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AVIVA-BERLIN.de im September 2020 - Beitrag vom 21.09.2020


Jüdisches Leben im September und Oktober 2020 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.




Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

zur Suche nach Terminen
  • 12. Mai – 24. Oktober 2020
    Annette Kelm
    Die Bücher

    Am 10. Mai 1933 verbrannten nationalsozialistische Student_innen öffentlich und unter dem Applaus der Sympathisant_innen circa 30.000 Bücher auf dem ehemaligen Opernplatz mitten in Berlin: politische Literatur, wissenschaftliche Bücher, Romane, Gedichte, Kinderbücher. Die Verbrennung und anschließende Verbannung der Bücher markiert die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung und der Universitäten und ging mit der konsequenten Verfolgung Andersdenkender einher, insbesondere jüdischer Schriftsteller_innen und Intellektueller. Else Lasker-Schülers "Hebräische Balladen", Erich Kästners Kinderbuch "Das verhexte Telefon", Stefan Zweigs Roman "Der Flüchtling", Oskar Maria Grafs "Notizbuch des Provinzschriftstellers" oder Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" – alle diese Werke standen auf der Liste "des schändlichen und unerwünschten Schrifttums". In ihrer aktuellen Ausstellung Die Bücher im Salon Berlin des Museum Frieder Burda setzt die Fotografin Annette Kelm (*1975) eine Auswahl jener Bücher ins Bild, die ab 1933 als "undeutsch" verfemt wurden. Sie würdigt diese als "Überlebende", die die Zeit überdauert haben und denen stellvertretend für ihre Verfasser_innen eine wichtige Rolle in der kollektiven Erinnerung zukommt.
    Annette Kelms künstlerisches Interesse gilt dabei dem liberalen, aufklärerischen und großstädtisch geprägten Zeitgeist, aus dem heraus die Bücher entstanden, aber auch ihrer Umschlaggestaltung, in der sich die Avantgarde der 1920er und 1930er spiegelt.
    Veranstaltungsort: MUSEUM FRIEDER BURDA | Salon Berlin
    Auguststraße 11-13
    10117 Berlin
    www.museum-frieder-burda.de/de/salon-berlin/aktuell
    www.facebook.com/museumfriederburdasalonberlin

  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 08. bis 23. September 2020
    Mosse-Tage Berlin (Ausstellung 100 Jahre Rudolf-Mosse-Straße und Rahmenprogramm)
    Der Verleger Rudolf Mosse und seine Familie gehörten einst zu den großen Berliner Mäzenen. Ihr politisches und publizistisches Engagement prägte die Stadt, bis die Nationalsozialisten den Verlag "arisierten" und die Familie vertrieben, Rudolf Mosse geriet nach dem Krieg in Vergessenheit.
    Rudolf Mosse spendete 1913 der Stadt Berlin 1,7 Millionen Mark für verschiedenste Zwecke. Der Berliner Magistrat kündigte in seinem Dankesschreiben die Benennung einer Straße nach Rudolf Mosse an und wählte dafür später die Erschließungsstraße zwischen Eberswalder und Sonnenburger Straße.
    Am 31. Mai 1920 erhielt die Straße ihren neuen Namen, Rudolf Mosse starb am 8. September 1920.
    1935 tilgten die Nazis jüdisch konnotierte Straßennamen aus dem Berliner Stadtbild, darunter auch die Rudolf-Mosse-Straße in Prenzlauer Berg.
    Nach dem Krieg wurde die Straße mit Stadion und Tennisplätzen überbaut, heute wird im Sportpark an Friedrich Ludwig Jahn und Max Schmeling erinnert, nicht aber an Rudolf Mosse. Die Gruppe "Mosse erinnern!" möchte Rudolf Mosse und sein Wirken wieder ins öffentliche Bewusstsein rufen. Seit 2017 treffen sich Anwohner_innen, Fußballfans, Sportler_innen und Lokalhistoriker_innen in der Gruppe "Mosse erinnern!".
    Das Begleitprogramm zur Ausstellung findet in den Räumen des Fanprojekts Cantianstraße 25 statt. Im Begleitprogramm zur Ausstellung wird es vier Vorträge geben:
    Ausstellungseröffnung 100 Jahre Rudolf-Mosse-Straße am 8. September 2020, 18 Uhr auf elf Litfaßsäulen, die den ehemaligen Verlauf der Rudolf-Mosse-Straße markieren. Es sprechen Bezirksbürgermeister Sören Benn, Holger Siemann (Mosse erinnern!) und Roger Strauch als Vertreter der Familie Mosse.
    Veranstaltungsort: Cantianstraße 25 und Cantianstadion Nähe Eingang Eberswalder Straße entlang des ehemaligen Straßenverlaufs
    Berlin
    Mehr Infos zur Ausstellung zum 100. Todestag von Rudolf Mosse und das Rahmenprogramm unter: www.mossestrasse.de

