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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 26.01.2016


FemMap dokumentiert und verbindet feministische Projekte weltweit
AVIVA-Redaktion

"The Feminist Map of Projects – FemMap" – sammelt Informationen über Initiativen, und vernetzt sie. Konzipiert wurde die online-Datenbank von der brasilianischen Menschenrechtsaktivistin und Journalistin Juliana Guarany




"The Feminist Map of Projects – FemMap" will Initiativen auf der ganzen Welt zu dokumentieren, die sich darauf konzentrieren, Geschlechtergleichstellung zu erreichen. Die Idee dabei ist, eine weltweite Datenbank von feministischen Aktivitäten zu kreieren, inklusive verschiedener Kategorien von Politik bis hin zu Graswurzelaktionen. Dies lässt Schlüsse darauf zu, wie Feministinnen in verschiedenen Teilen der Welt agieren.

FemMap wurde mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Universität Hamburg in Deutschland ins Leben gerufen. Die Gründerin, Journalistin und Aktivistin Juliana Guarany, erhielt dafür das "Bundeskanzler-Stipendium für Führungskräfte von morgen". Sie entwickelte das Konzept des Projekts in enger Kooperation mit Dr. Monika Pater vom Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg.

FemMap ist eine online-Datenbank, die die Projekte mit Hilfe einer Weltkarte geografisch verortet. Auf der Seite werden Projekte, Veranstaltungen und Interessensgruppen gesammelt und in Verbindung gesetzt, die sich für Geschlechtergleichheit und Empowerment von Frauen auf der ganzen Welt einsetzen. Als gemeinschaftliches Tool erlaubt die Webseite jeder/m, Einträge anzufertigen und hochzuladen, die feministische Projekte betreffen und die ihnen interessant erscheinen. Alle Einträge werden auf Richtigkeit überprüft, bevor sie auf der Weltkarte erscheinen.

Ein internes Team sammelt Projekte, verfasst einen Profileintrag, und verortet ihn auf der Weltkarte auf der Webseite femmap.com. Das Team verbindet Initiativen, die mit ähnlichen Methoden und Kampagnen entworfen wurden. Dadurch ist es möglich, eine andere, globale, Perspektive zu geben, mit der feministische Bewegungen zusammen eine weltweite Gemeinschaft aufbauen, die darauf hinarbeitet, geschlechterbasierte Diskriminierungskulturen wie etwa Misogynie und Sexismus endgültig zu beseitigen.

Die brasilianische Menschenrechtsaktivistin und Journalistin Juliana Guarany konzipierte FemMap, während sie ihr eigenes Projekt verwirklichte, das sich damit beschäftigte, Gewalt gegen Frauen entgegenzutreten. Sie kam an einen Punkt, an dem sie merkte, dass mit einem weiteren Projekt der Sache nicht Genüge getan war: Frau/Man musste sich an alle Gruppen und Organisationen wenden, um sie miteinander in Verbindung zu setzen.
"Ich stolperte über eine große Anzahl ähnlicher Initiativen. Dabei dachte ich mir allerdings, dass wir, anstatt etwas aufzuziehen, das jemand schon mal gemacht hat, lieber das Bestehende dokumentieren und quantifizieren sollten - und einen Platz schaffen, wo alle feministischen Aktivitäten gefunden werden können. Außerdem ist es wichtig, zu zeigen, wie viele Initiativen weltweit auf Geschlechtergleichstellung basieren", sagt Guarany. "Indem sie FemMap benutzen, können Organisationen ähnliche Projekte kontaktieren und so haben alle die Chance, sich gegenzeitig zu unterstützen, zum Beispiel auch, um überflüssige Arbeit zu vermeiden."

Mehr zu FemMap – The Feminist Map of Projects (Die Webseite ist auf Englisch verfügbar) unter:
www.femmap.com

Quelle: FemMap – The Feminist Map of Projects, 25.01.2016


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Beitrag vom 26.01.2016

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MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
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Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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