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AVIVA-BERLIN.de im August 2019 - Beitrag vom 17.08.2019


Jüdisches Leben von August bis September 2019 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische und Israelische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • 26. November 2018 bis 30. September 2019
    A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
    Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.
    Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
    Die Ausstellung wurde mit Beteiligung Berliner Schüler*innen entwickelt, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind.
    Weitere Infos unter: www.jmberlin.de/ausstellung-a-wie-juedisch
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 07. Juni 2019 – 05. Januar 2020
    This Place. Fotoausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Gezeigt werden mehr als 200 Werke zwölf international renommierter Fotograf*innen, die weder israelisch noch palästinensisch sind. Sie nähern sich der Komplexität Israels und des Westjordanlandes künstlerisch über Themen wie Identität, Familie, Heimat, Konflikt und Topographie an. Mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und künstlerischen Ansätzen brachten sie neue Perspektiven ein – diese sind sehr persönlich und poetisch. Entstanden ist ein heterogenes und vielschichtiges visuelles Porträt Israels, das Bilder zeigt, die über die bereits bekannten Darstellungen von Israel und des Westjordanlands hinausgehen. Die Ausstellung ist nach Stationen im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen.
    Der französische Fotograf und Initiator Frédéric Brenner konnte für das langjährige Projekt Wendy Ewald, Martin Kollar, Josef Koudelka, Jungjin Lee, Gilles Peress, Fazal Sheikh, Stephen Shore, Rosalind Fox Solomon, Thomas Struth, Jeff Wall und Nick Waplington gewinnen.
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.jmberlin.de und auf Twitter: www.twitter.com

  • 26. Juli bis 21. September 2019. Eröffnung am 25. Juli 2019 um 18 Uhr
    Rudi Weissenstein – Exil und Fotografie
    Eine Ausstellung mit Rudi Weissenstein, Ellen Auerbach und Christian Boltanski, kuratiert von Dr. Sarah Hadda

    Die Ausstellung mit größtenteils noch nie gezeigten Werken von Rudi Weissenstein (1910 Iglau, Böhmen – 1992 Tel Aviv) untersucht im Verbund mit Arbeiten seiner Zeitgenossin Ellen Auerbach (1906 Karlsruhe – 2004 New York City) die kunsthistorischen Merkmale der Fotokunst Weissensteins. Über den Konnex mit Christian Boltanskis (*1944 – lebt in Paris) Werken wird das große Thema der Erinnerung – sowohl der eigenen als auch der kollektiven – vertieft und vergegenwärtigt.
    Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Sarah Hadda.
    Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Prof. Dr. Liliane Weissberg (University of Pennsylvania).
    Weitere Infos unter: www.grisebach.com
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
    Rudi. Discovering the Weissenstein Archive. Herausgegeben von Anna-Patricia Kahn, Ben Peter, Michal Amram
    Ellen Auerbach. Das dritte Auge
    Veranstaltungsort: Grisebach
    Fasanenstraße 27
    10717 Berlin

  • 4. und 8. September 2019
    Lauter, immer lauter? Deutsch-Israelische Literaturtage 2019
    Längst ist die rechtspopulistische Herausforderung zum weltweiten Phänomen geworden. Auch in Deutschland und in Israel werden die Stimmen der Populisten immer lauter. Wie konnte es so weit kommen? Und was wird dagegen getan? "Lauter, immer lauter?" ist das Motto der Deutsch-Israelischen Literaturtage 2019. Acht Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Israel und Österreich lesen und diskutieren über den Umgang mit Populist*innen und Polarisierungen.
    Sami Berdugo, eine der wichtigen literarischen Stimmen in Israel, stellt am Eröffnungsabend seinen bislang noch nicht ins Deutsche übersetzten Roman "An Ongoing Tale Upon Land" vor, ein literarischer, sehr persönlicher Streifzug durch das heutige Israel. Die in Israel mehrfach ausgezeichnete Autorin Maayan Ben Hagai, erzählt in ihrem ebenfalls noch nicht ins Deutsche übersetzten Coming of Age-Roman "Walkman" von einer jungen Frau, die nach dem Militärdienst ihren eigenen Weg und eine eigene Haltung zu den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen um sie herum finden muss. Der ehemalige Geheimdienstoffizier Dov Alfon, heute ein bekannter Journalist und Kulturschaffender, wird sein kürzlich auf Deutsch erschienenes Debüt "Unit 8200" erstmals in Deutschland präsentieren. Der Krimi stand monatelang auf den israelischen Bestsellerlisten und ist für den "International Dagger" (2019) nominiert.
    Zur Eröffnung am Mittwoch, 4. September 2019, 20 Uhr: Lesung und Diskussion mit Sami Berdugo und Franzobel. Moderation: Shelly Kupferberg
    Begrüßung durch Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts
    "Lauter, immer lauter?" mit: Dov Alfon, Friedrich Ani, Sami Berdugo, Maayan Ben Hagai, Franzobel, Dilek Güngör, Mati Shemoelof und Tijan Sila.
    Berlin
    www.goethe.de/literaturtage
    www.boell.de/literaturtage

    Fortlaufend:

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