Literatur, Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de

AVIVA-Berlin.de im Juni 2021:

Unsere aktuellen Top - Themen:

Literatur:

Audre Lorde – Sister Outsider. Essays
Audre Lorde: Schwarze lesbische feministische Sozialistin und Ikone des Schwarzen Feminismus hat vor vierzig Jahren mit "Sister Outsider" ein eindringliches politisches Werk herausgegeben, das in deutscher Neuübersetzung im April 2021 erschienen ist. Die antirassistischen und antisexistischen Texte sind aktueller denn je!

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Literatur:

Beate & Serge Klarsfeld – Die Nazijäger (Un combat contre l´oubli). Eine Graphic Novel von Pascal Bresson und Sylvain Dorange
NS-Verbrecher aufspüren, entlarven und sie ihrer gerechten Strafe zuführen. Beate und Serge Klarsfeld haben ihr Leben dem Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen gewidmet. Neben der Suche nach untergetauchten Nazi-Funktionären leisten sie mit ihrer Organisation der "Association des fils et filles des déportés juifs de France" (FFDJF) und ihren Publikationen und Aktionen Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen.

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Literatur:

Margarete Beutler. Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet
Sprachgewaltig, scharfsinnig und humorvoll. Über siebzig Jahre nach ihrem Tod erscheinen Erzählungen aus dem Nachlass einer in Vergessenheit geratenen Schriftstellerin und Übersetzerin. Was für eine Wiederentdeckung!

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Literatur:

Ian Hamilton - Die zwei Schwestern von Borneo
Weltläufige Ermittlerin für globale Geschäfte auf höchstem Niveau: Spannung, internationales Setting, Intelligenz, Mut, Schönheit, Reichtum, Modernität und Tradition.

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Literatur:

Philosophinnen - Von Hypatia bis Angela Davis: Herausragende Frauen der Philosophiegeschichte. Herausgegeben von Rebecca Buxton und Lisa Whiting
Die Schlüsselwerke der Philosophie wurden alle von Männern geschrieben? Ganz und gar nicht! Zwanzig Essays portraitieren brillante Frauen von der Antike bis zur Gegenwart, deren Beiträge zur Philosophie bis heute zu wenig anerkannt wurden.

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Literatur:

Helge-Ulrike Hyams - Denk ich an Moria. Ein Winter auf Lesbos
Mit siebenundsiebzig Jahren ging Helge-Ulrike Hyams, Professorin für Erziehungswissenschaften und Mit-Herausgeberin des Katalogs zur Ausstellung "Jüdisches Kinderleben im Spiegel jüdischer Kinderbücher", im Herbst 2019 als Freiwillige in das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. In fünfunddreißig prägnanten Kapiteln...

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Literatur:

Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom - Unzertrennlich: Über den Tod und das Leben
Die Yaloms, ein US-amerikanisches Traumpaar, das sich in ihrer Arbeit als Wissenschaftler*innen und Autor*innen ein Leben lang gegenseitig inspirierte und zu kreativen Höchstleistungen brachte. Als Marilyn Yalom die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält, beginnt sie gemeinsam Irvin D. Yalom ihre letzten Tage in diesem Buch zu verewigen.

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Literatur:

Colette – La Vagabonde
Der stark autobiographisch gefärbte Roman "La Vagabonde" bedeutete 1910 den Durchbruch für die Varietékünstlerin und Schriftstellerin Sidonie Gabrielle Colette, genannt Colette, die 1873 …

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Literatur:

Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl - Ein Ausblick auf Neuerscheinungen und Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums am 9. Mai 2021
Die Widerstandskämpferin der "Weißen Rose" gilt bis heute als Vorbild für einen ungebrochenen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Drei Publikationen zeigen die Entwicklung einer jungen Frau von der begeisterten Gruppenführerin im "Bund Deutscher Mädel" und als Angehörige in der "Hitlerjugend" zur mutigen Flugblattaktivistin, die bereit ist, ihr Leben für ihre Überzeugungen zu geben.

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Literatur:

Elisa Macellari Kusama. Eine Graphic Novel. Eine Retrospektive im Berliner Gropius Bau vom 19. März bis 1. August 2021
Yayoi Kusamas berühmteste Werke kennt wahrscheinlich jede/r: Bunte Punkte, die über Leinwände, Skulpturen, Wände, Körper und Kürbisse wandern und geradezu halluzinatorische Wirkung entfalten. Und das nicht aus purem Spaß am Malen: Die 1929 in Matsumoto, Japan geborene Künstlerin...

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Literatur:

Juli Zeh - Über Menschen
Der neue Roman von Juli Zeh ist ganz im Zeichen der Corona-Pandemie geschrieben, und hat als Schauplatz, wie bereits in ihrem Roman "Unterleuten", das ländliche Umland von Berlin. Dora, Werbetexterin und Protagonistin, verwirklicht sich ihren Traum und kauft ein kleines Häuschen in dem fiktiven Örtchen Bracken und wird dort mit AfD-Wähler*innen und Nazis konfrontiert.

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Literatur:

Asal Dardan - Betrachtungen einer Barbarin
Wer bin ich denn, fragt sich Kulturwissenschaftlerin Asal Dardan zu Beginn ihres Buches. Denn als sie ein Jahr alt ist, fliehen ihre Eltern mit ihr aus dem Iran nach Deutschland. Entlang ihrer Biographie beschreibt sie, wie sie mit ihren Vorstellungen von Zugehörigkeit kämpfen musste, um...

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Literatur:

Joshua Sobol - Der große Wind der Zeit
Eine junge israelische Verhörspezialistin verlässt die Armee und studiert ihre Familiengeschichte. An vier Generationen entlang entwirft der israelische Schriftsteller Joshua Sobol in seinem neuen Roman ein komplexes Gesellschaftspanorama Israels. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner.

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Literatur:

Carolin Emcke - Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie
Die Bestseller-Autorin und Friedenspreis-Trägerin Carolin Emcke hat zu Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Dafür, dass sie es mit uns teilt, können wir ihr dankbar sein. Die Chronistin beobachtet klug und eloquent die Auswirkungen, die uns alle gleichermaßen, andere aber ungleicher, durch das Virus betreffen.

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Literatur:

Claudia Durastanti - Die Fremde
Exzentrisch, gehörlos und frei. Die Eltern von Claudia Durastanti sind "Menschen wie Erdrutsche". Anhand zerklüfteter Familienbande erzählt die italienische Autorin und Romanprotagonistin von Beziehungen zwischen Stille und Sprache.

