Internationaler Frauentag 2023: #EmbraceEquity. Wer Fachkräfte sucht, kann auf Frauen nicht verzichten - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work WorldWideWomen



AVIVA-BERLIN.de im April 2024 - Beitrag vom 03.03.2023


Internationaler Frauentag 2023: #EmbraceEquity. Wer Fachkräfte sucht, kann auf Frauen nicht verzichten
Tara Mortazavi, Sharon Adler

Der 8. März macht als Internationaler Frauenkampftag traditionsgemäß auf wichtige frauenpolitische Themen aufmerksam. 2023 steht er unter dem Motto "#EmbraceEquity" für Gendergerechtigkeit. AVIVA-Berlin veröffentlicht eine Auswahl von Veranstaltungen und Stimmen zum 8. März, darunter die Festveranstaltung zur Verleihung des Berliner Frauenpreises am 7. März 2023 im Roten Rathaus Berlin.




Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Jedes Jahr demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte und gegen patriarchale Strukturen. In Berlin ist der 8. März seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag und 2023 erstmals auch in Mecklenburg-Vorpommern. Am Internationalen Frauentag gibt es auch in Berlin eine Vielzahl von Demonstrationen und Aktionen, die Frauen, ihre Arbeit und ihre Rechte in den Mittelpunkt stellen. AVIVA-Berlin stellt hier eine Auswahl dieser Veranstaltungen chronologisch vor. Auch Pressemeldungen und Stimmen finden sich in diesem Beitrag.

Equal Pay Day – "jedes Jahr dasselbe"

AVIVA-Berlin veröffentlicht an dieser Stelle die Pressemeldung des djb vom 6. März 2023:
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) kritisiert darin den Unwillen, gegen die bestehenden Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern konsequent anzugehen:

Am Equal Pay Day 2023 wird dasselbe geschehen wie all die Jahre davor: Der Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen von 18 % wird angeklagt. Es wird einige Aktionen geben, damit die Medien dem Problem etwas mehr Raum geben. Und dann? Nichts. Nichts bis zum Equal Pay Day 2024.
Das mag auch daran liegen, dass der Missstand seinen bedrohlichen Umfang zu verlieren scheint, wenn die Verdienstlücke fein sortiert wird in "bereinigt" und "unbereinigt". Bereinigt blieben nur 7 %, die Frauen bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie pro Stunde weniger verdienten. An dem größeren Teil des Verdienstunterschieds hingegen seien Frauen selbst schuld. Denn sie wählten Berufe und Branchen, in denen schlechter bezahlt wird, setzten aus, gingen in Teilzeit und in Minijobs mit geringeren Verdiensten und machten seltener Karriere. Regelmäßig fehlt dann die Analyse, dass diese Tatsachen gleichfalls auf Diskriminierungsstrukturen und fatalen politischen Entscheidungen beruhen. Frauen wird der größte Teil der Sorgearbeit überbürdet. Das Ehegattensplitting sorgt für ein verlässliches Interesse von Frauen an Minijobs, was sie spätestens bei Scheidung und Alter in die Armut treibt. Frauen arbeiten nicht in Branchen und Berufen, in denen schlechter bezahlt wird, sondern in diesen wird schlechter bezahlt, weil Frauen dort arbeiten. Das Gesetz verbietet ungleiche Bezahlung für Teilzeitbeschäftigte, durchgesetzt wird das Verbot nicht. Die Benachteiligung von Frauen bei Personalentscheidungen, die mangelnde Anpassung von Arbeitsbedingungen an deren Bedürfnisse und Verpflichtungen werden hingenommen. Wenigstens greift die Rechtsprechung korrigierend ein, wie jüngst das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, das die Rechtfertigung geringerer Bezahlung mit mangelndem Verhandlungsgeschick von Frauen klar zurückweist. Aber es sind immer nur Einzelfälle, die vor die Gerichte kommen.

"Entgeltungleichheit beruht auf diskriminierenden Strukturen. Die sind nicht einmal im Jahr zu beklagen, sondern können und müssen verändert werden. Dem Gesetzgeber stehen dafür durchaus legislative Instrumente zur Verfügung. Die auf Effektivität zielende Entgelttransparenz-Richtlinie der EU, die noch in diesem Jahr verabschiedet werden wird, weist die Richtung.", so djb-Präsidentin Prof. Dr. Maria Wersig. Der djb hat 2021 ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft vorgelegt, in dem ein aktivierender Staat Unternehmen verpflichtet, in selbstverantwortlichem Vorgehen diskriminierende Strukturen zu beseitigen – und zwar in einer Weise, die die Unternehmen nicht überfordert. Dabei können alle Ursachen in den Blick genommen und in absehbarer Zeit auch der Entgeltunterschied beseitigt werden, der bereinigte wie der unbereinigte. Der Equal Pay Day ist dann endlich ein Feiertag.

