Neues Netzwerk im Deutschen Juristinnenbund e.V.: Juristinnen Wirtschafts- und Steuerstrafrecht (JuWiSt) - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Gründerinnenzentrale Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft
AVIVA-Berlin > Women + Work > Infos AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   Gewinnspiele
   Frauennetze
   E-cards
   About us
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2019







 



AVIVA-BERLIN.de im Juli 2019 - Beitrag vom 26.04.2019


Neues Netzwerk im Deutschen Juristinnenbund e.V.: Juristinnen Wirtschafts- und Steuerstrafrecht (JuWiSt)
AVIVA-Redaktion

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) gibt eine Neugründung innerhalb seiner Netzwerke und Projekte bekannt: Neu hinzugekommen ist das Netzwerk für Frauen im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts.



Der djb, 1948 in Dortmund neu gegründet, versteht sich als Nachfolgeorganisation des 1914 gegründeten "Deutschen Juristinnen-Vereins", der die Zulassung von Frauen zu juristischen Berufen erkämpft hatte, nach der Machtergreifung Hitlers aber seine Arbeit einstellte. Zu den Pionierinnen des djb gehören Elisabeth Selbert, die im Parlamentarischen Rat für die Aufnahme des in Art. 3 Abs. 2 GG verankerten Gleichberechtigungsgrundsatzes sorgte, die Bundesverfassungsrichterinnen Erna Scheffler und Wiltraut Rupp v. Brünneck, MdB Elisabeth Lüders und die erste Bundesministerin in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Elisabeth Schwarzhaupt. Zu den heute ca. 2.900 Mitgliedern zählten und zählen Ministerinnen und Senatorinnen, Richterinnen des Bundesverfassungsgerichts und an den obersten Bundesgerichten, zahlreiche in leitenden Positionen tätige Frauen in Wirtschaft, Justiz, Verwaltung und Wissenschaft ebenso wie Studentinnen, Referendarinnen und Berufsanfängerinnen.

Das Netzwerk für Frauen im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts stellt eine Erweiterung des djb dar. Mitglied des neuen Netzwerks kann jede Kollegin werden, die im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts tätig ist (Anwaltschaft, Justiz, Unternehmen, Steuerberatung u. a.). Das Netzwerk versteht sich als:

  • offenes Netzwerk, das den Diskurs zu frauenspezifischen und fachlichen Themen im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts fördert
  • ein Netzwerk, das sich für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Wirtschaftsleben einsetzt.

    Der djb will - losgelöst von Klischees und Vorurteilen - über Verbesserungen diskutieren und zielorientiert Wege finden, Frauen bei ihrer Tätigkeit im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts auf allen Ebenen zu unterstützen und besser zu vernetzen, um Synergien zu schaffen. Dies gilt sowohl für den Bereich der freien Wirtschaft als auch für die Justiz. Der djb freut sich auch über Unterstützung von männlichen Kollegen, die diese Ziele teilen.

    "Die Gründung dieses neuen Netzwerkes zeigt einmal mehr, in welcher Bandbreite verschiedenste Themen, Interessen und Berufsbilder im djb vertreten sind und ihn bereichern. Der djb lebt von dieser fachlichen und personellen Vielfalt", freut sich djb-Präsidentin Prof. Dr. Maria Wersig.

    Der djb lädt interessierte Kolleginnen mit einem Arbeitsschwerpunkt im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht dazu ein, Mitglied im Netzwerk zu werden und in den Austausch zu treten. Sowohl die virtuelle Vernetzung als auch der persönliche Kontakt und fachliche Austausch wird zu den Angeboten des neuen Netzwerkes zählen. Eine Auftaktveranstaltung des Netzwerks ist für den Herbst dieses Jahres (am 11. Oktober 2019, FGS Bonn) geplant.

    Die Initiatorinnen und Ansprechpartnerinnen für das Netzwerk sind:
    Ana-Christina Vizcaino Diaz, Dr. Beatrix Perkams und Dr. Anja Stürzl, LL.M.