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Literatur:

Amanda Gorman - The Hill we Climb / Den Hügel hinauf. Zweisprachige Ausgabe
Mit 22 Jahren ist Amanda Gorman die jüngste Inaugurationsrednerin in der Geschichte der USA. Ihr ergreifendes Gedicht hat wohl alle berührt, die Präsident Joe Bidens und Vize-Präsidentin Kamala Harris´ Amtseinführung mitverfolgt haben. Im März 2021 wurde die deutsche Übersetzung herausgegeben, die im Vorfeld zu heftigen Diskussionen führte.

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Literatur:

Kamala Harris. Der Wahrheit verpflichtet – Meine Geschichte
Mit ihrer 2018 geschriebenen Autobiographie "The Truths We Hold. An American Journey" lässt die neue (erste Schwarze) Vizepräsidentin der USA die Leser*innen an ihrem erfolgreichen, bewegten und inspirierenden Leben teilhaben. Im Frühjahr 2021 ist das Buch im Siedler Verlag auf Deutsch erschienen.

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Literatur:

Hengameh Yaghoobifarah - Ministerium der Träume
Unter dem Hashtag #Schauhin legten 2013 viele Menschen ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus über Twitter offen. Die Debatte um Rassismus und Polizeigewalt in Deutschland im Sommer 2020 hat jedoch gezeigt, dass bis heute noch immer nicht genug hingeschaut wurde. Das Debüt der Autor_in und taz-Kolumnist_in Hengameh Yaghoobifarah ist eine Möglichkeit, dies …

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Literatur:

Mai Thi Nguyen-Kim - Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit. Wahr, falsch, plausibel? Die größten Streitfragen wissenschaftlich geprüft
Die promovierte Chemikerin greift nach ihrem Debüt "Komisch, alles chemisch! Handys, Kaffee, Emotionen – wie man mit Chemie wirklich alles erklären kann" in ihrem zweiten Buch aktuelle Streitfragen um Themen wie Impfungen, Tierversuche oder die Legalisierung von Drogen auf. Erklärt in gewohnt professioneller und leicht eingänglicher Weise und ergänzt um die Methodenlehre der Statistik. Erschienen als Printversion und als Hörbuch.

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Literatur:

Mariëtte Boon / Liesbeth van Rossum: Fett - Das geheime Organ. Körperfett verstehen, gesund und schlank leben
Lunge, Herz und Haut sind Organe. Aber Fett? Ja, auch Fett ist ein menschliches Organ, und hat lebenswichtige Funktionen. Die beiden Medizinerinnen Mariëtte Boon und Liesbeth van Rossum erläutern Sinn und Zweck von Fett, indem sie nicht nur Grundlagenwissen vermitteln, sondern ihm - den meisten Menschen ungeliebten Körperanhängsel - zu einem positiven Image verhelfen.

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Literatur:

Caroline Bernard – Die Frau von Montparnasse. Simone de Beauvoir und die Suche nach Liebe und Wahrheit
Wie war das wohl Anfang des 19. Jahrhunderts, als Simone de Beauvoir gegen alle Regeln und Konventionen verstieß und zu einer der größten Intellektuellen wurde? Die Germanistin Caroline Bernard alias Tania Schlie weiß Antworten darauf und hat einen spannenden biografischen Roman über die französische Feministin geschrieben.

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Literatur:

Zweiter Band der Kritischen Gesamtausgabe von Hannah Arendt - Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin. Herausgegeben von Barbara Hahn
"Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen." Dies ist wohl das berühmteste Zitat Rahel Varnhagens, der 1771 als Rahel Levin in Berlin geborenen jüdischen Salonnière aus der Romantik. Am 7. März 2021 jährt sich ihr Todestag zum 188. Mal, am 19. Mai 2021 ihr 250. Geburtstag.

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Literatur:

Mirna Funk – Zwischen Du und Ich
Nach "Winternähe" und ihrem Kinderbuch "Wo ist Papa?" erscheint der neue Roman der in Berlin und Tel Aviv lebenden Autorin, Journalistin, Moderatorin, Filmemacherin, Schriftstellerin und Vogue-Kolumnistin Mirna Funk. Darin verkörpern die Figuren Noam und Nike die jüdisch-deutsch und israelischen Traumata, die sich bis heute über mehrere Generationen übertragen.

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Literatur:

Bernardine Evaristo – Mädchen, Frau, etc.
Die Professorin für Kreatives Schreiben an der Brunel University London und stellvertretende Vorsitzende der Royal Society of Literature erhielt 2019 den Booker Prize für ihren achten Roman. Darin zeigt sie ein Panorama an diversen Stimmen und erzählt eine feministische Geschichte aus der Perspektive von Schwarzen Frauen der letzten einhundert Jahre in Großbritannien.

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Literatur:

Koleka Putuma - Kollektive Amnesie. Gedichte. Herausgegeben von Indra Wussow
Der Gedichtband "Kollektive Amnesie" ist das international viel beachtete und mehrfach ausgezeichnete Debüt der südafrikanischen Lyrikerin Koleka Putuma. Darin setzt sie sich mit dem von Rassismus und Sexismus geprägten Leben schwarzer Frauen...

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Literatur:

Christina Pareigis – Susan Taubes. Eine intellektuelle Biographie
Seit 2011 wird der schriftliche Nachlass der jüdischen Intellektuellen und Religionsphilosophin Susan Taubes (1928-1969) von der Literaturwissenschaftlerin Sigrid Weigel herausgegeben. An ihrer Seite: Christina Pareigis, die von der hohen Intellektualität und Kreativität Susan Taubes´ beeindruckt ist. Zehn Jahre lang hat sie an der Biographie über Susan Taubes gearbeitet, die im November 2020 im Wallstein Verlag erschienen ist.

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Literatur:

Sophy Roberts – Sibiriens vergessene Klaviere
Auf der Suche nach einem stimmungsvollen Klavier durchstreift die britische Journalistin Sophy Roberts die geographischen und historischen Weiten Sibiriens. Wie vielfältig, widersprüchlich und beeindruckend dieser nördlichste Teil Russland ist, kann die Leserin auf einer spannenden Lehnstuhlreise erfahren.

