Lisa Bassenge - Borrowed and blue. Lisa Bassenge live vom 16.11.2018 bis 10.05.2019, am 17.11.2018 im Quasimodo in Berlin - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2018 - Beitrag vom 13.11.2018

Lisa Bassenge - Borrowed and blue
Silvy Pommerenke

Auf ihrem neuesten Album vertont Lisa Bassenge einige ihrer Lieblingslieder und lässt sich dabei lediglich von Bass und Klavier begleiten. Sparsamer geht es kaum – intimer wohl auch nicht. So wirkt das Album wie ein Privat-Konzert in einem kleinen Jazzclub.



Die "geborgten" Lieder werden nicht durch extraordinäre musikalische Bearbeitung adaptiert, sondern Lisa Bassenge dampft sie quasi auf ein absolutes Minimum ein, so dass dabei ihre Stimme viel mehr zur Geltung kommt, als es sonst der Fall wäre. Das ist natürlich die passende Umsetzung für "melancholische" Lieder. Dabei bedient sich Lisa Bassenge mit ihrem Kollegen Jacob Karlzon (Piano) und Ehemann Andreas Lang (Bass) nicht nur aus dem Great American Songbook wie "I´ll be seeing you" von Billie Holiday oder "My Man´s Gone Now" von George Gershwin, sondern auch modernerer Songs wie "Norwegian Wood" von den Beatles oder "Still Crazy After All These Years" von Paul Simon. Gerade die neueren Stücke erhalten durch den jazzigen oder bluesigen Ansatz ein ganz neues Gewand, behalten aber dennoch ihre sinnliche Ausdruckskraft. Das Album "Borrowed and blue" ist ein kostbares Kleinod geworden, das der Hörerin einen (scheinbar) intimen Einblick in die Seele von Lisa Bassenge gestattet. Der Pressetext resümiert: "Es wirkt, als würde sie vor dem Spiegel stehen, sich selbst ganz tief in die Augen schauen und vorbehaltlos mit ihrer Umgebung teilen, was ihr da begegnet." Die Künstlerin selbst ist da etwas nüchterner, denn sie schreibt über ihr neuestes Album: "Es klingt gut. Nicht mehr und nicht weniger". Wobei das mehr als nur untertrieben ist.

Lisa Bassenge hat bei Judy Niemack an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin Gesang studiert und steht seit mittlerweile zwanzig Jahren auf der Bühne, mit "Borrowed and blue" hat sie ihr siebzehntes Album herausgebracht. Musikalisch einordnen lässt sie sich kaum, denn mit ihren unterschiedlichen Projekten verfolgt sie jeweils unterschiedliche Richtungen. Sei es, dass sie mit ihrer früheren Band Micatone elektronische Clubsounds gespielt hat, mit der Gruppe Nylon elektronischen Nu Jazz mit deutschen Texten abliefert oder mit ihrem Lisa-Bassenge-Trio eher klassischen Jazz bedient. Wenn sie hingegen unter ihrem eigenen Namen auftritt, sind die Grenzen zwischen Jazz und Pop fließend. Die Zeit schrieb 2004 über Lisa Bassenge: "Deutschlands begabteste Jazz-Sängerin singt für Leute, die den Jazz nicht todernst und die Popmusik nicht leichtnehmen." Damit wäre wohl alles gesagt.

AVIVA-Tipp: "Borrowed and blue" ist ein äußerst ruhiges Cover-Album geworden, das durch die sparsame und zurückhaltende Instrumentierung von Bass und Klavier und der Fokussierung auf den Gesang von Lisa Bassenge sehr eindringlich und intim wirkt. Die Klassiker erhalten dadurch einen ganz neuen Jazz-Anstrich und für die Hörerin heißt es nur noch: bequem zurücklehnen, Augen schließen und ganz und gar in der Musik aufgehen.

Die Sängerin Lisa Bassenge entdeckte mit 16 Jahren ihre Liebe zum Gesang und zur Musik als "verlässliche Lebenshilfe". Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Zu dieser Zeit lernte sie auch Paul Kleber kennen, der zum guten Freund und Mitstreiter bei fast allen musikalischen Projekten wurde. Zusammen musizierten sie beim Lisa Bassenge Trio, Micatone, dem Elektro-Chanson-Projekt Nylon und nun auch beim Nachfolger des Trios. Lisa Bassenge tourte mit Ihren verschiedenen Bands durch Europa und Asien, war in diversen Fernsehshows zu Gast, unter anderem dem ZDF Morgenmagazin. Neben ihren eigenen Projekten arbeitete Lisa Bassenge mit der WDR und NDR Bigband sowie mit Peewee Ellis, Fred Wesley, Nicola Conte, Demba Nabé (aka Boundzound), Calexico und Stuart Staples von den Tindersticks zusammen. Ihre neueste Veröffentlichung "Canyon Songs" nahm sie in Los Angeles gemeinsam mit dem Produzenten Larry Klein und den Musikern Vinnie Colaiuta (dr), Dan Lutz (b), Freddy Koella (git), Pete Kuzma (p) und den Gästen Steve Tavaglione (sax), Till Brönner (trumpet) und Thomas Dybdahl (git) auf. (Quelle: Homepage von Lisa Bassenge)
Lisa Bassenge im Netz: www.lisa-bassenge.de und auf Facebook

Lisa Bassenge live

21.11.2018: Darmstadt / Centralstation
22.11.2018: Horn Bad Meinberg - Red Horn District
23.11.2018: Hannover Jazz Club
24.11.2018: Minden Jazz Club
25.11.2018: Schloss Ettersburg
29.11.2018: München - Unterfahrt
30.11.2018: Stuttgart / Bix
01.12.2018: Karlsruhe / Tempel
02.12.2018: Kassel / Theaterstübchen
10.05.2019: Bad Homburg / Speicher

Lisa Bassenge – Borrowed and blue
Label: Herzog Records
VÖ: September 2018

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Nylon
"Zehn Lieder über Liebe" stellt die Berliner Band auf ihrem neuen Album vor und beweist damit zum dritten Mal, wie gut deutsche Texte, Chanson und elektronische Beats zusammen passen können… (2007)

Lisa Bassenge im Interview
Die Sängerin ist ein wahres Multitalent. Neben reinen Jazzalben unter dem Namen Lisa Bassenge (Trio), hat sie sich mit der Band Micatone auch in den Clubbereich hineingespielt und veröffentlicht in diesem August das neue Album "Zehn Lieder über Liebe" mit Nylon. AVIVA-Berlin traf die charmante Musikerin in ihrer Altbauwohnung in einem der kreativsten Stadtteile Berlins: Kreuzberg 36. (2007)

Lisa Bassenge - A little loving
Die Berliner Jazz-Sängerin, die nicht nur Tendenzen zu Blues und Pop hat, sondern auch mit "Micatone" ihre Affinität zur Lounge Musik unter Beweis gestellt hat, kommt mit einem neuen Projekt auf die Bühne der Öffentlichkeit. (2006)




Music Beitrag vom 13.11.2018 Silvy Pommerenke 





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