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AVIVA-BERLIN.de im September 2021 - Beitrag vom 21.09.2021


Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur bis Frühjahr 2022 in Berlin
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, bzw. fanden per Live-Stream statt. Nun können viele Ausstellungen wieder besucht werden - unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards. Bitte unterstützt die Veranstalterinnen damit, gekaufte Tickets nicht zurückerstatten zu lassen, denn Kunst- und Kulturschaffende befinden sich in einer prekären Situation. Ein Kunstjahr voll Kunst und Kultur! Die AVIVA-Auswahl über Ausstellungen und Vernisssagen von etablierten, noch unbekannten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen in und um Berlin.




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Terminsuche: August 2021

  • Ausstellung: 28.8.-9.10.21, Mi – Sa, 16:00-19:00 Uhr
    Workshop mit Adi Liraz: 25.9. & 26.9.21
    Artist Talk: 6.10.21, 19:00 Uhr (online)

    Dirty Laundry. Einzelausstellung mit Arbeiten von Adi Liraz
    Mit Dirty Laundry präsentiert alpha nova & galerie futura Adi Liraz´ erste Einzelausstellung in Berlin. In ihrer multimedialen und vornehmlich textilen Arbeit untersucht sie die Präsenz und Funktion von Erinnerung und schlägt Wege vor, marginalisierte Stimmen hör- und erfahrbar zu machen.
    Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit ihrer Familiengeschichte als Nachfahrin der griechischsprachigen jüdischen Gemeinschaft der Romaniot*innen, die vornehmlich in Ioannina ansässig ist. Ausgehend vom Leben und der Geschichte ihrer Großmutter verhandelt Adi Liraz historische Repräsentationen, Narrationen von Weiblichkeit sowie die Rolle und Stimmen der Frauen innerhalb dieser Gemeinschaft. Sie beschäftigt sich mit Fragen zu Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis sowie mit Erfahrungen von Migration und Exil. Hierbei verwendet und verwebt sie selbstbestickte und -produzierte Textilien und gefundene Stoffe, Fotografien sowie organische Flüssigkeiten mit Elementen der traditionellen romaniotischen Handwerks- und Textiltradition. Diese komplexen textilen Arbeiten, die jüdische Rituale und Poesie, Familiengeschichte und persönliche Erfahrungen miteinander verbinden, werden zu einer künstlerischen Erkundung von Liebe, Verlust, Begehren, Verrat und den Kampf um Anerkennung und weibliche Emanzipation.
    Durch die Wiederverwendung von Materialien, gemeinsamen Symbolen und Handwerkstechniken, die bei den Romaniot*innen und im Osmanischen Reich üblich waren, werden die Werke zu textilen Archiven, deren Materialität auf Definitionen von Zugehörigkeit und Migration verweist. Die Arbeiten, die zum Großteil in Ioannina in Griechenland entstanden sind, werden durch ihre materielle Kultur zu einer Form des Storytellings und als Wissensspeicher präsentiert, um die wenig rezipierte Geschichte der romaniotischen Frauen zu erzählen. Ein Anliegen von Liraz ist es, Geschichte(n) neu zu schreiben, indem sie die mündliche Überlieferung entakademisiert und entinstitutionalisiert und vorherrschende Symboliken neu definiert. Sie intendiert, die Vorstellungen von Intimität und Häuslichkeit zu radikalisieren und zurückzufordern, mit dem Ziel sich diese wieder anzueignen.
    Dirty Laundry hinterfragt in dieser Form Konzepte von Heimat jenseits nationaler, kulturell-religiöser und patriarchaler Strukturen und stellt dadurch auch die Vorstellung eines monolithischen Judentums in Frage. Die Ausstellung präsentiert Textilarbeiten, eine Fotoserie sowie eine Videoperformance der Künstlerin. Sie wird von einem Rahmenprogramm mit Live-Performance, einem zweitägigen Workshop von Adi Liraz und einem Artist Talk ergänzt.
    Veranstaltungsort: alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura
    Am Flutgraben 3
    12435 Berlin
    U1 Schlesisches Tor, S Treptower Park, Bus 265 Heckmannufer
    www.galeriefutura.de/dirty-laundry-2/
    www.adiliraz.com

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    Veranstaltungen in Berlin > Kunst + Kultur

    Beitrag vom 21.09.2021

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    Infos zu den Auswahlkriterien, den Teilnahmebedingungen und dem Ausschreibungsformular als Download unter: www.berlin.de

    Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit

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    Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
    Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers


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