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Literatur:

Dan Morain – Kamala Harris. Die Biografie
"Du magst die Erste sein, die viele Dinge tut, aber stell sicher, dass du nicht die Letzte bist" ermahnte Shyamala Gopalan Harris, die Mutter der neuen Vizepräsidentin der USA, Kamala Harris. Wie ihr Weg zur ersten Frau und zugleich die erste Person of Color in dieser Position verlief, ist in der ersten deutschsprachigen und spannenden Biografie nachzulesen.

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Literatur:

Esther Becker – Wie die Gorillas
Drei Freundinnen, die gemeinsam erwachsen werden – was heißt das heutzutage, wenn Selbstoptimierung und "Body-Enhancement" schon für kleine Mädchen zum Alltag gehören? Wie geht frau damit um?

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Literatur:

Megan Rapinoe – One Life. Das Leben der Fußballikone und ihr Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus
Megan Rapinoe, Weltfußballerin des Jahres 2019, Kapitänin des US-amerikanischen Fußballteams und politisch engagierte Frau, hat mit CO-Autorin Emma Brockes ihre Geschichte aufgeschrieben. Dabei geht es um weit mehr als ihre sportliche Karriere, sondern auch um ihr Engagement gegen die Ungleichbehandlung von LGBTQ im Sport, ihr Engagement gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus und nicht zuletzt gegen den Gender-Pay-Gap.

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Literatur:

Christina Maria Landerl - Alles von mir
Ein schmales Buch mit überbordendem Inhalt – auf diese knappe Formel ließe sich Christina Maria Landerls Roman "Alles von mir" bringen, der im Titel einen berühmten Song von Billie Holiday zitiert...

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Literatur:

Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution. Save the date: February 7th, 2021, International Solidarity Day with Belarus. Internationaler Tag der Solidarität mit Belarus am 7. Februar 2021
Mit Originaltexten und Gedichten von dreiundzwanzig Autorinnen (Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und Schriftstellerinnen) gibt die "Flugschrift" der edition.foto_TAPETA einen Einblick in die Kämpfe um die Demokratie in Belarus aus der Sicht der Frauen. Ergänzt wird der Reader durch ausgewählte Internetbeiträge von der Plattform "Stimmen aus Belarus", und einer Chronik der Ereignisse zwischen dem 6. Mai und dem 26. Oktober 2020.

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Literatur:

Danielle de Picciotto. Die heitere Kunst der Rebellion. Eine Graphic Novel über die Geburt des neuen Berlin
Die wirkliche Wiedervereinigung fand auf dem Dancefloor statt, lautet Danielle de Picciottos These – erlebbar gemacht in ihrer Graphic Novel über die Berliner Clubkultur. Lag es an den Kohleöfen, dass im winterlichen Berlin der späten Achtziger und frühen Neunziger die Clubs immer so voll waren? Danielle de Picciotto wohnte selbst …

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Hallie Rubenhold – The Five. Das Leben der Frauen die von Jack the Ripper ermordet wurden
Die britische Historikerin Hallie Rubenhold begibt sich auf die Suche nach den ermordeten fünf Frauen im Jahr 1888 durch Jack the Ripper. Durch akribische Recherche entstehen individuelle Biografien, und die Opfer werden so aus der Anonymität herausgelöst. #saytheirnames: Polly Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Gustafsdotter, Kate Eddowes und Mary Jane

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Monika Hinterberger – Eine Spur von Glück. Lesende Frauen in der Geschichte
Die Historikerin Monika Hinterberger spürt die Geschichte der Frau als Leserin auf, die weit in die Antike zurückreicht. Ob auf Fresken aus Pompeji oder als frühneuzeitliche Kreidezeichnung – Frauen lasen mit Begeisterung und mit unterschiedlichsten Motivationen. Anhand von zehn Abbildungen tritt die Autorin der Annahme entgegen, Frauen seien über lange Zeit des Lesens unkundig gewesen.

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Literatur:

Tove Jansson – Briefe von Klara. Erzählungen
Die Künstlerin und Schriftstellerin Tove Jansson, die durch ihre Mumins weltberühmt geworden ist, ist auch eine Meisterin der Kurzgeschichten, wie sie in diesem neuen Band wieder einmal mehr unter Beweis stellt.

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Die weibliche Seite Gottes / The Female Side of God. Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt, 20. Oktober 2020 –14. Februar 2021
Archäologische Objekte, zeremonielle Gegenstände, religiöse Schriftstücke und zeitgenössische Kunstwerke spannen einen kulturhistorischen Bogen von den Göttinnen des Alten Orients über die Arbeiten feministischer Künstlerinnen der 1970er Jahre bis zur Gegenwart. Der deutsch-englische Begleitband zur Ausstellung wurde herausgegeben von den Kuratorinnen der Ausstellung, Dr. Eva Atlan, Michaela Feurstein-Prasser, Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Mirjam Wenzel.

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Helen Wolff – Hintergrund für Liebe. Herausgegeben und mit einem Essay von Marion Detjen
Als legendäre Verlegerin und Vermittlerin europäischer AutorInnen in die USA ist Helen Wolff (1906-1994) bereits seit langem bekannt. Jetzt kann sie durch einen Fund in ihrem Nachlass – dank sei ihrer Großnichte Marion Detjen – mit ihrem Roman "Hintergrund für Liebe" auch als Schriftstellerin entdeckt werden.

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Literatur:

Candice Carty-Williams - Queenie
Ausgezeichnet als bestes Buch und bestes Debüt des Jahres bei den British Book Awards 2020 hat die britische Journalistin und Drehbuchautorin Candice Carty-Williams mit "Queenie" ein Buch geschrieben, das sich trotz aller Tragik mit viel Humor und noch mehr Tiefgang dem Thema Rassismus in allen Facetten widmet.

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Literatur:

Unda Hörner - 1929. Frauen im Jahr Babylon
Als die wilden Zwanziger Jahre zu Ende gehen, ist die Emanzipation der Frauen schon weit vorangeschritten – kaum etwas scheint die "moderne Frau" noch aufhalten zu können. Doch die Weimarer Republik bröckelt, die Vorzeichen verheißen nichts Gutes für die Zukunft. Weder für Männer noch für Frauen...

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Literatur:

Daniela Schenk - Mein Herz ist wie das Meer
Dieser ungewöhnliche Roman erzählt eine besondere Liebesgeschichte: Er erzählt von der Liebe zwischen einer "ganz normalen" Geschichtslehrerin, Zazou beziehungsweise Zsa Zsa, und der bipolaren Amelie.

