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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 17.10.2021


Jüdisches Leben in Berlin
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.




Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

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  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • Juni 2021 bis Anfang 2022
    Die Reise beginnt! Wanderausstellung des Fotowettbewerbs "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland"
    Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb wollten die Initiator:innen ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle und wenige Tage nach dem Angriff vor der Synagoge in Hamburg die Vielfalt und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft sichtbar machen. Alle in Deutschland lebenden Menschen waren aufgerufen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag von Jüd:innen zu befassen.
    Von den eingereichten Fotos wurden zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Die prämierten Bilder werden über die Prämierung hinaus als Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu sehen sein.
    Der bundesweite Fotowettbewerb wurde ausgelobt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Initiative kulturelle Integration.
    Der Fotowettbewerb bildete den Auftakt für einen jährlichen Aktionstag, der als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in Vielfalt künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfinden soll.
    Daten und Ausstellungsorte unter: www.kulturelle-integration.de

  • Ausstellung: 5. September bis 21. November 2021
    Hiersein, Being Here, להיות כאן
    Gruppenausstellung anlässlich des Festjahrs 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, kuratiert von Dr. Birgit Szepanski
    Teilnehmende Künstler*innen: Paula Elion, Michal Fuchs, Olaf Kühnemann, Atalya Laufer, Elke Renate Steiner, Heike Steinweg, Birgit Szepanski

    Die Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן möchte einem breiten Publikum zeitgenössische Perspektiven auf das deutsch-jüdische Stadtleben zugänglich machen. Sieben zeitgenössische Künstler*innen präsentieren mit Zeichnung, Malerei, Fotografie, Konzeptkunst und Comic ihre individuellen und kritischen Sichtweisen auf Familie, Herkunftsorte, Identitäten und die jüdische und deutsche Geschichte. Die inhaltliche Vielfalt spiegelt sich in der Spannbreite der künstlerischen Medien wider.
    Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist, eine lebendige, kulturelle Pluralität in Bezug zum Stadtleben und Begegnungen in der Stadt zu präsentieren. Berlin ist eine Stadt, die von Zuwanderung lebt und lebte. Für Künstler*innen ist Berlin aufgrund seiner offenen Struktur und Wandelbarkeit Lebens- und Arbeitsort geworden, dies zeigen auch Künstler*innen mit jüdischen Wurzeln, die nach dem Holocaust als sogenannte ›dritte Generation‹ in Berlin leben. Die Reflexion und das Interesse an jüdischer Kultur teilen sie sich mit deutschen Künstler*innen, die sich in ihren Kunstwerken mit Erinnerung und Geschichte des nationalsozialistischen Deutschlands auseinandersetzen. Die Ausstellung gibt Einblicke in diese Auseinandersetzungen und thematische Vernetzungen: Wer blickt wie auf die Geschichte Deutschlands? Welche Perspektiven entstehen durch Künstler*innen, die aus Israel und anderen Ländern nach Berlin zogen? Wie setzen sie sich mit der jüdischen und deutschen Kultur auseinander? Wie gehen Künstler*innen mit deutscher Herkunft mit dem Gedenken in der Stadt um?
    Hiersein, Being Here, להיות כאן vermittelt, neben einem (neuen) Selbstverständnis in Deutschland und Berlin zu leben, auch andere Bedeutungsebenen: Die Fragilität einer kulturellen Identität und die Brüche und Reflexionen der jüdischen und deutschen Geschichte. Die Künstler*innen stellen sich dieser Spannung und Reflexion und lassen die Besucher*innen daran teilhaben. Sich in der Gegenwart zu verorten ist zugleich eine Herausforderung und Einladung.
    Die Kunstwerke von Olaf Kühnemann (Zeichnung, Skulptur), Michal Fuchs (Zeichnung, Skulptur), Paula Elion (Installation mit Objekten), Atalya Laufer (Installation, Zeichnung, Fotografie), Elke Renate Steiner (Comic/Bücher), Heike Steinweg (Fotografie) und Birgit Szepanski (Installation, Objekte, Artists Book) und ihre Zusammenstellung gibt den Besucher*innen der Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן inhaltliche, kritische und ästhetische Anstöße, über jüdisches und deutsches Leben und Kultur in Berlin nachzudenken.
    Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Bildungs- und Vermittlungsprogramm von der Kommunalen Galerie Berlin angeboten.
    Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr. Eintritt frei
    Veranstaltungsort: Kommunale Galerie Berlin
    Hohenzollerndamm 176
    10713 Berlin
    www.kommunalegalerie-berlin.de
    2021jlid.de

  • 03.10.2021 bis 27.02.2022
    Eröffnung: 01.10.2021, 17:00-19:00 Uhr

    Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel
    Sonderausstellung der Graphic Novel von Gunilla Weinraub

    "Dies ist die Lebensgeschichte meiner Freundin Charlotte Geiger geb. Aaron. Sie kam am 12. August 1914 in Berlin zur Welt." (Gunilla Weinraub)
    Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte von Lotte: Durch den Nationalsozialismus und die systematische Diskriminierung von Juden und Jüdinnen nimmt Lottes jüdische Abstammung plötzlich die bedeutendste Rolle in ihrem Leben ein und prägt ihr Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel.
    Die Künstlerin Gunilla Weinraub hat Lotte, die Mutter ihres langjährigen Partners Gadi, oft in Jerusalem besucht und seit den 1990er Jahren einige ihrer Gespräche aufgezeichnet. Diese dienten ab 2001 als Grundlage der 40-teiligen Graphic Novel "Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel", die nun erstmals ausgestellt wird.
    Charlotte Geiger starb am 2. Juni 2021 in Jerusalem. Die Ausstellung will nicht nur eine Femmage sein, sondern anlässlich des diesjährigen Jubiläums - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur an das jüdische Leben in Berlin schaffen.
    Veranstaltungsort: Mittemuseum
    Pankstraße 47
    13357 Berlin
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.mittemuseum.de
    Mehr zur Künstlerin unter: www.instagram.com

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    Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben

    Beitrag vom 17.10.2021

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    Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit

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    Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
    Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers


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