    Weitere Infos zum Deutschen Juristinnenbund e.V. und zur Mitgliedschaft, sowie zum Netzwerk Juristinnen Wirtschafts- und Steuerstrafrecht (JuWiSt) finden Sie hier:

    www.djb.de/mitgliedwerden

    www.djb.de

    www.facebook.com/Deutscher-Juristinnenbund-eV-djb

    juwist.org

    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Brandenburg schreibt Geschichte: Erstes Paritätsgesetz der Bundesrepublik. Deutscher Juristinnenbund e.V. begrüßt den Beschluss
    Am 31.01.2019 hat der Brandenburger Landtag mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD und Die Linke sowie der oppositionellen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Gesetz beschlossen, das alle Parteien verpflichtet, ihre Landeslisten zur Parlamentswahl zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen zu besetzen. Ausnahmen für reine Frauen- oder Männerparteien sind vorgesehen. (2019)

    Juristinnenbund veröffentlicht Positionspapier zu notwendigen Maßnahmen zur Förderung von Parität in den Parlamenten
    Mehr Frauen in die Parlamente - nur wie? Im Jubiläumsjahr 100 Jahre Frauenwahlrecht sitzen gerade mal 30,9 Prozent weibliche Abgeordnete im Bundestag. In den Länderparlamenten sieht es teilweise noch schlechter aus. Die Hoffnung, dass Frauen schon "von allein" mit jeder Wahl mehr repräsentiert sind, hat sich zerschlagen. (2019)

    Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb) gratuliert: Verdienstorden für Ramona Pisal, djb-Präsidentin 2011-2017
    Die Präsidentin des Landgerichts Cottbus und Past-Präsidentin des djb für ihr vielfältiges ehrenamtliches frauenpolitisches Engagement gewürdigt. Besonders hat sie sich für das djb-Projekt "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" und den Paradigmenwechsel im Strafrecht "Nein heißt Nein" eingesetzt. (2018)

    Der Deutsche Juristinnenbund e.V. fordert zu den Wahlen 2017 eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik
    Die Bundestagswahl und drei Landtagswahlen stehen bevor. Welchen Augenmerk legen die Parteien dabei auf Gleichberechtigung der Geschlechter? Die frauenrechtspolitischen Forderungen des djb können Prüfmaßstab für die Wahlentscheidung sein.

    Deutscher Juristinnenbund fordert: Frauen vor Gewalt schützen durch EU-weite Überwachung von Bewährungsmaßnahmen und eine Reformierung des Sexualstrafrechts
    Der Gesetzesentwurf zur internationalen Rechtshilfe des Bundesjustizministeriums bezieht wesentliche europäische Regelungen nicht mit ein, kritisiert der djb. Dabei ist dieser Entwurf insbesondere für Frauen relevant, die von Gewalt-, und anderen Straftaten betroffen sind.

    Der Deutsche Juristinnenbund e.V. zum Koalitionsvertrag aus frauenpolitischer Sicht
    Der Koalitionsvertrag ist unterschrieben - was verspricht er, was wird er halten, wozu schweigt er? Die neue Regierung seit fast einem Monat im Amt. Was ist in Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern für die nächsten vier Jahre geplant?
    Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) kommentierte während seiner Pressekonferenz am Mittwoch, 15. Januar 2014 in Berlin, den Koalitionsvertrag aus frauenpolitischer Sicht.

    Deutscher Juristinnenbund e.V. startet Aktion Hauptversammlungen - Aktionärinnen fordern ein
    Um der Forderung nach mehr Frauen in Aufsichtsräten Nachdruck zu verleihen, startet der djb am 21. Januar 2010 in Zusammenarbeit mit "Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) e.V." und der ARGE Anwältinnen im Deutschen Anwaltverein die "Aktion Hauptversammlungen: Aktionärinnen fordern ein!", die in über 70 Hauptversammlungen von DAX-Unternehmen durchgeführt wird. (2010)


    Quelle: djb-Pressemitteilung vom 23. April 2019




  • Women + Work > Infos Beitrag vom 26.04.2019 AVIVA-Redaktion 





      © AVIVA-Berlin 2019 
    zum Seitenanfang   suche   sitemap   impressum   datenschutz   home   Seite weiterempfehlenSeite drucken