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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 11.09.2009


Maecenia fördert acht Frauenprojekte in 2010
AVIVA-Redaktion

Seefahrerinnen, Klagefrauen, Kleinbäuerinnen und Leihmütter – Vielfältige Ausblicke im neuen Förderjahr 2010 von maecenia, der Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst.




Die Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst fördert 2010 mit insgesamt 22.000 Euro eine Publikation, drei Dokumentarfilme, drei Ausstellungsvorhaben und eine Bühnen-Performance. Die aus über 100 Antragstellerinnen ausgewählten acht Forscherinnen und Künstlerinnen recherchieren zu Lebens- und Überlebensstrategien von Frauen und setzen sich künstlerisch mit einem veränderten Körperbewusstsein auseinander.

Die Publikation behandelt Klage und Schmerz "im Bauch Europas" (westlicher Balkan) und die Bedeutung alter und neuer Trauertraditionen von Frauen für aktuelle Widerstandsbewegungen gegen den Krieg.
Die Protagonistinnen der drei Dokumentarfilmprojekte sind Frauen, die 1945 nach Island ausgewandert sind, Frauen, die im ehemaligen Fischkombinat Rostock gearbeitet haben und zur See gefahren sind und Betreiberinnen und Kundinnen eines Nagelstudios in Berlin-Marzahn.

Auf eine wenig bekannte Perspektive zur Lösung des Welthungerproblems wird die Ausstellung über ökologisch arbeitende Kleinbäuerinnen in Bangladesch aufmerksam machen.

Zwei weitere Ausstellungsprojekte befassen sich mit dem Verhältnis von Kunst und Theorie sowie mit den Auswirkungen neuer gentechnologischer und medizinischer Möglichkeiten auf das ästhetische Körperempfinden.

Die Bühnen-Performance setzt sich mit dem brisanten Thema Leihmütter in Indien einmal ganz anders auseinander.

Parallel zu diesen Vorhaben fördert die Stiftung maecenia seit diesem Jahr das "Composer in Residence - Komponistinnen nach Frankfurt" – Programm. Dieses Gemeinschaftsprojekt des Archivs Frau und Musik und des Instituts für neue Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main wird von maecenia mit 3.000 Euro jährlich unterstützt.

Ausführlichere Projektbeschreibungen finden Sie auf der Internetpräsenz von maecenia unter "Förderungen 2010" und www.archiv-frau-musik.de.

Für weitere Informationen:

Dr. Eva Brinkmann to Broxten

Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst
Gustav-Freytag-Straße 27
60320 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 70 06 67
Fax: 069 - 77 96 73
www.maecenia-frankfurt.de


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Beitrag vom 11.09.2009

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MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Nanna Johansson – Natürliche Schönheit

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Nanna Johansson - Natürliche Schönheit
Die schwedische Comiczeichnerin und Radiomoderatorin hinterfragt in ihrem feministisch-satirischen Comicband gängige Schönheitsideale und gibt mit ihren Comics intelligente Anleitungen zur Selbstliebe.
Mehr zum Buch und bestellen unter:
www.avant-verlag.de

Online: UNIDAS: Frauen im Dialog. Begegnungen, Diskussionen und Impulsvorträge aus Salvador, Brasilien und Berlin, Deutschland.

Eine digitale, transatlantische Konferenz von UNIDAS - dem Netzwerk von Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik, dem Goethe-Institut, dem Auswärtigen Amt, und dem Frauenministerium des Bundesstaates von Bahia.


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