Schluss mit der Diskriminierung älterer Lesben! – Zum Internationalen Frauentag fordert der bundesweite Dachverband Lesben und Alter Geschlechtergerechtigkeit. "Lesbische Seniorinnen sind stark benachteiligt."

AVIVA-Berlin veröffentlicht an dieser Stelle die Meldung des Dachverbands:
Es sind vor allem Frauen, die die Gruppe der Älteren prägen! In Deutschland ist die Zahl der 65-Jährigen und Älteren seit 1991 von 12 Millionen auf 18,4 Millionen im Jahr 2021 deutlich gestiegen. Mit 10,3 Millionen bilden die Frauen nach wie vor die Mehrzahl älterer Menschen. Von ihnen leben nach konservativen Schätzungen mindestens 300.0000 lesbisch beziehungsweise frauenliebend.

"Im Alter sind viele Lesben und alleinstehende Frauen stark benachteiligt", kritisiert Carolina Brauckmann, Vorstandsfrau im Dachverband Lesben und Alter. Die Hochglanzbilder der betuchten Seniorin passten nicht zur Lebensrealität derjenigen, deren Rente wegen Erziehungszeiten, Minijobs und Niedriglöhnen hinten und vorne nicht ausreicht. Sorge vor explodierenden Kosten und das drohende Stigma Altersarmut seien allzu oft Alltagsbegleiter lesbischer und alleinstehender Seniorinnen, so der Dachverband weiter. Selbst das Wohnen als "letzte Bastion der Selbstwirksamkeit", so Professorin Irene Götz von der Ludwig-Maximilian-Universität München, sei gefährdet angesichts horrender Mieten.

Wo sind die bezahlbaren Wohnprojekte und Mehrgenerationen-Häuser für Lesben und alleinstehende Frauen? Wo sind die Orte für Lesben- und Frauengemeinschaften? Und wo sind die staatlichen und kommunalen Förderprogramme, die der massiven strukturellen Benachteiligung von älteren Lesben und alleinstehenden Frauen Einhalt gebieten?

Zum Internationalen Tag für die Rechte der Frauen ruft der Dachverband Lesben und Alter dazu auf, die Lebenssituation älterer Lesben und alleinstehender Frauen zu stärken. Geschlechtergerechtigkeit ist noch lange nicht erreicht. Notwendig sind eine systematische Erforschung insbesondere lesbischer Lebenslagen und geeignete Maßnahmen, um strukturelle Ungleichheiten dauerhaft zu beenden.
Der Dachverband Lesben und Alter fordert:
Bereitstellung von bezahlbarem gemeinschaftlichem Wohnraum.
Aufstockung der Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau.
Funktionierende Mietendeckel mit Sanktionen bei Verstoß.
Förderprogramme für Kultur- und Begegnungsorte für Lesben in allen Lebensaltern.
Sicherung und Ausweitung von Lesbenberatungen und Lesbenprojekten.
Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung, eine Verbesserung der Einkommenschancen und der eigenständigen Alterssicherung von Frauen.
Unterstützung von Pflegewohngemeinschaften.
Finanzierung und Umsetzung von Konzepten für frauen- und lesbenrespektierende Pflege

UN Women Deutschland: Feministische Utopien leben

AVIVA-Berlin veröffentlicht an dieser Stelle die Pressemitteilung von UN Women Deutschland:
Zum Internationalen Frauentag 2023 setzt UN Women Deutschland ein klares Statement für die Gleichstellung der Geschlechter. In der feministischen Utopie von UN Women Deutschland leben Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt weltweit ein sicheres, freies und selbstbestimmtes Leben. Gemeinsam mit Unterstützer*innen und Partner*innen will UN Women Deutschland diese Utopien schnellstmöglich verwirklichen – gemeinsam für eine gerechte Zukunft.
UN Women Deutschland tritt als Frauenrechtsorganisation nicht nur für die Stärkung und Herstellung der Rechte und die Beseitigung aller Benachteiligungen von Frauen und Mädchen ein, sondern will allen Menschen ein freies, selbstbestimmtes Leben in Würde und Vielfalt frei von jeglicher Diskriminierung ermöglichen.
Die Pandemie, aber auch die Klima- und Energiekrise, haben die Ungleichheiten verstärkt und immer noch bestehende strukturelle Benachteiligungen von Frauen und Mädchen sichtbar gemacht. Längst sicher geglaubte Fortschritte sind in Gefahr geraten und wir haben gelernt, dass erreichte Fortschritte jeden Tag aufs Neue verteidigt werden müssen.
"Den drohenden Rückschritten setzen wir unsere feministischen Utopien entgegen, die wir entsprechend der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 verwirklichen wollen. Wir wollen eine gerechte Welt für alle – nicht mehr, aber auch nicht weniger.", so Elke Ferner, Vorsitzende von UN Women Deutschland weiter.

