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AVIVA-BERLIN.de im Januar 2022 - Beitrag vom 23.01.2022


Jüdisches Leben in Berlin
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.




Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

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  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • Juni 2021 bis Anfang 2022
    Die Reise beginnt! Wanderausstellung des Fotowettbewerbs "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland"
    Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb wollten die Initiator:innen ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle und wenige Tage nach dem Angriff vor der Synagoge in Hamburg die Vielfalt und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft sichtbar machen. Alle in Deutschland lebenden Menschen waren aufgerufen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag von Jüd:innen zu befassen.
    Von den eingereichten Fotos wurden zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Die prämierten Bilder werden über die Prämierung hinaus als Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu sehen sein.
    Der bundesweite Fotowettbewerb wurde ausgelobt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Initiative kulturelle Integration.
    Der Fotowettbewerb bildete den Auftakt für einen jährlichen Aktionstag, der als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in Vielfalt künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfinden soll.
    Daten und Ausstellungsorte unter: www.kulturelle-integration.de

  • 03.10.2021 bis 27.02.2022
    Eröffnung: 01.10.2021, 17:00-19:00 Uhr

    Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel
    Sonderausstellung der Graphic Novel von Gunilla Weinraub

    "Dies ist die Lebensgeschichte meiner Freundin Charlotte Geiger geb. Aaron. Sie kam am 12. August 1914 in Berlin zur Welt." (Gunilla Weinraub)
    Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte von Lotte: Durch den Nationalsozialismus und die systematische Diskriminierung von Juden und Jüdinnen nimmt Lottes jüdische Abstammung plötzlich die bedeutendste Rolle in ihrem Leben ein und prägt ihr Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel.
    Die Künstlerin Gunilla Weinraub hat Lotte, die Mutter ihres langjährigen Partners Gadi, oft in Jerusalem besucht und seit den 1990er Jahren einige ihrer Gespräche aufgezeichnet. Diese dienten ab 2001 als Grundlage der 40-teiligen Graphic Novel "Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel", die nun erstmals ausgestellt wird.
    Charlotte Geiger starb am 2. Juni 2021 in Jerusalem. Die Ausstellung will nicht nur eine Femmage sein, sondern anlässlich des diesjährigen Jubiläums - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur an das jüdische Leben in Berlin schaffen.
    Veranstaltungsort: Mittemuseum
    Pankstraße 47
    13357 Berlin
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.mittemuseum.de
    Mehr zur Künstlerin unter: www.instagram.com

  • 13. Dezember 2021 bis 12. Juni 2022
    Ausstellungseröffnung: 13. Dezember 2021 18 Uhr

    Jüdisches Berlin erzählen. Mein, Euer, Unser?
    Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

    Im Frühjahr wandte sich die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum mit der Frage "Und was ist Ihr jüdisches Berlin?" an alle Berliner*Innen. Anlässlich der diesjährigen Jubiläen "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", "350 Jahre Neugründung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin" und "25 Jahre Eröffnung des Centrum Judaicum" soll die Vergangenheit des jüdischen Berlins durch die Stimmen heutiger Berliner*Innen erkundet und der Frage nachgegangen werden:
    Was bedeuten das jüdische Berlin und seine Geschichte für jede*n von uns heute?
    Gefragt wurden nicht nur Menschen mit jüdischem Hintergrund, die Berlin als Ort ihrer Familienbiografie verstehen, sondern auch jüdische und nicht-jüdische Berliner*Innen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Herkünften. Die jüdische Vergangenheit trifft so auf das heutige diverse Berlin.
    Eine Auswahl der Antworten wird in den historischen Ausstellungsräumen der Neuen Synagoge Berlin ausgestellt. Das Ergebnis ist ein Mosaik aus diversen Stimmen, die durch ausgestellte Gegenstände, Fotos, Gemälde, Texte und Videosequenzen ihre persönlichen und individuellen Perspektiven, Erinnerungen, Erfahrungen, Biografien, Emotionen und Beziehungen teilen. In der Videoinstallation "Berliner jüdische Welten seit 1800" präsentieren Berliner*Innen zudem vertiefende Einblicke in die jüdische Geschichte Berlins bis zur Gegenwart.
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
    Oranienburgerstraße 28 - 30
    10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag: 10 bis 18 Uhr
    Freitag: 10 bis 15 Uhr
    Samstag: geschlossen
    Mehr Infos zur Ausstellung: www.centrumjudaicum.de

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    Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben

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