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Literatur:

Margaret Goldsmith - Patience geht vorüber
Die von Margaret Goldsmith im Jahr 1931 in die Welt geschickte Patience ist eine moderne Heldin: an einem für Mädchen vorgesehenen "normalen" Lebenslauf ist sie nicht interessiert, sie will ihr Leben selbst gestalten. Erschienen im mit dem Berliner Verlagspreis 2020 ausgezeichneten AvivA-Verlag.

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Naika Foroutan, Jana Hensel - Die Gesellschaft der Anderen
Die Journalistin Jana Hensel und die Migrationsforscherin Naika Foroutan kritisieren in ihrem Gesprächsband das Nicht-Verhalten der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Rassismus und Rechtsextremismus. Dazu ziehen sie ihre persönlichen Erfahrungen ebenso heran, wie…

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Ali Smith – Winter
Endlich liegt der zweite Band ihrer großen Jahreszeiten-Tetralogie vor! Ali Smith imaginiert in "Winter" ganz besondere Weihnachtstage im Familien- und Fremdenkreis. In unserem gegenwärtigen Changieren von echt und falsch, der allgemeinen Verunsicherung zwischen Fake und Realität ist auch Smith´ Personal nicht unbedingt das, was es zu sein scheint.

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Alice Schwarzer - Lebenswerk
Die EMMA-Herausgeberin und Publizistin Alice Schwarzer ist streitbar in manchen ihrer Thesen, aber enorm wichtig für die Frauenbewegung. Mehr als achtzig Prozent der Deutschen kennen sie, und nicht nur für die fehlenden zwanzig Prozent hat sie ihre Autobiografie geschrieben. Darin beschreibt sie ihre politischen Arbeitsfelder, auf denen sie seit gut fünfzig Jahren nach wie vor unermüdlich kämpft.

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Literatur:

Lydia Lierke und Massimo Perinelli (Hg.) - Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive
Die Herausgeber*innen Lydia Lierke und Massimo Perinelli versammeln in "Erinnern stören" ein breites Spektrum von Biografien, die bei der deutsch-deutschen Vereinigung ignoriert und ausgegrenzt wurden. Gerade deshalb sind diese Erzählungen von rassistischen und antisemitischen Erfahrungen, solidarischen Kämpfen und politischem Engagement ein...

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Jella Lepman – Die Kinderbuchbrücke. Herausgegeben von der Internationalen Jugendbibliothek unter Mitarbeit von Anna Patrucco Becchi
Die Kinder über eine Bücherbrücke zusammenführen und "der geistigen Verarmung der deutschen Nachkriegskinder entgegenzuwirken" – dies nahm sich die jüdische Journalistin Jella Lepman (1891–1970) vor und gründete 1949 in München die Internationale Jugendbibliothek. Ihr Bericht über deren Entstehung und über ihre Rückkehr aus der erzwungenen Emigration in das postfaschistische Deutschland ist ein Glücksfall: äußerst spannend, nach-denkenswert und gewürzt mit viel Humor.

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Literatur:

Gesichter der Antimoderne. Gefährdungen demokratischer Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Herausgegeben von Dr. Martin Jander, Anetta Kahane.
Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes analysieren vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Themenfelder die Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimoderne sowie ihre Präsenz in verschiedenen politischen Strukturen wie gesellschaftlichen Milieus. Weithin sichtbar in den wissenschaftlich-soziologischen, essayistischen oder empirischen Beiträgen werden die vielfältigen Erscheinungsformen von (Alltags)Antisemitismus und damit die Herausforderungen für die Demokratie: Zivilgesellschaft wie Politik oder Kunst und Kultur.

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Literatur:

Neuerscheinungen von und über Susan Sontag im Herbst 2020: Benjamin Moser – Sontag. Die Biografie. Sigrid Nunez – Sempre Susan. Erinnerungen an Susan Sontag. Susan Sontag – Wie wir jetzt leben. Erzählungen
Die jüdisch-amerikanische Intellektuelle und Publizistin Susan Sontag war zu Lebzeiten eine Ikone, und auch nach ihrem Tod vor 16 Jahren ist sie nie ganz aus dem Blick des öffentlichen Interesses verschwunden. Benjamin Moser hat eine beeindruckende Biografie über sie geschrieben, die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und Sigrid Nunez erinnert sich gefühlvoll in "Sempre Susan" an ihre gemeinsame Zeit. Und schließlich die Erzählungen von Susan Sontag selbst, erstmalig aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Kathrin Razum.

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Literatur:

Tuvia Tenenbom - Allein unter Briten. Eine Entdeckungsreise
Mit den Augen eines "Touristen vom Mars" hat der Dramatiker und Gründer des Jewish Theater of New York und Journalist Tuvia Tenenbom das Leben im Vereinigten Königreich betrachtet. Er staunt über die Selbstverliebtheit der Engländer und den alltäglichen Antisemitismus.

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Literatur:

Ilka Piepgras (Hrsg.) – Schreibtisch mit Aussicht. Schriftstellerinnen über ihr Schreiben
In ihrer Anthologie versammelt die Journalistin und Autorin Ilka Piepgras eine Reihe bekannter und beeindruckender Schriftstellerinnen, um herauszufinden, was sie zum Schreiben motiviert, wie hoch der Preis dieser Berufswahl ist und ob sich der in den vergangenen Jahrhunderten für Frauen verändert hat.

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Literatur:

Seweryna Szmaglewska – Die Frauen von Birkenau
Kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau schrieb die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska ihren Bericht über die Grauen und die Jahre ihrer Gefangenschaft von 1942 bis 1945. Jetzt, 75 Jahre nach seinem Erscheinen in Polen, liegt er in deutscher Übersetzung vor.

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Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme
Seit mehr als zwanzig Jahren sammelt Prof. Dr. Heinz R. Böhme Kunst von verfemten und weitgehend vergessenen Künstler_innen aus der Zeit 1920 bis 1945. Unter den Verfolgten, Entrechteten, Enteigneten waren viele jüdische Kunstschaffende. Sie wurden ins Exil oder in den Untergrund gezwungen, sie begingen Selbstmord oder wurden ermordet. Seit 2017 macht der Privatsammler die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierten Werke in seinem Museum "Kunst der Verlorenen Generation" in Salzburg für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter dem Titel "Zur falschen Zeit am falschen Ort" präsentiert das Haus bis Sommer 2021 seine dritte Ausstellung.