Folgende feministische Forderungen will UN Women Deutschland verwirklichen:
Frauenrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind unteilbar. Keine Religion oder kulturelle Tradition kann sie relativieren oder in Frage stellen. Alle (Menschen) haben dieselben Rechte und Verwirklichungschancen und leben ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben frei von Armut und Hunger, frei von Unterdrückung und Gewalt und frei von Diskriminierungen wegen Alter, Behinderung, Hautfarbe, Herkunft, Einkommen, Geschlechtsidentität, sexueller Identität, Religion oder anderer Gruppenzugehörigkeiten.

Gesellschaftliche Vielfalt, gesellschaftlicher Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung und Rücksichtnahme bilden die Grundlagen unserer Gesellschaft.

Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt haben - frei von Geschlechterstereotypen - den gleichen Zugang zu guter Bildung und erhalten die Förderung, die sie benötigen. Allein ihre Fähigkeiten und ihre Wünsche entscheiden darüber wie ihr Bildungsweg und ihre spätere Berufsbiografie verläuft.

Eine eigenständige Existenzsicherung ist die Grundlage zur Verwirklichung der eigenen Lebensentwürfe. Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt haben gleiche Verwirklichungschancen in der Arbeitswelt und können Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren. Sie werden für gleiche und gleichwertige Arbeit gleich bezahlt und haben (auch als Mütter) den gleichen Zugang zu Führungspositionen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für Eltern oder pflegende Angehörige durch die Bereitstellung wohnortnaher Infrastruktur sowie familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle und Rahmenbedingungen für eine faire Teilung der unbezahlten Sorgearbeit unterstützt. Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit wird finanziell und gesellschaftlich wertgeschätzt.

Familien werden in all ihrer Vielfalt bestmöglich unterstützt. Alle Kinder können frei von Stereotypen und Geschlechterrollen aufwachsen und ihr individuelles Potential voll entfalten.

Frauen sind bis spätestens 2030 entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil in Parlamenten und Regierungen sowie den Führungspositionen von Verwaltung, Wissenschaft und Lehre, Wirtschaft sowie Kunst und Kultur vertreten.

Alle Menschen schützen die Umwelt und das Klima.

Alle Menschen haben den gleichen Zugang zu Gesundheitsversorgung und können selbst über ihre Körper bestimmen. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird ebenso geachtet wie die sexuellen und reproduktiven Rechte. Das schließt ein flächendeckendes, wohnortnahes Angebot von legalen Schwangerschaftsabbrüchen durch entsprechend qualifiziertes medizinisches Personal ein.

Ein Leben frei von geschlechtsspezifischer Gewalt ist insbesondere für Frauen und Mädchen Normalität. Das eigene Zuhause ist ein sicherer Ort. Sie können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit frei bewegen, ohne Angst vor Gewalt oder (sexueller) Belästigung.

Mehr Infos zur Kampagne: www.unwomen.de

Internationaler Frauentag 2023: Der Deutsche Frauenrat fordert paritätisches Wahlrecht
AVIVA-Berlin veröffentlicht an dieser Stelle die Pressemitteilung des Deutschen Frauenrats:
Zum diesjährigen Internationalen Frauentag fordert der Deutsche Frauenrat die Abgeordneten des Deutschen Bundestags eindringlich auf, mit der anstehenden Wahlrechtsreform für eine gleiche Repräsentanz von Frauen und Männern in den Parlamenten zu sorgen.
Dazu erklärt Elke Ferner, Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrats: "Zum Internationalen Frauentag 2023 ist unsere Botschaft eindeutig: Es muss Schluss sein mit der politischen Unterrepräsentanz von Frauen in Deutschland - deshalb brauchen wir eine Wahlrechtsreform mit Parität!"
Der vorliegende Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur Verkleinerung des Bundestags blendet die Beseitigung der jahrzehntelangen Unterrepräsentanz von Frauen im Deutschen Bundestag schlichtweg aus. Im parlamentarischen Verfahren muss jetzt nachgebessert werden.
Elke Ferner weiter: "Wenn die Koalition ihr Ziel "Gleichstellung bis 2030 verwirklich" ernst nimmt, muss Parität im Wahlrecht verankert werden – und zwar mit dieser Wahlrechtsreform!"
Im Bundestag liegt der aktuelle Frauenanteil unter 35 Prozent. Der Deutsche Frauenrat als größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland setzt sich dafür ein, dass die Hälfte der Sitze in Parlamenten Frauen innehaben. 2018 hat er mit seiner Kampagne "Mehr Frauen in die Parlamente" zahlreiche prominente Unterstützer*innen für Paritätsregelungen mobilisiert. Seit 2022 engagiert er sich gemeinsam mit weiteren Organisationen in der Initiative #Paritätjetzt.

