Iga Świątek verteidigt beim Porsche Tennis Grand Prix 2023 in Stuttgart erfolgreich ihren Titel - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Sport



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2023 - Beitrag vom 11.05.2023


Iga Świątek verteidigt beim Porsche Tennis Grand Prix 2023 in Stuttgart erfolgreich ihren Titel
Sylvia Rochow

Die polnische Weltranglisten-Erste bezwingt wie im Vorjahr im Finale Aryna Sabalenka aus Belarus, die weiter auf eine Fahrt im Siegerinnen-Porsche warten muss. Auch Desirae Krawczyk und Demi Schuurs gelingt im Doppel der zweite Titelgewinn in Folge.




Die Weltranglisten-Erste Iga Świątek hat beim Porsche Tennis Grand Prix 2023 in Stuttgart erfolgreich ihren Titel verteidigt und den zweiten Turniersieg der Saison gefeiert. In einer Neuauflage des Vorjahresfinals bezwang die amtierende French Open- und US Open-Siegerin Aryna Sabalenka aus Belarus nach 1:50 Stunden souverän mit 6:3, 6:4. Die 21-Jährige hat damit in Stuttgart noch nie ein Match verloren. 4.400 Fans verfolgten das Endspiel in der ausverkauften Porsche-Arena. Sabalenka, die nun bereits bei jeder ihrer drei Teilnahmen das Finale erreicht und verloren hat, kündigte sogleich kämpferisch an, im nächsten Jahr wieder bei Deutschlands ältestem WTA-Turnier aufschlagen zu wollen: "Ich werde es immer und immer wieder versuchen, bis ich irgendwann auch mit dem Siegerinnen-Auto abreisen darf."

Świątek zeigte sich derweil gut erholt von einer Rippenverletzung. "Ich habe mich in Stuttgart von Spiel zu Spiel besser gefühlt und war heute topfit", konstatierte die Polin. Als höchste Hürde erwies sich im Achtelfinale mit der Tschechin Karolína Plíšková die Stuttgart-Siegerin von 2018, die Świątek nach 2:01 Stunden mit 4:6, 6:1, 6:2 bezwang. Insgesamt war der Turnierverlauf von vielen engen und hochklassigen Matches geprägt, acht weitere der 26 Partien wurden ebenfalls erst im dritten Satz entschieden.

So rang Lokalmatadorin Tatjana Maria in der ersten Runde die Qualifikantin Ylena In-Albon aus der Schweiz in 165 Minuten mit 6:2, 4:6, 7:6 nieder. Ebenso lange brauchte die US-Amerikanerin Coco Gauff, um sich zu Beginn des Turniers gegen Veronika Kudermetova (Russland) mit exakt dem gleichen Ergebnis zu behaupten. Jule Niemeier aus Dortmund bekam es gleich zum Auftakt mit der kasachischen Wimbledon-Siegerin Elena Rybakina zutun und unterlag trotz starken Spiels mit 5:7, 3:6.

Desirae Krawczyk aus den USA und ihre niederländische Partnerin Demi Schuurs sorgten auch im Doppel für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Sie bezwangen im Endspiel Nicole Melichar-Martinez (USA)/Giuliana Olmos (Mexiko) mit 6:4, 6:1. Das topgesetzte ukrainisch-lettische Duo Lyudmyla Kichenok/Jelena Ostapenko war überraschend schon in der ersten Runde ausgeschieden.
Nach Angaben der Veranstalter*innen fanden im Verlauf der Woche etwa 31.000 Zuschauer*innen den Weg in die Porsche-Arena. Bereits vor Beginn des Turniers hatte sich das deutsche Team auf dem Stuttgarter Sandplatz im Billie Jean King Cup (ehemals Fed Cup) gegen Brasilien durchgesetzt. Niemeier, Maria und Anna-Lena Friedsam sorgten für die nötigen drei Punkte. Deutschland ist damit für das Finalturnier der besten zwölf Nationen vom 7. bis 12. November 2023 qualifiziert.

Weitere Infos unter: www.porsche-tennis.de


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Das AVIVA-Interview vom Porsche Tennis Grand Prix 2022 mit Iga Świątek
Die 20-Jährige ist die Spielerin der Stunde auf der WTA-Tour und führt seit Anfang April 2022 als erste Polin überhaupt die Tennis-Weltrangliste an. Ihr erster Turniersieg oberhalb der ITF-Kategorie bescherte Iga Świątek gleich einen Grand Slam-Titel: Im Oktober 2020 triumphierte sie bei den French Open in Paris.

Das AVIVA-Interview mit Karolína Plíšková (2017)


Copyright Text und Foto: Sylvia Rochow


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Beitrag vom 11.05.2023

Sylvia Rochow