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Literatur:

Isabel Rohner – Taugenixen
Isabel Rohner ist nicht nur Literaturwissenschaftlerin und Hedwig-Dohm-Expertin, sondern sie schreibt auch Krimis. Einer davon ist "Taugenixen". Ein erfrischender Kriminalroman, mit feministischem Einschlag und queeren Figuren, in deren Mittelpunkt zwei Kölner Freundinnen um die vierzig stehen, die eigentlich nur einen entspannten Spanienurlaub verbringen möchten. Daraus wird aber nichts, denn es geschehen mehrere Morde...

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NSU-Watch - Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchener Prozess
Über fünf Jahre begleitete die bundesweit aktive Initiative NSU-Watch das Gerichtsverfahren zu der rechtsterroristischen Mord- und Anschlagsserie des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in München. Mit ihrem Buch zeigen sie, wie wichtig ihre Beobachtungen an jedem einzelnen Verhandlungstag waren,...

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Peggy Mädler – Wohin wir gehen
Zwei Generationen von Frauen hat Peggy Mädler in ihrem Roman in den Fokus gestellt. Dabei beleuchtet sie die Themen Freundschaft und Abschied, und bettet diese Szenarien vor allem in die frühe DDR-Geschichte ein.

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Rebecca Solnit – Unziemliches Verhalten. Wie ich Feministin wurde
Vergessen Sie den deutschen Titel, der mit dem Inhalt dieses Buches wirklich nichts zu tun hat. "Recollections of My Nonexistence" - so der Originaltitel – ist eines der besten, klügsten, berührendsten Bücher dieses Jahres. Rebecca Solnit nimmt uns mit in ihre eigene Geschichte und deckt dabei die Strukturen des Unsichtbarmachens von Frauen auf.

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Andrea Petković – Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht. Erzählungen
In 18 sehr persönlichen Kapiteln beschreibt die Tennisspielerin mit viel Spaß an ihrem Sport, dem Leben und der Literatur die Höhen und Tiefen einer Profikarriere. Dabei vermittelt sie anschaulich und sprachlich ausgefeilt mal humorvoll, mal nachdenklich die Einflüsse ihrer vor dem Bürger*innenkrieg im ehemaligen Jugoslawien geflohenen Familie, der neuen Heimat in Hessen sowie ihren Aufbruch in die internationale Welt des Tennis.

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Literatur:

Dame Stephanie Shirleys - Ein unmögliches Leben
Let it Go: My Extraordinary Story - From Refugee to Entrepreneur to Philanthropist, so der Titel der Originalausgabe der Biografie dieser außergewöhnlichen Frau. In ihrem Buch erzählt sie von Flucht im Zweiten Weltkrieg mit dem jüdischen Kindertransport von Wien nach England, und davon, wie sie 1962 als eine der ersten Frauen weltweit eine Softwarefirma gründete, lange bevor Computerprogramme alltäglich wurden…

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Literatur:

Halle ist überall – Stimmen jüdischer Frauen. Mit Fotos von Sharon Adler und anderen. Herausgegeben von Nea Weissberg, Lichtig Verlag
"Mutig sein, stark bleiben". In emotionalen wie analysierenden Beiträgen reflektieren die in dieser Anthologie vertretenen zwanzig Jüdinnen der I., II. und III. Generation ihre persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu ihrem Leben als Jüdin in Deutschland – vor und nach Halle. Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Betenden in der Synagoge in Halle an der Saale an Yom Kippur…

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Literatur:

Susanne Kalka und Helene Traxler - Lesbisch feministisch sichtbar - Role Models aus dem deutschsprachigen Raum
Leider ist es im Jahr 2020 immer noch nicht selbstverständlich, offen lesbisch zu leben. Auch wenn sich die gesellschaftliche Situation im Gegensatz zum letzten Jahrhundert zwar verbessert hat, so ist die Gegenwart vor allem durch patriarchale Heteronormativität geprägt und das Coming-Out wird vielen Lesben schwer gemacht. In der queeren Welt stehen vor allem …

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Literatur:

Lydia Davis - Es ist, wie´s ist
Mit dem Band "Es ist, wie´s ist" liegen nun alle Erzählungen der US-amerikanischen Autorin Lydia Davis in deutscher Übersetzung vor. Wie gewohnt präsentiert sich Davis als Meisterin der kleinen Form.

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Literatur:

Judith Katz – Der Traum von Freiheit
Sofia Teitelbaum ist ein jüdisches 16-jähriges Mädchen, als sie ihre Eltern im Mai 1913 dem scheinbar ehrenwerten 30-jährigen Tutsik Goldenberg zur Ehe versprechen. Die Hochzeit kann aber nicht in Warschau im Rahmen der Familie stattfinden, weil Goldenberg angeblich aus geschäftlichen Gründen nach Buenos Aires muss. Damit beginnt der Alptraum für Sofia. Herausgerissen aus ihrem behüteten Elternhaus findet sie sich wieder in einem Leben von Alkohol, Drogen, Prostitution und Gewalt.

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Literatur:

Patti Smith – Im Jahr des Affen
In ihrem Erinnerungsbuch, das zwischen Fiktion und Realität changiert, beweist die einstige Punk-Ikone einmal mehr, dass sie in vielen Künsten zu Hause ist. Dabei lässt sie sich durch das Jahr des Affen treiben, das nach den chinesischen Tierkreiszeichen im Jahr 2016 stattfand, und wird von Erinnerungen und dem nahenden Tod von zwei Freunden und ihrem anstehenden 70. Geburtstag umfangen.

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Barbara Rendtorff, Claudia Mahs und Anne-Dorothee Warmuth (Hg): Geschlechterverwirrungen. Was wir wissen, was wir glauben und was nicht stimmt
Der Sammelband nimmt das "Geschlecht" in den Blick - aus historischer, theologischer, philosophischer, soziologischer und politischer Sicht und in 32 ganz unterschiedlichen, kurzen Beiträgen. Eignet sich insbesondere als Einstiegslektüre!

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Sigrid Undset – Viga-Ljot und Vigdis
Für ihr Hauptwerk, den dreibändigen Roman "Kristin Lavranstochter" erhielt Sigrid Undset 1928 den Nobelpreis für Literatur, "vornehmlich für ihre kraftvollen Schilderungen des nordischen Lebens im Mittelalter". Diese machen auch den von Gabriele Haefs neu übersetzten früheren Roman Viga-Ljot und Vigdis aus, der sich mit den Folgen einer Vergewaltigung beschäftigt.