TERRE DES FEMMES: Die Rechte von Frauen müssen auch an allen anderen Tagen im Fokus stehen – bis geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung beendet sind
AVIVA-Berlin veröffentlicht an dieser Stelle die Pressemitteilung von TERRE DES FEMMES:
TERRE DES FEMMES-Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle zum Weltfrauentag am 8. März 2023: "Am internationalen Frauentag werden viele Schlaglichter auf Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit gerichtet, er ist daher ein wichtiges Datum – doch auch an allen anderen Tagen müssen die Rechte von Mädchen und Frauen im Fokus stehen!"
Anfang März 2023 gaben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze, ihre Eckpunkte für eine feministische Außen- und Entwicklungspolitik bekannt. Ein wichtiger und guter Schritt – TDF wird weiterverfolgen, welche Maßnahmen künftig umgesetzt werden. Zum Beispiel in Bezug auf die Unterstützung der iranischen feministischen Revolution und der entrechteten Frauen in Afghanistan, und besonders auf die Aufklärung und Bestrafung von sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten. Solche Beschlüsse sind unerlässlich für eine bessere Zukunft für alle Menschen, sollten allerdings nicht nur auf dem Papier stehen.
In der gleichen Woche veröffentlichte die Weltbank die Ergebnisse einer Studie zu Gleichberechtigung in 190 Volkswirtschaften. Weltweit haben demnach fast 2,4 Milliarden Frauen im erwerbsfähigen Alter noch immer nicht dieselben Rechte wie Männer: Im Schnitt genießen sie in den untersuchten Ländern nur 77 Prozent der gesetzlichen Rechte, die Männer haben. (Tagesschau vom 2.3.23)
"TERRE DES FEMMES arbeitet seit 42 Jahren dafür, dass alle Mädchen und Frauen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei von Gewalt leben können. Im Jahr 2023 erscheint dieses Ziel wieder sehr weit entfernt", sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES e.V. "In Schulen in Iran werden Mädchen mit Gas vergiftet, mutmaßlich um die protestierende Bevölkerung einzuschüchtern und Mädchen von Bildung auszuschließen. Das Regime foltert, vergewaltigt und ermordet lieber die Jugend, als Frauen ein Leben in Freiheit zuzugestehen."
In Afghanistan wurden Mädchen und Frauen schon vor Monaten von Schulen und Unis ausgeschlossen, die Hälfte der Bevölkerung darf weder lernen noch arbeiten. "Die Taliban lassen lieber die Menschen verhungern, als dass sie Frauen ihre Menschenrechte zugestehen. Wir als Teil der Weltöffentlichkeit dürfen bei dieser unfassbaren Ungerechtigkeit gegen Mädchen und Frauen nicht zusehen. Die deutschen PolitikerInnen müssen mehr tun, um Mädchen und Frauen die ungehinderte, gleichberechtigte Teilhabe am Leben zu ermöglichen," so Christa Stolle weiter.
Auch hierzulande muss noch viel getan werden, etwa beim Thema häusliche Gewalt: In Deutschland versucht im Schnitt jeden Tag ein Mann, eine Frau umzubringen, jeden dritten Tag gelingt es. Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle: "Allein die Tatsache, dass dieser Satz seit Jahren wahr ist, zeigt: Auch in Deutschland hat die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu wenig Priorität, und Frauenverachtung und männliche Besitzansprüche sitzen noch immer tief in unserer Gesellschaft. Behörden, bei denen Frauen Hilfe suchen und ihre Rechte einfordern, arbeiten langsam und unkoordiniert, tausende Frauenhausplätze fehlen."
Auch bei der deutschen Gesetzgebung sieht TDF Änderungsbedarf - etwa zu Prostitution, und zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen. Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle: "Sexkauf, Zuhälterei und damit die Ausbeutung von Frauen in der Prostitution sind legal, aber ein Schwangerschaftsabbruch ist noch immer ein Straftatbestand - das muss sich ändern. TERRE DES FEMMES wird sich weiterhin mit aller Kraft einsetzen: gegen Gewalt an Mädchen und Frauen, und für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben für ALLE Mädchen und Frauen."
Für weitere Infos und Kampagnen von TERRE DES FEMMES: www.frauenrechte.de

