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AVIVA-BERLIN.de im Februar 2024 - Beitrag vom 23.02.2024


Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur in Berlin
AVIVA-Redaktion

Die AVIVA-Auswahl zu Ausstellungen und Vernisssagen von etablierten, noch unbekannten und unentdeckten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen in und um Berlin.




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Terminsuche: Februar 2024

  • 3. Februar bis 22. April 2024
    IM FOKUS. MARTHA, KÄTHE UND MARIA. Die Frauen der Familie Liebermann
    Im neuen Jahr rückt die Liebermann-Villa am Wannsee drei Frauen der Familie in den Fokus – und mit ihnen ein zentrales Kapitel der bewegten und bewegenden Familiengeschichte der Liebermanns. "Meine Damen" so nannte Max Liebermann sie liebevoll. Seine Gattin Martha (1857–1943), die gemeinsame Tochter Käthe (1885–1952) und die Enkelin Maria (1917–1995) prägten die Familie maßgeblich. Der Zusammenhalt war stark.
    Mit neuen Recherchen wirft die Ausstellung Licht in den Kern einer deutsch-jüdischen Familie. Neuentdeckungen erzählen insbesondere vom Neuanfang der Familie Riezler 1938 im Exil in New York.
    "MEINE DAMEN"- MARTHA, KÄTHE UND MARIA
    Martha Liebermann (geb. Marckwald) war mit Max Liebermann schon seit ihrer Jugend bekannt, die Familien Marckwald und Liebermann waren sich eng verbunden. Nach der Heirat stand Martha Martha ihrem alsbald berühmten Ehemann über fünfzig Jahre zur Seite. Sie war eine eigenständige Persönlichkeit, die in der Ausstellung wird durch Porträts, Zitate und historische Fotografien gewürdigt wird.
    Ein besonderes Augenmerk wirft die Schau auf die Tochter Käthe Riezler (geb. Liebermann) und die Enkelin Maria White (geb. Riezler). Neue Forschungserkenntnisse zeichnen ein deutlicheres Bild der beiden Frauen und ihrer Biografien. Käthe war vielseitig gebildet und interessiert, sie spielte Tennis, nahm Zeichenunterricht und wusste auch die Vergnügungen des Lebens zu schätzen. Beleuchtet werden unter anderem ihre jungen Jahre in Berlin um 1900, die Freundschaft mit ihrer Cousine Grete Ring, die Begegnung mit ihrem Ehemann Kurt Riezler und die Zeit nach dem Umzug ihrer Familie nach Frankfurt 1928.
    Maria Riezler, die gemeinsame Tochter von Käthe und Kurt, kam 1917 zur Welt. Die Riezlers besuchten Martha und Max häufig in der Villa am Wannsee. Max Liebermann machte dieses Miteinander zu einem Thema seiner Kunst und öffnete damit seltene Einblicke ins Private. Einige dieser Porträts sind in den Kriegsjahren verloren gegangen und gelten bis heute als verschollen. Vielleicht kann die Ausstellung auch zu deren Wiederauffindung beitragen.
    DIE FAMILIE RIEZLER IM EXIL
    Die Etablierung des NS-Regimes Anfang 1933 und der Tod Max Liebermanns im Februar 1935 brachten dramatische Wendungen in das Leben der Familie. In der Ausstellung werden die tragischen letzten Jahre von Martha Liebermann in Berlin nachgezeichnet – von der Verfolgung und Enteignung bis hin zu ihrem Selbstmord 1943. Käthe, Kurt und die 21-jährige Maria konnten hingegen 1938 nach Amerika fliehen. Anhand neuer Forschungserkenntnisse folgen wir ihrer Reise mit dem Ozeandampfer SS. Aquitania über Southampton und ihren ersten Jahren im New York der 1940er Jahre. Insbesondere werfen wir einen neuen Blick auf Maria Riezler, die in den Gemälden Liebermanns oft als Kleinkind zu sehen ist: Als nunmehr erwachsene Frau beobachten wir, wie sie sich in Amerika ein neues Leben aufbaut. Dabei sind auch die spannenden Verbindungen zwischen der Familie Riezler und der legendären New School for Social Research in Manhattan zu entdecken.
    Kuratorinnen: Dr. Lucy Wasensteiner, Viktoria Bernadette Krieger
    Öffnungszeiten der Liebermann-Villa: bis 31. März: Täglich außer dienstags, 11 – 17 Uhr, ab 1. April: Täglich außer dienstags, 10 – 18 Uhr, An Feiertagen geöffnet
    EINTRITT: Regulär 10 €, ermäßigt 6 €. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
    Veranstaltungsort: Liebermann-Villa am Wannsee
    Email: besucherdienst@liebermann-villa.de
    www.liebermann-villa.de/ausstellungen/frauen-im-fokus