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Literatur:

Christa Wolf – Umbrüche und Wendezeiten / Sarah Kirsch – Christa Wolf – Wir haben uns wirklich an allerhand gewöhnt – Der Briefwechsel
Christa Wolf kann heutzutage nicht mehr unvoreingenommen gelesen werden. Ihre Stasi-Vergangenheit als IM Margarete wiegt schwer. Zumal die Vorwürfe Anfang August 2020 von der diesjährigen Bachmann-Preisträgerin Helga Schubert in einem FAZ-Beitrag erneut geäußert wurden, in dem sie Wolf als "SED-Schriftstellerin" bezeichnete. Mit diesem Hintergrundwissen lesen sich sowohl die 2008 geführten Interviews im Buch "Umbrüche und Wendezeiten" als auch ihr Briefwechsel mit Sarah Kirsch mit einem anderen Blick.

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Literatur:

Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt. Konzipiert von Dr. Hila Amit Abas, Mitgründerin des literarischen Projekts Anu אנו نحن: Jews and Arabs writing in Berlin und Gründerin der International Hebrew School
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland erscheint im September oder Oktober 2020 in der edition assemblage. Alle, die das Buch bis zum 31. August 2020 vorbestellen, sparen 5€! Gefördert wurde die Produktion von der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Das Arbeitsbuch enthält neben einer klaren Struktur und lebensnahen Beispielen viele Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen. Mehr zum Buch, zur Autorin und den Bestellinfos auf AVIVA-Berlin.

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Literatur:

Margrit Sprecher – Irrland. Reportagen
Ob Bauchwellen nach Büroschluss wallen, ein Kongress der irrtümlich zum Tode Verurteilten stattfindet oder ein Dienstleister in Sachen Sterbehilfe unterwegs ist – die Schweizer Journalistin und Autorin Margrit Sprecher berichtet darüber. Mit unerschrockener Subjektivität und geistreichem Witz unterhalten ihre Reportagen aufs Feinste.

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Literatur:

Ingeborg Boxhammer – Herrin ihrer selbst: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
In ihrem 2019 im Hentrich & Hentrich Verlag erschienenen Buch beschreibt die Journalistin und Autorin ("Marta Halusa und Margot Liu. Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen" und "Das Begehren im Blick - Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte") ein Freundinnen-Netzwerk zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, wobei sie ausführlich auf das Leben lediger Frauen und die Reformbewegungen, in denen sie aktiv waren, eingeht. Daneben zeichnet sie die Möglichkeiten nach, die Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen und wirtschaftlich unabhängig zu sein.

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Literatur:

Maryse Condé - Das ungeschminkte Leben. Autobiographie
Maryse Condé, 1937 in Guadeloupe geboren und 2018 mit dem Alternativen Literaturpreis ausgezeichnet, ist eine der wichtigsten politischen Autor*innen des französischen Sprachraums. In ihrer Autobiographie beschreibt sie ihre Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus und politischer Willkür ebenso, wie...

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Literatur:

Mary MacLane - Ich erwarte die Ankunft des Teufels
Eine zornige junge Frau, die aus der Verachtung für ihre Lebensumstände keinen Hehl macht – das ist nicht etwa die Ausgangssituation einer zeitgenössischen Autobiografie, sondern der Plot von Mary MacLanes eindrucksvollem Buch aus dem Jahr 1901, "Ich erwarte die Ankunft des Teufels"...

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Literatur:

Juliane Streich - These Girls. Ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte. Mit Illustrationen von Judit Vetter
Die "Lo-Fi-Bohemienne" Juliane Streich hat als Herausgeberin fast 140 Portraits von Musikerinnen zusammengetragen, die in den letzten Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben haben. Das ist mehr als nur ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte, denn es bietet sich als Vorlage für die Leser*in an, um die eigene (musikalische) Biographie vor dem inneren Auge abzuspulen.

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Literatur:

Cristina Cattaneo - Namen statt Nummern. Auf der Suche nach den Opfern des Mittelmeers
Europas Außengrenzen sind die tödlichsten der Welt. Nach UN-Angaben starben von Januar 2014 bis Oktober 2019 beim Versuch, über das Meer nach Europa zu gelangen, 18.892 Flüchtlinge im Mittelmeer. Während bei Flugzeugabstürzen und Zugunglücken Spezialist*innen anreisen, um die Toten zu identifizieren und die Angehörigen zu informieren, treiben die toten Körper der Flüchtlinge nach dem Kentern der hoffnungslos überfüllten Flüchtlingsboote namenlos im Meer. Die Rechtsmedizinerin und Forensik-Professorin Cristina Cattaneo arbeitet gegen das Vergessen. In ihrem Buch ...

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Literatur:

Victor Margueritte - La Garçonne
Dieses Buch sorgte bei seinem Erscheinen 1922 in Frankreich für einen handfesten Skandal: Es galt als sittenwidrig und drohte verboten zu werden...

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Literatur:

Zsófia Bán – Weiter atmen. Erzählungen. Zsófia Bán – Der Sommer unsres Missvergnügens. Essays
Sowohl in ihren Erzählungen als auch ihren Essays knüpft die ungarische Autorin Zsófia Bán auf beeindruckende Weise weltweite Zusammenhänge, die ihr umfassendes Wissen von Literatur- und Kunstgeschichte deutlich machen.

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Literatur:

Fantastische Frauen – Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo. Herausgegeben von Ingrid Pfeiffer
Mit einem opulenten Bildband begleitet der Hirmer Verlag die Ausstellung surrealistischer Künstlerinnen in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. 36 fantastische Frauen aus elf Ländern mit ihren fantasievollen, anregenden und faszinierenden Werken werden hier vorgestellt und ausgeleuchtet – eine großzügige Einladung in den weiblichen Surrealismus.

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Literatur:

Barbara Beuys – Asta Nielsen. Filmgenie und Neue Frau
Asta Nielsen gilt als Weltstar des Stummfilms. In ihren Rollen verkörperte sie den Typus einer Neuen Frau – selbstbestimmt, erotisch, unabhängig. Auch in ihrem Leben waren Freiheit und Unabhängigkeit wichtige Themen, deren Bedeutung sie in ihren Erinnerungen hervorhob, indem sie Ehemänner und ihre Tochter schlicht nicht erwähnte. Die Biographin Barbara Beuys hat sich die Quellen genauer angesehen.