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag:

Festveranstaltung am 6. März 2023 zum Thema Feministische Entwicklungspolitik: Der Internationale Frauentag bei der Friedrich-Ebert-Stiftung


Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Dieses Jahr finden mehrere Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag unter dem Motto "Solidarität jetzt! Demokratie braucht Feminismus!" statt.
Als Auftakt lädt die FES am 6. März zu einer Festveranstaltung mit dem Thema Feministische Entwicklungspolitik mit Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion mit Anja Weusthoff, DGB, Sawsan Chebli, SPD und Judith Rahner, AAS werden u.a. folgende Fragen gestellt:
Wie können wir noch mehr Empathie und Solidarität zeigen, auch über bestehende Grenzen hinweg?
Welche neuen Allianzen oder Banden können wir schmieden, um wirkmächtiger zu werden?
Wie können wir mit Feminismus die Demokratie schützen?
Für mehr Infos und weitere Veranstaltungen: www.fes.de/internationaler-frauentag-2023

Der 7. März 2023 ist Equal Pay Day. Equal Pay Zukunftskonferenz am 4. März
Das Aktionsbündnis "Equal Pay Day" wurde erstmals 2008 in Deutschland gegründet. Initiiert wird es vom Business and Professional Women (BPW) Germany gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Frauenrat (DF), der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) und dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU).

Beim "Equal Pay Day" geht es u.a. darum, Aufmerksamkeit auf die unfaire Bezahlung zwischen Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu lenken. 2006 lag der Gender Pay Gap bei 22,7 %. Diese Zahl veränderte sich bis einschließlich 2016 kaum. Seit 2017 sinkt der Gender Pay Gap zwar stetig, dennoch lag er 2022 laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamts immer noch bei 18 %. Frauen verdienten im letzten Jahr durchschnittlich 4,31 € weniger pro Stunde als Männer.

Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, bleiben weiterhin unterbezahlt. Frauen steigen entweder "ganz aus dem Erwerbsleben aus oder arbeiten Teilzeit" und übernehmen dann die familiäre Fürsorgeverantwortung.
Im Bereich Kunst und Kultur liegt der Gender Pay Gap sogar bei 30%. Der Equal Pay Day am 7. März 2023 stellt daher anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags unter dem Motto "Die Kunst der gleichen Bezahlung" Lösungsansätze für eine gerechte Bezahlung in Kunst- und Kulturberufen vor, die auch für andere Arbeitsbereiche von Bedeutung sein kann. So soll bei der "Equal Pay Zukunftskonferenz" mit dem Deutschen Kulturrat am 4. März in Berlin besonders über Lohngleichheit im Bereich Kunst und Kultur diskutiert werden. Gleichzeitig ist aber auch eine gerechte Bezahlung im gesamten Arbeitsmarkt Thema der Konferenz.
Anmeldung für die Equal Pay Zukunftskonferenz: www.equalpayday.de/zukunftskongress
Infos zum Equal Pay Day 2023: www.equalpayday.de

Berliner Frauenpreis 2023 geht an Amal Abbass – Preisverleihung und Festveranstaltung am 7. März um 18 Uhr im Roten Rathaus
Der diesjährige Berliner Frauenpreis wird an Amal Abbass verliehen – für ihren langjährigen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität besonderen Benachteiligungen ausgesetzt sind.
Amal Abbass, gebürtige Dresdnerin mit sudanesischem Hintergrund, Wahl-Berlinerin und transkulturelle Psychologin, ist eine engagierte Sozialunternehmerin in Berlin. Sie setzt sich seit Jahrzehnten gegen Mehrfachdiskriminierung ein und unterstützt durch vielfältige Aktivitäten und Initiativen Menschen mit BIPoC- und LSBTQIA+-Hintergrund.
So unterstützt sie aktuell insbesondere Schwarze Frauen, die aus der Ukraine fliehen mussten und dabei auf vielfältige, auch rassistisch motivierte Widerstände und Diskriminierungen stoßen, die ihnen das Ankommen in Deutschland erschweren. Aus diesem Anlass haben Amal Abbass und ihre Unterstützer:innen mit dem Tubman Network in kurzer Zeit eine wichtige Organisation aufgebaut, mit der sie diese Mehrfachdiskriminierungen nicht nur thematisieren, sondern seit Februar 2022 umfassende Hilfsangebote in der Stadt organisieren. Amal Abbass greift dabei auf ihre jahrzehntelange rassismuskritische Arbeit, ihre Erfahrungen und Netzwerke zurück.