  • 10. Februar 2024 – 21. April 2024. Eröffnung: Freitag, 9. Februar 2024, 19 Uhr
    Lucy Raven
    Die Neue Nationalgalerie zeigt Lucy Raven´s Videoinstallation "Ready Mix" (2021), die Arbeit, Technologie und verborgene Mechanismen von Macht thematisiert. Die raumgreifende Installation in der oberen Halle des Museums befindet sich in direkter Sichtweite zur Baugrube des "berlin modern" und stellt visuell und thematisch einen Bezug zur monumentalen Baustelle des Museumsneubaus her. Die Ausstellung eröffnet deshalb anlässlich der und am Tag der Grundsteinlegung des von Herzog de Meuron gestalteten Gebäudes.
    Die 1977 in Arizona geborene Lucy Raven beschäftigt sich häufig mit der Entwicklung und Darstellung des US-amerikanischen Westens und dessen heutiger Rolle in Bezug auf globalen Handel, Kommunikation und Entwicklung. Dabei setzt sie sich auch mit den Künstler*innen der Land-Art auseinander. Ravens Film "Ready Mix" (2021, 45 Min.) demonstriert die Eigenschaften von Geschwindigkeit, Druck und Materialität (sowohl geologisch als auch synthetisch) am Beispiel der Produktion von Beton. Über zwei Jahre drehte Raven in einem Betonwerk in Bellevue, Idaho. "Ready Mix" vermittelt unterschiedliche Perspektiven und kurze Erzählungen sowohl mit Drohnenaufnahmen des ausgehobenen Bodens als auch mit Aufnahmen von Bewegungen aus dem Inneren der aktiven Maschinerie. In einer Einstellung stürzt etwa eine Steinlawine auf ein Förderband, ohne dass die Kamera die Bewegung vollständig erfassen kann. Die festen Mineralien erscheinen so im Strom des silbernen Lichts fast flüssig. Im Gegensatz dazu stehen die Aufnahmen der Betonblöcke, die sorgfältig montiert und zu einer klar angeordneten Wand gestapelt werden.
    Auf einer durch die Glashalle von Mies van der Rohe verlaufenden vierzehn Meter langen und sechs Meter hohen Wand werden die Einstellungen des Films in nahtloser Bildfolge gezeigt. Der Film steht dem Western als Filmgenre kritisch gegenüber und ist formal, aber nicht thematisch einzigartig in Ravens Werk. "Ready Mix" nimmt die stereotype Wahrnehmung von Landschaften auseinander und reflektiert die Topografie, wie sie tatsächlich ist.
    Kuratiert von Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie und Lisa Botti, Co-Kuratorin.
    Veranstaltungsort: Kulturforum, Neue Nationalgalerie
    Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
    www.smb.museum/ausstellungen/detail/lucy-raven

  • 20. Februar bis 12. April 2024
    Das Massaker vom 7. Oktober und seine Folgen – Fotos von Ziv Koren
    Der kriegerische Angriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober hat die ganze Welt erschüttert. Über tausend Terroristen drangen auf dem Land-, See- und Luftweg an mehreren Orten in Israel ein und begannen ein schreckliches Massaker, bei dem sie Familien und Einzelpersonen in ihren Häusern, auf den Straßen und bei einem Musikfestival, das in der Gegend stattfand, töteten und Menschen in den Gazastreifen entführten. Fast 1.200 Menschen wurden ermordet, Tausende verletzt und über 240 als Geiseln verschleppt.
    Die Gräueltaten der Terrororganisation Hamas in Israel, die Ausschreitungen auf Demonstrationen in Deutschland sowie der erschreckende Anstieg antisemitischer Straftaten verlangen danach, die Öffentlichkeit über die Ereignisse aufzuklären.
    Der Fotojournalist Ziv Koren dokumentiert die Schrecken des Terrors in Israel vom 7. Oktober 2023 sowie das Leid und den Kampf der Familienangehörigen, die auf die Rückkehr ihrer Lieben hoffen. In Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel in Deutschland stellt das Abgeordnetenhaus von Berlin einige seiner Bilder aus, um gemeinsam der Opfer der Terroranschläge zu gedenken.
    Besucht werden kann die Ausstellung montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr in der. Plenardonnerstage und Feiertage sind ausgenommen. Der Eintritt ist frei.
    Veranstaltungsort: Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin
    Niederkirchnerstr. 5
    10117 Berlin-Mitte

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    Beitrag vom 23.02.2024

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