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Literatur:

Sibylle Berg - NERDS retten die Welt. Gespräche mit denen, die es wissen
Während der Arbeit an ihrem Roman » GRM – Brainfuck « sprach die Dramatikerin und Kult-Autorin Sibylle Berg über zwei Jahre hinweg mit Expert*innen verschiedenster Disziplinen über den Zustand der Welt, und darüber, ob es überhaupt noch Hoffnung für sie gibt. Ihre Interviews, erstabgedruckt in ihrer Kolumne im digitalen Magazin "Republik", sind im März 2020 als gebundenes Buch bei Kiepenheuer&Witsch erschienen. Entstanden ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Intoleranz und Profitgier, getragen von Frau Bergs pointierten Fragen und den klugen Antworten der Wissenschaftler*innen.

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Literatur:

Delphine Horvilleur - Überlegungen zur Frage des Antisemitismus. Ein Videostream der vom Jüdischen Museum Frankfurt konzipierten Buchpremiere am 12. Mai 2020 ist auf Facebook und YouTube verfügbar
Delphine Horvilleur ist neben Pauline Bebe, Floriane Chinsky und Danièla Touati eine von vier Rabbinerinnen in Frankreich. In ihrem Essay schildert und analysiert sie verschiedenste Aspekte des Judenhasses sowie beleuchtet Verknüpfungen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie. Dazu wendet sie sich den Schriften aus der Torah und dem Talmud zu. Durch ihre Untersuchung der rabbinischen Dispute nähert sie sich dem Ursprung …

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Literatur:

Esther Shakine – Exodus
Die israelische Malerin, Designerin und Illustratorin, geboren 1932 in Szeged, Ungarn, überlebte als Kind den Holocaust. In ihrer bewegenden Graphic Novel erzählt sie in der Person der kleinen Ticka, wie ihre unbeschwerte Kindheit an dem Tag endete, an dem ihre Mutter einen gelben Stern auf ihr Kleid genäht hat. Mit "Exodus" dokumentiert sie in expressiven Zeichnungen, herzzerreißenden Dialogen und tagebuchartigen Texten von der Zeit ihres Überlebens und ihrer Flucht nach Palästina auf dem Flüchtlingsschiff Exodus.

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Literatur:

Maja Göpel - Unsere Welt neu denken. Eine Einladung
Die Einladung der Mitbegründerin der "Scientists for Future" und Honorarprofessorin an der Leuphana Universität in Lüneburg für ein Umdenken zu Gunsten der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft fällt in eine Zeit, die durch die Corona-Pandemie weltweit eine Aufgabe und Herausforderung für Solidarität geworden ist. Ob der fortschreitende Klimawandel...

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Literatur:

Maya Lasker-Wallfisch – Briefe nach Breslau. Meine Geschichte über drei Generationen
Die Tochter von Anita Lasker-Wallfisch, einer der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz, erzählt in diesem Buch sowohl die Lebensgeschichten ihrer Mutter und ihrer beiden Tanten als auch ihre eigene und macht dabei deutlich, welche Auswirkungen der Holocaust auf diejenigen gehabt hat, deren Eltern ihn überlebt haben.

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Literatur:

Zwischen den Zeilen. בין השורות. Herausgegeben von Yael Almog und Michal Zamir
Mit Beiträgen von Heike Willingham, Zehava Khalfa, Gundula Schiffer, Maya Kuperman, iIllustriert von Maya Attoun. An einem spätsommerlichen Septembertag im Jahr 2017 trafen sich im Glashof des Jüdischen Museums Berlin vier Lyrikerinnen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Moderiert wurde die Diskussion von der Literaturwissenschaftlerin und Germanistin Yael Almog, Mitorganisatorin der Veranstaltung war Michal Zamir, Gründerin und Kuratorin der Hebräischen Bücherei Berlin e.V. Beide gemeinsam gaben nun den Band mit Gedichten …

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Literatur:

Kathrin Klingner - Über Spanien lacht die Sonne
Hasskommentare im Netz – eine Plage, die sich ausbreitet. Die Illustratorin Kathrin Klingner führt uns in ihrem unterhaltsam-witzigen Comic vor Augen, was diejenigen zu ertragen haben, die solche Kommentare prüfen müssen, und zeichnet ganz nebenbei den Büroalltag in einem Medienunternehmen.

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Literatur:

Caroline Criado-Perez: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. Rebecca Solnit: Recollections of My Non-Existence
Gleich zwei Neuerscheinungen widmen sich der Unsichtbarmachung von Frauen. Während die Autorin und Rundfunkjournalistin Caroline Criado-Perez eine schier unglaubliche Anzahl von Studien und Artikeln ausgewertet hat, die die Nicht-Existenz von Frauen in der Gesellschaft belegen, lädt die Essayistin Rebecca Solnit die Leserin in ihr Leben ein und beschreibt, wie sie wurde, welche sie heute ist.

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Literatur:

Eva Weissweiler – DAS ECHO DEINER FRAGE. Dora und Walter Benjamin. Biographie einer Beziehung
Während der Philosoph Walter Benjamin den meisten Menschen bekannt sein dürfte, gehört die Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin Dora Sophie Kellner, spätere Benjamin, nicht zum allgemeinen Wissenskanon. Dabei stand sie ihm im intellektuellen Sinne in nichts nach. Die Schriftstellerin und Rundfunkautorin Eva Weissweiler sorgt mit ihrer Biographie dafür, dass Dora die ihr gebührende Aufmerksamkeit erhält. Zuvor hatte sich bereits 2012 die Literaturwissenschaftlerin Maya Nitis in ihrem Beitrag "A Woman´s Many Names" Dora Sophie Kellner im AVIVA-Projekt "Writing Girls" gewidmet.

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Literatur:

Bérengère Viennot – Die Sprache des Donald Trump
Seit Januar 2017 ist Donald Trump Präsident der USA. Der Ton in der Politik hat sich seitdem merklich verändert. Die französische Übersetzerin Bérengère Viennot, die ausschließlich für die Presse arbeitet, seziert in ihrem Buch die Sprache Trumps, die, gerade wegen seines rudimentären und aggressiven Wortschatzes, schwer zu übertragen ist.