  • 09. September 2020 – Ende April 2021
    Robert Capa. Berlin Sommer 1945
    Im Sommer 1945 fotografiert Robert Capa in Berlin: Sein Blick auf die befreite, zerstörte Stadt und ihre Menschen, auf alliierte Soldaten, Berlinerinnen und Berliner und immer wieder auf Kinder ist ein subjektiver, auch distanzierter, aber immer zugewandter. 75 Jahre nach der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus werden 120 Fotografien aus Capas Berlin-Konvolut in dieser Ausstellung gezeigt.
    Robert Capa (1913-1954) ist einer der größten Kriegsfotografen des 20. Jahrhunderts und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum. 1931 hat die Karriere des ungarisch-jüdischen Flüchtlings in Berlin ihren Anfang genommen. Für Magazine wie Time, Life und Collier´s begleitet Capa die amerikanischen Truppen während des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika, Italien und der Normandie und fotografiert Leipzig in den letzten Kriegstagen 1945. Weitgehend unbekannt bleiben die über 600 Fotos, die er nach Ende des Krieges im Spätsommer des Jahres 1945 in Berlin aufnimmt und von denen das Life Magazine damals nur eine kleine Auswahl veröffentlicht.
    Robert Capa kommt 1913 im damaligen Österreich-Ungarn als Endre Ernö Friedmann zur Welt. Wegen seiner Teilnahme an Studentenprotesten flieht er 1931 nach Berlin. Er schreibt sich an der Deutschen Hochschule für Politik ein um Journalismus zu studieren. Nebenbei arbeitet er für Ullstein und die Foto Agentur Dephot. Seine erste Reportage über Leo Trotzki, den Revolutionär im Exil, wird 1932 im "Welt-Spiegel", der Wochenbeilage des "Berliner Tageblatts" veröffentlicht. Im selben Jahr flieht er vor den Nationalsozialisten nach Paris.
    Hier begegnet er der ebenfalls aus Deutschland emigrierten Fotografin Gisèle Freund und dem ungarischen Fotografen André Kertész. Sowie David Szymin (Chim) und Henri Cartier-Bresson, mit denen er später die Foto-Agentur Magnum gründet. 1934 lernt er die Fotografin Gerda Pohorylle kennen. Die aus Deutschland emigrierte polnische Jüdin wird seine Partnerin und Lebensgefährtin.
    1936 reisen beide nach Spanien, um den Bürgerkrieg für die Zeitschriften "Vu" und "Regards" zu dokumentieren. Seine Freundin Gerda Taro, wie sie sich nun nennt, verliert in den Kämpfen von Brunete 1937 ihr Leben. Ihr widmet Robert Capa das Gemeinschaftswerk "Death in the Making".
    "If your pictures aren´t good enough, you aren´t close enough". Dieser Grundsatz wird Robert Capa selbst zum Verhängnis. Am 25. Mai 1954 kommt er ums Leben, als er Soldaten in Thai Binh Indochina bei der Minensuche fotografiert.
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
    Oranienburger Straße 28-30
    10117 Berlin
    Mo-Fr: 10:00 bis 18:00 Uhr So: 10:00 bis 19:00 Uhr Eintritt: 7,00€ normal/ 4,50€ ermäßigt
    www.magnumphotos.com
    www.centrumjudaicum.de