Die Festveranstaltung zur Verleihung des Berliner Frauenpreises findet im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 7. März 2023 im Roten Rathaus Berlin statt. Sie wird zudem auf dem YouTube-Kanal der SenWGPG live übertragen.
Weitere Informationen zum Frauenpreis und zur Anmeldung für die Preisverleihung im Roten Rathaus unter: www.berlin.de/frauenpreis


Zum Internationalen Frauentag 2023: Eine Büste für Minna Cauer (1841-1922)
"Frauentouren" lädt am 8. März 2023 um 11 Uhr zur feierlichen Enthüllung einer Replik auf dem Ehrengrab der Pädagogin, Frauenrechtlerin und Journalistin Minna Cauer ein.

Wo: Alter-St.Matthäus-Kirchhof
Treffpunkt: Eingang, Großgörschenstr. 12-14

Weitere Veranstaltungen von Frauentouren: www.frauentouren.de

Berliner Aktionsbündnis "fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen" fordert eine gerechte und angemessene Bezahlung von Frauen in den Künsten. Aktion am 8. März 2023 um 12 Uhr vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

Das "fair share!"-Aktionsbündnis hat sich 2020 gegründet und war schon mehrfach mit Aktionen in Berlin und München sichtbar. Geschlechtergerechtigkeit im Kunstbetrieb ist trotz einiger guter Ansätze immer noch eine Wunschvorstellung. Daher setzen sie sich dafür ein, dass Künstlerinnen sowohl im zeitgenössischen als auch im historischen Ausstellungsbetrieb nachhaltig mehr Sichtbarkeit bekommen.
Auch am Internationalen Frauentag 2022 hat das Aktionsbündnis vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin eine künstlerische Perfomance initiiert.

Dieses Jahr, am Weltfrauentag 2023, laden die Organisatorinnen von "fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen" zu einer symbolischen Aktion am Spreeufer vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ein. Dass der Weltfrauentag 2023 dem Equal Pay Day in Deutschland am 7.3. folgt, gibt in diesem Jahr das Thema des Protests vor.
Die Aktion findet am 8. März 2023 um 12 Uhr vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Spreeseite statt.

Der SPENDENAUFRUF als CrowdfundingKonto: Frauenmuseum Berlin e.V.
IBAN: DE26 8306 5408 0004 0227 50
Kennwort: fair share! Aktion 8. März 2023

Mehr Infos unter: www.fairshareforwomenartists.de

Führungen im Deutschen Historischen Museum am 8. März 2023

Anlässlich des Internationalen Frauentages nimmt das Deutsche Historische Museum am 8. März in Führungen durch die aktuellen Wechselausstellungen jene Frauen in den Blick, die Geschichte machten – und jene, deren Alltagsleben kaum in Ausstellungen und Geschichtsbüchern Platz finden. Die Ausstellungen beschäftigen sich mit dem deutschen Industriealltag vor der Wende, der Bedeutungskraft von Staatsbürger*innenschaft und dem Thema Schwangerschaft in deutschen Filmen. In den drei Führungen wird die Arbeit und das Wirken von Frauen in den jeweiligen Bereichen zentriert.
Die Führungen finden auf Deutsch sowie Englisch statt. Eine Anmeldung ist vorab nicht notwendig.

Mehr Infos und das ganze Programm unter: www.dhm.de

Fahrrad fahren als ein Symbol der Emanzipation – Der Purple Ride am 8. März 2023
Die Fahrraddemo wird jedes Jahr vom queer-feministischen Purple-Ride-Kollektiv organisiert. Frauen und andere vom Patriarchat diskriminierte Gruppen mussten sich das Fahrradfahren lange gegen gesellschaftliche Widerstände erkämpfen.. Mitfahrende werden dazu ermutigt lila zu tragen, um auch farblich für Aufmerksamkeit auf den Straßen zu sorgen.
12 Uhr – Treffpunkt am Mariannenplatz am Feuerwehrbrunnen
13 Uhr – Start des Rides, Fahrt ca. 1-1,5h in entspanntem Tempo
14 Uhr – voraussichtliches Ende am Frankfurter Tor
Mehr Infos unter: www.fb.de/purpleride

Demo und Kundgebung "FRIEDEN – FREIHEIT – SELBSTBESTIMMUNG und FAIRE ARBEIT für Frauen" am 8. März