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Literatur:

Jean Stafford – Die Berglöwin
Ein eigensinniges Mädchen, das Schriftstellerin werden möchte, die Entfremdung eines Geschwisterpaares und die wilde Bergwelt Colorados – genug Stoff für einen mitreißenden und psychologisch ausgefeilten Roman. Mit "Die Berglöwin" von Jean Stafford aus dem Jahr 1947 hebt der Dörlemann Verlag einen Schatz US-amerikanischer weiblicher Literatur.

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Literatur:

Antje Joel – Prügel. Eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt
Die für ihre Texte mehrfach ausgezeichnete Journalistin und Autorin Antje Joel erfuhr jahrelang physische wie psychische Gewalt. Von ihren zwei Ehemännern. Lange schrieb sie darüber unter einem Pseudonym. Nun macht sie das Erlebte sichtbar und ermutigt damit andere Frauen, es ihr gleichzutun.

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Literatur:

Rebecca Solnit – Nonstop Metropolis. Atlas in Worten
In ihrem letzten Buch "Wanderlust" brachte uns die jüdische-amerikanische Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Essayistin und Schriftstellerin die Geschichte und soziale Bedeutung des Wanderns nahe. Seit "Wenn Männer mir die Welt erklären" haben wir ihr den Begriff des "Mansplaining" zu verdanken. In der Anthologie "Nonstop Metropolis" ergründet sie gemeinsam mit den Autor_innen Lisa Conrad, Aaron Shurin, Adriana Camarena, Guillermo Gomez-Pena, Paul La Farge, Joshua Jelly-Schapiro, Garnette Cadogan, Valeria Luiselli, Joe Boyd, Will Butler, Mirissa Neff, Teju Cole, Margo Jefferson, Barry Lopez, Sheely Avni, Marshall Berman und Suketu Mehta drei Sehnsuchtsorte Nordamerikas und deren wechselvolle Geschichte.

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Literatur:

Die letzten Berliner Veit Simons
"Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums" lautet der Titel des Buches von Anna Hájková und Maria von der Heydt, das die Geschichte der ehemals bekannten alteingesessenen Berliner jüdischen wie deutschen Familie erzählt. Deren Vorfahren …

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Literatur:

Unda Hörner - Am Horizont der Meere. Gala Dalí
Unda Hörner ("1919. Das Buch der Frauen", "Berliner Luft – Pariser Leben") zeichnet ein lebendiges Portrait einer außergewöhnlichen und charismatischen Frau, die aus dem ihr bestimmten bürgerlichen Lebensweg ausbricht und alle Schranken überwindet, um ihren Traum zu leben: sichtbar zu sein, frei und unabhängig.

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Shelagh Delaney – A Taste of Honey. Erzählungen und Stücke
Sie war die eine Frau unter den "Angry Young Men" im England der 1950er und 60er Jahre: Shelagh Delaney wurde mit ihrem Theaterstück "Bitterer Honig" zu einer der bekanntesten Schriftstellerinnen und Drehbuchautorinnen ihrer Zeit. Eine Zusammenstellung ihrer Erzählungen und Stücke in neuer Übersetzung im AvivA Verlag sorgt dafür, dass Delaney auch im deutschsprachigen Raum nicht in Vergessenheit gerät.

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Fran Ross - OREO
IDENTITÄT, SCHMIDENTITÄT. Zwei, drei Hinweise, wie ich Oreo und ich zusammenkamen. Die traut sich was! war mein erster Gedanke, als ich ihn endlich lesen konnte: OREO, den Roman einer Fran Ross. Verdammt nochmal, wie konnte der mir beim Recherchieren für LADY WRITES THE BLUES, mein Radiostück von 1987 über die Geschichte der Literatur von Afroamerikanerinnen seit 1775, entgehen?

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Angeli Janhsen – Gut schreiben über neue Kunst
Um neue Kunst zu verstehen, bedarf es oftmals der Vermittlung. Doch beim Schreiben über neue Kunst, sei es in wissenschaftlichen Arbeiten oder Rezensionen, greifen tradierte Begrifflichkeiten und Kategorien nicht mehr. Die Freiburger Kunsthistorikerin und Professorin für Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, mit dem Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Kunst Angeli Janhsen hat einen Ratgeber geschrieben, der zur eigenen Auseinandersetzung einlädt.

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Maike Weißpflug – Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken. Hannah Arendt – Freundschaft in finsteren Zeiten. Gedanken zu Lessing. Herausgegeben und eingeleitet von Matthias Bormuth
Zwei Neuerscheinungen nehmen Hannah Arendt (1906-1975) als politische Denkerin und Intellektuelle in den Blick und beleuchten dabei weniger einzelne Konzepte und Begriffe der Philosophin als ihren spezifischen Denkstil und ihre Haltung gegenüber der Welt. Beide porträtieren Arendt dabei als …

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Literatur:

Annie Ernaux – Eine Frau
In ihren (auto-)biographischen Erkundungen nähert sich die französische Schriftstellerin und Zeitzeugin Annie Ernaux ("Die Jahre") in "Eine Frau" dem Leben ihrer Mutter und den Entfremdungen, die ein gesellschaftlicher Statuswechsel in eine Beziehung bringen kann. Ausgezeichnet u.a. mit dem Prix de l´Académie de Berlin 2019.

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Literatur:

Doris Dörrie – Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben
Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Doris Dörrie lädt zum Schreiben ein und erzählt dabei ausführlich aus ihrem Leben. Autobiographisches Schreiben kann Selbstvergewisserung und Trost sein, schmerzliche Erinnerung und wunderbare Befreiung.

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Literatur:

Naomi Klein – Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann. On Fire. The (Burning) Case for a Green New Deal
Die kanadische Klimaaktivistin Naomi Klein ("Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima", "Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus", "No Logo!") ist keine Freundin der leisen Töne. Sie fordert radikales Umdenken in Bezug auf unseren Umgang mit dem Planeten Erde und bietet ein klares Konzept, wie der Klimakollaps aufzuhalten ist. Ihre Antwort ist der Green New Deal.

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Literatur:

Aufbruch der Frauen. Die wilden Zwanzigerjahre. Herausgegeben von Brigitte Ebersbach
Vor einhundert Jahren betrat sie die Weltbühne: Die Neue Frau! Sie trug kurze Haare und ebensolche Röcke, rauchte, spielte Tennis und fuhr im eigenen Automobil um die Welt. Oder tippte im Büro langweilige Briefe und sparte eisern jeden Pfennig fürs Wochenendvergnügen. Vor allem aber wollten sie...

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