  • Donnerstag, 24. September 2020, 18:00 – 21:00 Uhr
    Gegenerinnerung/en – Jüdische Perspektiven auf die deutsche Einheit und die Transformation 1989/90
    Drei Jahrzehnte nach der Friedlichen Revolution, dem Mauerfall und der deutsch-deutschen Vereinigung haben sich diese Ereignisse im kollektiven Gedächtnis verankert. Jubiläen bieten auch die Möglichkeit, innezuhalten. Diesen Moment der (Selbst-)Reflexion möchte die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Foundation nutzen, um zu fragen, wie jüdische Perspektiven die deutsch-deutsche Erzählung von 1989/90 herausfordern, ergänzen oder gar konterkarieren und irritieren können. Wie (unterschiedlich) erlebten Juden und Jüdinnen in Ost und West den Umbruch? Welche Hoffnungen und Ängste hatten sie? Wie wurde der deutsche Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der Umbruchszeit plötzlich akut und welche Beobachtungen zu rassistischen und antisemitischen Tendenzen gab es? Die Veranstalter_innen möchten an diesem Abend einen Reflexionsraum schaffen, indem individuelle und kollektive jüdische Erfahrungen der "Wende" erinnert werden können. Solche Gegenerinnerungen, so die Hoffnung, verhindern als ständige Kritik an historischen Meistererzählungen das Erstarren der Erinnerung zu einem Mythos und sind daher essenzieller Bestandteil einer pluralistischen und demokratischen Erinnerungskultur.
    Veranstaltungsort: Nur per Livestream auf den Social-Media-Kanälen (Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Anschluss auf diversen Onlineplattformen veröffentlicht.)
    Mehr Infos: centrumjudaicum.de
    Teilnahme: Kostenlos

  • Donnerstag, 24. September 2020, 18:00 - 20:00 Uhr
    Podiumsgespräch mit Livestream: Tradition oder Transformation?
    Antisemitismus und Rassismus in der DDR, in Ostdeutschland und in Berlin
    Mit: Anetta Kahane, Mai-Phuong Kollath, Dr. Patrice G. Poutrus und Tahera Ameer (Moderation)

    Der Beitritt der DDR zur BRD liegt 30 Jahre zurück. Die negativen Begleiterscheinungen des ostdeutschen Transformationsprozesses und die damit einhergehenden biografischen Brüche sind in den letzten Jahren verstärkt in die öffentliche Diskussion gerückt. Gleichzeitig inszenieren sich Rechtspopulist*innen als Stimme der "Einheitsverlierer" und können mit ihrer rassistischen und antisemitischen Propaganda an weit verbreitete Ressentiments der Dominanzgesellschaft anknüpfen.
    Wie auch in der Bundesrepublik, waren Antisemitismus und Rassismus in der DDR Bestandteil der politischen und gesellschaftlichen Kultur. Im nationalistischen Taumel nach Mauerfall und Vereinigung häuften sich in Ostdeutschland Angriffe auf Minderheiten. Es kam zu Pogromen gegen Asylsuchende und ehemalige Vertragsarbeiter*innen. Heute, nach 30 Jahren Transformationsprozess, sind aktuellen Studien zufolge sowohl (latent) antisemitische als auch rassistische Einstellungen – insbesondere gegenüber Muslim*innen und Geflüchteten – im Osten teilweise deutlich stärker verbreitet als im Westen.
    Welche Erfahrungen haben Jüd*innen, Schwarze und People of Color in Ostdeutschland vor und nach der Wende gemacht, und wie erleben sie die aktuelle Situation? Wie sehr sind heute antisemitische und rassistische Einstellungen im Osten Deutschlands– auch bei Jüngeren – noch von der DDR-Vergangenheit sowie von älteren Traditionsbeständen geprägt, und welche Rolle spielen Deklassierungserfahrungen im Kontext des Transformationsprozesses? Und nicht zuletzt: Ist die Lage in Ostberlin vergleichbar mit der in den neuen Bundesländern, oder hat in der ehemals geteilten Stadt die Unterscheidung zwischen Ost und West mittlerweile an Bedeutung verloren?
    Veranstaltungsort: Festsaal der Berliner Stadtmission
    Lehrter Straße 68
    10557 Berlin
    Anmeldung erforderlich!
    Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit, die Veranstaltung als Livestream zu verfolgen. Mehr Infos: www.bildungsbausteine.org

