Jüdisches Leben von April bis Juni 2019 in Berlin und Potsdam - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im April 2019 - Beitrag vom 24.04.2019


Jüdisches Leben von April bis Juni 2019 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische und Israelische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
    Themenausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum Berlin
    In der Ausstellung wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. In zehn Räumen, auf 1.000 Quadratmetern, werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert: Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate, dem Musée du Quai Branly, den Uffizien und dem Israel Museum sind ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.
    Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, erscheint bei Wienand, Köln (264 Seiten, 155 Abbildungen, Klappenbroschur, englische und deutsche Ausgabe. Buchhandelspreis 39,90€, Museumspreis 29,90€).
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    www.jmberlin.de/jerusalem

  • 26. November 2018 bis 30. September 2019
    A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
    Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.
    Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
    Die Ausstellung wurde mit Beteiligung Berliner Schüler*innen entwickelt, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind.
    Weitere Infos unter: www.jmberlin.de/ausstellung-a-wie-juedisch
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 29. März bis 28. Mai 2019
    Ausstellung: DIE KUNST DES GEDENKENS
    Die Schweizer Künstlerin DESSA erinnert an die Sozialreformerin, Pädagogin und Feministin Alice Salomon: eine visuelle Biografie in Form von Gemälden und Collagen.

    Zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Arbeit ist es, deutsch-jüdische Vergangenheit und Kultur als lebendigen, wirksamen Teil unserer Gesellschaft heute zu betrachten.
    DESSA wurde 1948 als Deborah Sharon Abeles in Süd Rhodesien, heute Zimbabwe, geboren. Die Visionärin ALICE SALOMON (1872-1948) promovierte über die Ungleichheit der Löhne zwischen Männern und Frauen und eröffnete zwei Jahre später die Soziale Frauenschule in Berlin. 1937 wurde sie in die Emigration gezwungen und starb im August 1948 - einsam - in New York.
    DESSA wurde für ihre Kunst- und Buchprojekt gefördert von der Stiftung ZURÜCKGEBEN, Stiftung zur Förderung jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen
    Mehr Infos zur Autorin und Künstlerin unter: dessa-art.com
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    exklusiv für Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • 04. April 2019 bis 29. Juni 2019. Eröffnung: 03. April 2019, 19 Uhr
    Ausstellung: "Looking back - Thinking Ahead"
    Positionen zeitgenössischer jüdischer Künstler_innen in Berlin"

    Was passiert – ästhetisch, politisch, künstlerisch – wenn Akkulturation auf Desintegration treffen, Weißensee auf Bezalel, postsowjetische auf israelische Künstler_innen? Und das heute, mitten in Berlin? Die intermediale Ausstellung (Malerei, Fotografie, Installation, Video, Klangkunst) realisiert unerwartete Perspektivwechsel und verspricht einen spannungsreichen Kunstdialog.
    Mit Arbeiten von: Keren Cytter, Evgenia Gostrer, Olga Grigorjewa, Leon Kahane, Sonia Knop, Ofri Lapid & Ben Osborn, Atalya Laufer, Benyamin Reich, Ariel Reichman, Alona Rodeh, Anna Schapiro, Technica Schweiz (Gergely László & Péter Rákosi). Kuratiert von Daniel Laufer und Stephal Koal.
    "Looking Back – Thinking Ahead" wird von drei Kooperationspartnern ausgerichtet: Dem Kunstprogramm des jüdischen Begabtenförderwerks, DAGESH. KunstLAB ELES, der internationalen Kunstorganisation Asylum Arts. A global network for Jewish culture sowie dem Ausstellungs- und Veranstaltungsort BOX Freiraum.
    Eintritt frei
    Mehr Infos unter: dagesh.de und www.box-freiraum.berlin
    Veranstaltungsort: FREIRAUM in der Box
    Boxhagener Str. 96
    10245 Berlin

  • Montag, 24. April 2019, 19:30 Uhr
    AUFTAKTVERANSTALTUNG DER REIHE "JÜDISCHE LITERATUREN"
    Doron Rabinovici und Lana Lux im Gespräch mit Jo Frank

    Berlin ist in den letzten Jahren zur "jüdischen Hauptstadt" Europas geworden. Für deutsche und europäische Autor*innen ist Berlin ein wichtiges Zentrum jüdischen Schreibens und als literarisches Sujet selbst allgegenwärtig – ob die Autor*innen nun aus Deutschland kommen, der ehemaligen Sowjetunion, Israel oder den USA. Auch ihre jüdische Identität hat sich verändert, ebenso wie die Themen ihrer Literatur. Gibt es überhaupt Gemeinsamkeiten zwischen den Generationen? Welche Themen, Ästhetiken oder Perspektiven teilen die jüdische Debütantin, die Jugendbuchautorin oder der Lyriker? Und wie verstehen sie sich selbst?
    Zum Auftakt der Reihe sprechen Doron Rabinovici und Lana Lux mit Jo Frank, dem Verleger, Autor und Geschäftsführer des jüdischen Studienwerks ELES über Identitäten im Schreiben und Schreiben über Identitäten.
    Eine Kooperation von Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. und Literaturhaus Berlin
    Eintritt 7 € / erm. 4 €
    Veranstaltungsort: Literaturhaus Berlin
    Fasanenstraße 23
    10719 Berlin
    Telefon: (0)30 887 286 0, www.eles-studienwerk.de
    www.literaturhaus-berlin.de

  • Sonnabend, 04. und Sonntag, 05. Mai 2019
    26 x DENK MAL AM ORT
    DENK MAL AM ORT 2019 – heutige Berlinerinnen und Berliner öffnen ihre Wohnung und gedenken ihrer VormieterInnen und NachbarInnen, die während der NS-Zeit in Berlin verfolgt wurden. Aus Argentinien, Australien, USA, England, Schweden und den Niederlanden kommen Kinder und Enkel verfolgter Berlinerinnen und Berliner an die ehemaligen Wohnorte zurück. 26 Veranstaltungen an zwei Tagen.
    Veranstaltungsort: Berlin
    www.denkmalamort.de
    www.facebook.com/denkmalamort

  • Donnerstag, 06. bis Sonntag, 09. Juni 2019
    Internationale Konferenz: "Mosses Europa. Neue Perspektiven in der Geschichte der deutschen Juden, des Faschismus und der Sexualität"
    Anlässlich des 100. Geburtstags des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Historikers George L. Mosse versammelt das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit dem George L. Mosse Program in History drei Generationen von HistorikerInnen. George L. Mosses Einfluss auf die europäische, die jüdische und die Geschlechtergeschichte soll gewürdigt und diskutiert werden.WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Israel und den USA widmen sich Fragen, die sich aus George L. Mosses Recherchen ergeben. Darunter: Inwiefern verändert das Geschlecht (Gender) als Analysekategorie weiterhin unser Verständnis von Europa im 19. und 20. Jahrhundert? Was sind die Grenzen des Liberalismus? Wie haben HistorikerInnen Mosses Analysen erweitert, um den Holocaust und die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert besser verstehen zu können?
    Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin und Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
    Konferenzsprache ist Englisch.
    Anmeldung bis zum 24. Mai 2019 unter: events.dhm.de
    Weitere Infos und das ausführliche Programm unter: www.dhm.de
    Mehr Infos zum George L. Mosse Program in History: mosseprogram.wisc.edu

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