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft gemeinsam mit den Gewerkschaften und der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin e.V. am 8. März zu einer Demonstration (Start 13 Uhr am Invalidenpark) mit anschließender Kundgebung (15-17 Uhr am Bebelplatz/Unter den Linden) auf. Die Kundgebung wird Frauenrechte, Frauenbildung und körperliche und sexuelle Selbstbestimmung für alle thematisieren und hat dazu auch Redner*innen u.a. aus der Ukraine, Syrien und dem Iran eingeladen.
Weitere Infos unter: www.sexuelle-selbstbestimmung.de


Demo "OUR REVOLUTION IS COMING" am 8. März um 14 Uhr

Die "Alliance of Internationalist Feminists – berlin" ruft am Internationalen Frauentag 2023 zu einer Demonstration vom Frankfurter Tor zum Frauengefängnis in Lichtenberg ein. In Solidarität mit allen Frauen weltweit soll gegen Femizide, staatliche Gewalt, Diktatur, das Patriarchat, Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus demonstriert werden.

Wann: 8. März 2023, 14 Uhr
Wo: Frankfurter Tor bis zum Frauengefängnis in Lichtenberg

Mehr Infos unter: www.facebook.de/events

Weltfrauentag – internationale Solidarität ist wichtiger denn je

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2023 ruft der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) zu internationaler Solidarität auf. "Weltweit gehen an diesem Tag Menschen für ein Ende geschlechtsspezifischer Diskriminierung auf die Straße. Damit dieses Ziel Wirklichkeit wird, müssen wir uns noch besser international vernetzen.", sagt djb-Präsidentin Prof. Dr. Maria Wersig.
Der djb beobachtet aktuell einen Backlash, was Frauenrechte angeht. Dieser ist sichtbar zum Beispiel in Bezug auf reproduktive Rechte in Polen, der Türkei und den USA, aber auch in Bezug auf die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan, die seitdem die grundlegenden Menschenrechte von Frauen und Mädchen massiv einschränken. Internationale Solidarität fordert der djb auch weiterhin mit den Menschen in Iran, die unter der Losung "Jin, Jiyan, Azadî" (Frau, Leben, Freiheit) für Freiheit eintreten.

Am 8. März veranstaltet der djb in Kooperation mit dem Deutschen Generalkonsulat und dem Deutschen Haus at NYU im Rahmen der 67. UN-Frauenrechtskommission die Panel-Diskussion "Working towards Gender Equality – Challenges, Role Models, International Cooperation". Die Veranstaltung verweist auf die vom djb konzipierte Wanderausstellung "Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft in Deutschland vor 1945", die aktuell im Generalkonsulat und damit das erste Mal in den USA zu sehen ist. Auf diese Weise stellt sie eine Verbindung her zwischen den Pionierinnen der Frauenrechte der Vergangenheit, den aktuellen Herausforderungen und dem Wunsch, die Zukunft zu gestalten.
Sie beleuchtet das Leben und die Erfahrungen von 17 Frauen in Deutschland vor 1945. Die Ausstellung zeigt, wie die porträtierten Frauen in der Weimarer Republik für das Entstehen der Demokratie eine große Rolle spielten, welchen Anteil sie beim Entstehen des Feldes der sozialen Arbeit hatten und welchen Anteil beim Kampf der Frauen um gleiche Rechte. Ende März wird die Ausstellung vom Generalkonsulat New York in die Deutsche Botschaft in Washington DC umziehen.

FESTLICHE FRAUENVERSAMMLUNG MIT FETE #2
Zum Internationalen FrauenKampfTag von Ahoi Kultur und Mahide Lein


8. März 2023, 19 Uhr – Doors 18:00h

mit:
Mitsune - Shamisen-Fusion aus Japan
Sol Okarina - Calypso, Soca, Cumbia aus Kolumbien
Demet Çizenel - Blues Kokett aus Türkei
Lottie Marsau & Eva Zulauf- Punch Symphonix, Punch und Judy Show
Naomi Beukes-Meyer aus Namibia - Film: The Centre – I´m still down here
Jack in the Box - Überraschung
Moderation:Daniela Edle von Raffay
Licht-Installation: Lazy Liu
Ausstellung:Zerschredderte Frauenfeindliche Sprüche Positiv Umwandeln, Aktion 8. März 2022
Der Magische Wunschbaum
Warmes Essen & Buffet (nicht im Ticket-Preis)
22:00h Party
mit
Odel Awaru - groovy, deep, progressive
im
FORUM FACTORY
Besselstr. 13-14, 10969 Berlin www.forum-factory.de rollstuhlgerecht, U-Kochstr.
Tickets: Abendkasse: 17,- €/erm. 10,- €. Vorverkauf Eventbrite: 13,69€
www.eventbrite.com