  • Samstag, 03. Oktober 2020, 18:00 Uhr
    Buchpräsentation Erinnern Stören
    Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive (Verbrecher Verlag)

    Mit: Hamze Bytyci, Gülriz Eğilmez, Lydia Lierke, Massimo Perinelli und Alexandra Weltz-Rombach
    Der Mauerfall vor 30 Jahren bedeutete eine gewaltvolle Zäsur für migrantisches und jüdisches Leben in Ost und West. Während die einen vereinigt wurden, wurden die anderen ausgeschlossen. Das präsentierte Buch macht ausgegrenzte Perspektiven auf die deutsch-deutsche Vereinigung wieder sichtbar und erinnert an die Kämpfe um Teilhabe in den 1980er Jahren, einschneidende Erlebnisse um die Wende und die Selbstbehauptung gegen den Rassismus der 1990er Jahre. Erzählt wird von Bürgerrechts- und Asylkämpfen ehemaliger Gastarbeiter*innen, von Geflüchteten in BRD und DDR, vom Eigensinn der Vertragsarbeiter*innen, von damaligen internationalen Studierenden, über jüdisches Leben in Ost und West sowie über die Kämpfe von Sinti und Roma im geteilten Deutschland.
    Veranstaltungsort: Maxim Gorki Theater, Container
    Am Festungsgraben 2
    10117 Berlin
    Mehr Infos zur Veranstaltung: www.gorki.de
    Mehr zum Buch: verbrecherei.de

  • Dienstag, 12. Januar 2021, 19 Uhr
    Buchvorstellung: Ein Versteck unter Feinden. Die wahre Geschichte von zwei jüdischen Schwestern im Widerstand von Roxane van Iperen, vorgestellt von Jalda Rebling
    Nach KriegJüdisches Gemeindehaus Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin Kleiner Saal ank die Nachricht vom Tod ihrer Töchter Anne und Margot. Dass sie darüber hinaus während der Besatzungszeit Teil einer einmaligen Geschichte jüdischen Widerstandes waren, war bislang unbekannt. Als die Autorin Roxane van Iperen im Jahr 2012 in eine Villa einzieht, ahnt sie nichts von den doppelten Böden und Hohlräumen, die es hier gibt: Die jüdischen Schwestern hatten zahlreichen verfolgten Juden hier Unterschlupf gewährt. ´t Hooge Nest, so der Name des Hauses, war umzingelt von den Villen hochrangiger Nazis, unter deren Augen hier der Widerstand für die gesamten Niederlande organisiert wurde. Bis das Versteck im Sommer 1944 verraten und gestürmt wurde. Janny und Lien überlebten mehrere Konzentrationslager – bis zum Tod von Margot und Anne Frank blieben sie an deren Seite.
    Chasan Jalda Rebling, geb. 1951 in Amsterdam, ist Kantorin, Schauspielerin und Sängerin, spezialisiert auf europäisch-jüdische Musik vom frühen Mittelalter bis zur Moderne. Seit Ende der 1970er-Jahre gastierte sie mit ihren Eltern Lin Jaldati und Eberhard Rebling und ihrer Schwester Kathinka auf nationalen und internationalen Bühnen. Sie initiierte in Ost-Berlin die "Tage der Jiddischen Kultur" und war Mitbegründerin des Jiddischen LiedTheater im Hackeschen Hoftheater Berlin
    Mehr zum Buch (erschienen bei Hoffmann & Campe 01.04.2020) unter www.hoffmann-und-campe.de
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
    Fasanenstr. 79-80
    10623 Berlin
    8,-/5,- Anmeldung per eMail.
    Email: dialog@jg-berlin.org
    www.jvhs.de

    Fortlaufend:

    Fotoausstellung - Displaced Persons Camp Schlachtensee
    Von 1946 - 1948 befand sich an der Potsdamer Chaussee das DP Center Schlachtensee (Düppel Center). Dort warteten bis zu 5.000 jüdische Flüchtlinge (Displaced Persons) - überwiegend aus Osteuropa - auf ihre Ausreise in die USA und Palästina. Die Fotoausstellung zeigt Ausschnitte aus dem Alltag im Flüchtlingslager und ist Bestandteil eines gemeinsamen Geschichtsprojekts mit Jugendlichen aus der Kirchengemeinde Schlachtensee und der Jugendfreizeiteinrichtung Düppel.
    Veranstaltungsort: JFE Düppel
    Lissabonallee 8
    14129 Berlin
    Weitere Infos finden Sie unter:
    www.jfh-dueppel.de

  • 10. September bis 30. Dezember 2011
    Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum: Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung. Das Berliner Jüdische Museum (1933-1938)
    Am 24. Januar 1933 wurde in der Oranienburger Straße 31 das damals umfangreichste und modernste jüdische Museum eröffnet. Es existierte nur wenige Jahre, doch gelang es in dieser Zeit, eine Reihe bedeutender Ausstellungen zu zeigen. Nach seiner erzwungenen Schließung im November 1938 verschwand auch die einzigartige Sammlung. Das Centrum Judaicum unternahm umfangreiche Recherchen zu ihrem Verbleib. Nach über sieben Jahrzehnten kehren nun ausgewählte Kunstwerke nach Berlin zurück. Im Hentrich&Hentrich Verlag erscheint ein zweibändiger Katalog. Anlässlich der Ausstellungseröffnung geben um 21:30 Uhr Judith Ingolfsson (Violine) und Vladimir Stoupel (Klavier) ein Konzert mit Werken jüdischer KomponistInnen des 20. Jahrhunderts.
    Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein und beachten Sie, dass keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin
    Oranienburger Straße 28-30
    10117 Berlin
    www.cjudaicum.de

  • 01. November 2011 bis 27. Januar 2012
    Fotografie von John Pollak: Form & Bedeutung
    John Pollak wurde 1968 in Pyskowice (Polen) geboren. 1975 immigrierte er nach Deutschland und lebte in Mainz, bis er 2002 nach New York zog. Seit 2005 lebt er in Berlin. Neben seinem Beruf als Arzt und Wissenschaftler widmet sich Pollak der Fotografie. Neben der Street Photography und Portraits von Großstadtmenschen faszinierten ihn zunehmend architektonische, fast abstrakte Motive. So entstanden Bilder, deren Bedeutung sich Betrachtenden nicht ohne Weiteres erschließt. In "Form & Bedeutung" zeigt er Eindrücke des Berliner Holocaust-Mahnmals. Anlässlich der Vernissage improvisiert Ursula Mamlok zu den Fotografien und Frank Lunte und Norbert Biermann interpretieren das von Mamlok komponierte Stück "Rückblick: In Erinnerung ´Kristallnacht´ 9. Nov 1938".
    Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde zu Berlin
    Fasanenstr. 79/80
    10623 Berlin
    Öffnungszeiten: Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-15 Uhr
    Weitere Informationen finden Sie unter: www.jg-berlin.org
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Interview mit Ursula Mamlok

  • immer Sonntags, 9 – 17 Uhr
    Hummus-Brunch & Kindertheater: "Safta Ruti und ihr Rosa Regenbus"
    Im Café des IMA Design Village wartet ein köstliches Hummus-Buffet mit vielen Leckereien auf hungrige Familien, die beim gemütlichen späten Frühstück im grünen Innenhof die Sonne genießen können. Während die Eltern es sich schmecken lassen, wird der Nachwuchs unterhalten: Immer um 11 und 15 Uhr fährt Safta Ruti in ihrem rosa Regenbus vor und unterhält die kleinen GästInnen mit kunterbunten Geschichten.
    Kosten: Brunch 9,30,- Euro für 1 Erw.+ Kind
    Kindertheater 2,50,- Euro bzw. Gruppenrabatt
    Veranstaltungsort: im Hof des IMA Cafés
    Ritterstr. 12-14
    10969 Berlin
    www.1001apartservice.com

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    Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben

    Beitrag vom 21.09.2020

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