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AVIVA-BERLIN.de im März 2020 - Beitrag vom 19.03.2020


Corona-Virus: Anträge auf Liquiditätshilfen ab Donnerstag, den 19. März 2020 online möglich
AVIVA-Redaktion

Workshops, Moderationen, Text- oder Fotojobs – alles gecancelt. Neben der persönlichen Sorge um die gesundheitliche Situation von Familienmitgliedern, Freund_innen, Kolleg_innen und global um die Sorge um die zunehmend verzweifelte Lage der Migrant*innen in den Lagern und auf dem Meer weltweit, kommt auch die Angst um den Verlust von Arbeitsplätzen und Existenzen. Vor allem Freiberufler_innen, Solo-Selbstständige, und Kunst- und Kulturschaffende müssen völlig unvorbereitet das Wegbrechen von Aufträgen auffangen. Infos zum Programm "Liquiditätshilfen" und zu den entsprechenden Hotlines, außerdem die Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Hilfen für Freiberufler_innen und Künstler_innen während des "#Corona-Shutdowns" hier auf AVIVA-Berlin



Damit von denjenigen, die sich schon vor Corona-Zeiten in prekären Lebenssituationen bewegt haben, und die sich nur sehr selten über üppige Honorare freuen konnten, der finanzielle Ruin durch die Auswirkungen von Covid-19 abgewendet wird, hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein bereits vor einigen Tagen angekündigtes Rettungspaket vorgestellt:

Berlin will alles tun, um Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund hat Wirtschaftssenatorin Ramona Pop beschlossen, das bestehende Programm Liquiditätshilfen BERLIN ab sofort und bis auf weiteres für alle kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter*innen einschließlich der Freien Berufe, auch für Clubs und Restaurants zu öffnen. Anträge für diese Liquiditätshilfen können ab Donnerstag, den 19. März 2020 online auf der Website der IBB gestellt werden. Dies erklärte die Wirtschaftssenatorin beim dritten Round Table mit Spitzenvertreter*innen der Wirtschaft, an dem diesmal auch die Arbeitsagentur, Vertreter der Gewerkschaften und die Clubcommission teilnahmen.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: "Das Corona Virus stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Diesen Herausforderungen stellen wir uns. Unsere Aufgabe ist es, die Berliner Wirtschaft möglichst unbeschädigt durch die nächsten Wochen und Monate zu geleiten. Wir werden alles unternehmen, damit die Unternehmen gut durch die Krise kommen, um Existenzen zu retten und Arbeitsplätze zu sichern. Ich bin allen Partnern, insbesondere der IBB und der Bundesagentur für Arbeit und ihren engagierten Teams sehr dankbar, dass sie uns in dieser Krise schnell und lösungsorientiert unterstützen."

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB: "Wir haben in wenigen Tagen das Programm "Liquiditätshilfen" aus dem Boden gestampft, das ab morgen ausschließlich online beantragt werden kann. Das ist ein enormer Kraftakt! Wir versuchen die verzweifelten Unternehmer seit Tagen über unsere Hotline zu informieren und werden dabei sehr tatkräftig von Berlin Partner und visitBerlin unterstützt. Mit den Bankvertreter am Platz Berlin haben wir uns auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt, so dass alle Unternehmen in die gleiche Richtung beraten werden."

Die Investitionsbank Berlin ist mit der Prüfung und Vergabe der Liquiditätshilfen beauftragt. Für die Bewilligung von Darlehen ist sie ab sofort berechtigt, für das Land Berlin in einer ersten Tranche zusätzliche Verpflichtungen in Höhe von 100 Mio. EUR und in einer zweiten Tranche bis zu insgesamt 200 Mio. EUR einzugehen. Die Förderhöchstgrenze liegt bei 500.000,00 €.

Vereinfacht und beschleunigt wird außerdem das Antrags- und Bewilligungsverfahren. Zusätzlich erhöht das Land Berlin den Bürgschaftsrahmen auf 100 Mio. Euro. Insgesamt stützt das Land Berlin Wirtschaft und Arbeitsplätze in einem ersten Schritt mit 300 Mio. Euro.

Alle Informationen zum Liquiditätsfonds finden Sie hier: www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung

Informationen für betroffene Unternehmen bieten ab sofort die Berliner Fördergesellschaften telefonisch und auf ihren Webseiten:

Berlin-Partner-Hotline:
030 / 46302-440 und www.berlin-partner.de

IBB-Hotline: 030 / 2125-4747 und www.ibb.de

Visit-Hotline: 030 / 264748 - 886 und about.visitBerlin.de

Corona - FAQ für Solo-Selbstständige von ver.di selbststaendige.verdi.de

Kulturrat fordert Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler. Ein Notfallfonds unter gemeinsamer Verwaltung der Kulturstiftung der Länder und der Kulturstiftung des Bundes www.kulturrat.de

Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen: www.change.org

Petition für Hilfen für Freiberufler_innen und Künstler_innen während des "#Corona-Shutdowns" www.openpetition.de




Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, 18.03.2020



Public Affairs > Politik + Wirtschaft Beitrag vom 19.03.2020 AVIVA-Redaktion 





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