Mehr Infos unter: www.fb.de
Kontakt: www.AHOI-kultur.de

Filmvorführung und Gespräch des Ukrainischen Kinoclubs Berlin am 8. März um 19 Uhr in der Brotfabrik

Der Film "107 Mothers" (2021) von Peter Kerekes wird aus Anlass des Internationalen Frauentages, im Rahmen des Projekts "Film Focus: Menschenrechte und die Ukraine", gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, vorgeführt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der ukrainischen Journalistin Nadia Kulish statt.
Der Film begleitet Frauen, die als Mörderinnen oder Totschlägerinnen über Jahre hinweg im Gefängnis sitzen. Einige von ihnen wurden hinter Gittern zu Müttern. Bis zum dritten Lebensjahr bleiben auch ihre Kinder im Gefängnis, dann stellen sich die Weichen. Entweder die Mütter werden begnadigt oder ihre Kinder kommen bei Ver-wandten unter. Andernfalls bleibt nur das Waisenhaus.

Der Trailer zum Film: www.youtube.de
Mehr Infos sowie Tickets unter: www.brotfabrik-berlin.de

Wann und wo: 08.03.2023, 19:00 Uhr, Brotfabrik (Caligariplatz 1, 13086 Berlin).

Eintrittspreis: 8 € normal, 6 € ermäßigt)

Im Kino werden Spenden für die Ukraine gesammelt. Es kann aber auch über PayPal (E-Mail-Adresse: cinemovaberlin@gmail.com) über die Spendenaktion "Power life in Ukraine" gespendet werden.

Der Neuköllner Frauenmärz 2023: Frauenpolitische Themen sichtbar machen
Im März finden in Neukölln verschiedene Workshops, Filme und Veranstaltungen von und für Frauen statt. Die insgesamt 39 Events beinhalten Lesungen, Selbstverteidigungskurse, Veranstaltungen in der Stadtbibliothek und im Heimathafen und jeden Mittwoch ab 17 Uhr eine Frauenfilmreihe im Cineplex-Kino in den Neukölln-Arcaden. Organisiert wird der Neuköllner Frauenmärz von der Neuköllner Gleichstellungsbeauftragten, dem Netzwerk Frauen in Neukölln und 18 weiteren Kooperationspartner*innen.
Den Start der Veranstaltung bildet der Film "She said" am 1. März um 17 Uhr im Cineplex-Neukölln. Am 29. März um 19:30 endet der Frauenmärz mit der Lesung "BeHauptet - als Muslimin zwischen Sicherheit und Freiheit" mit der Autorin Ayla Işik in der Programmschänke Bajszel (Emser Straße 8 - 9, 12051 Berlin).

Das vollständige Programm unter: www.frauen-in-neukoelln.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Berliner Frauenpreis 2023 geht an Amal Abbass – Preisverleihung am 7. März im Roten Rathaus
Der diesjährige Berliner Frauenpreis wird an Amal Abbass verliehen – für ihren langjährigen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität besonderen Benachteiligungen ausgesetzt sind.

Equal Pay Day und Internationaler Frauentag 2022. Break the Bias: Brecht die Vorurteile
Anne Spiegel, Bundesministerin, und Uta Zech, Präsidentin BPW Germany, sowie Professorin Dr. Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V. (djb), zum 16. Equal Pay Day am 7. März 2022, einen Tag vor dem Internationalen Frauentag. Das Kampagnenmotto: EQUAL PAY 4.0 – gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt.

Der 8. März. Internationaler Frauentag 2021: Warum er wichtig ist. Stimmen und Forderungen, Aktionen und Protest zum 110. Internationalen Frauentag
Internationaler Frauentag am Deutschen Historischen Museum ("Herstory. Frauen- und Geschlechtergeschichte"). "Aufstehen gegen Frauenhass und Femizide!" (Deutscher Juristinnenbund e.V.). "Ein Lieferkettengesetz für Frauen" (Der Deutsche Frauenrat). Unter dem Motto "fair share!" besetzen Künstlerinnen die Piazzetta vor der Gemäldegalerie. Mit "INTO THE WILD" will Regisseurin Isabell Šuba weibliche Talente in der Film- und Fernsehbranche fördern und kooperiert dazu mit Netflix.


AVIVA-Hinweis in eigener Sache

Alle hier aufgeführten Stimmen und Aktionen wurden nach Eingang berücksichtigt und stellen eine Auswahl dar. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird fortlaufend aktualisiert.
Zusammengestellt wurde diese Auswahl von Tara Mortazavi und Sharon Adler


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Beitrag vom 03.03.2023

AVIVA-Redaktion