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Chanukka 5782




AVIVA-BERLIN.de 4/16/5782 - Beitrag vom 07.12.2020


AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Lala
Lala Süsskind, Sharon Adler

Um die Erfahrungen und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat Sharon Adler, Fotografin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin, das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist Lala Süsskind, die sich seit Jahrzehnten für Frauen, für Israel, gegen Antisemitismus, Rassismus und Homophobie engagiert. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS – Mehr Weisheit für Alle"




AVIVA: Für das Demo-Schild gegen jeden Antisemitismus hast Du das Statement "Jetzt erst Recht! – Mehr Weisheit für Alle" gewählt. Warum ist es Dir wichtig, gerade diese Message zu transportieren? In welchen Bereichen könnte die Zivilgesellschaft mehr Weisheit vertragen?

Lala Süsskind: Ich rede jetzt von der ganzen Gesellschaft, inklusive Politikern und Querdenkern und ich weiß nicht was alles. Ich würde sagen, mehr Weisheit könnte man in allen Bereichen gebrauchen, und zwar sollten die Menschen erst überlegen, dann reden und dann handeln. Vielleicht kommt dann etwas Positiveres heraus.



AVIVA: Aktuell während der Covid-19-Pandemie kursieren antijüdische Verschwörungstheorien und die Bagatellisierung und Leugnung der Shoa. Im Zeitraum vom 17. März bis 17. Juni 2020 wurden dem Bundesverband RIAS 123 Kundgebungen und Demonstrationen bekannt, bei denen es zu antisemitischen Äußerungen kam. Was möchtest Du diesen Leuten mitteilen?

Lala Süsskind: Ich liebe es ja kurz und knapp, daher sage ich denen nur diese drei Dinge: seid ihr wirklich so unwissend, arrogant und überheblich?! Ich möchte denen einfach nur mitteilen, dass sie mehr für sich selber tun, und sich mehr bilden sollten. Und an die Politiker: Also, irgendwann muss man doch anfangen, knallhart Wahrheiten zu sagen, und nicht immer alles zu vertuschen und verniedlichen.

Dass das nicht passiert, geht mir richtig auf den Keks, von den Politikern, sowie von allen anderen auch.
Nein ich habe keine Strategie, sonst wäre ich ja die gefragteste Frau, nicht nur in Deutschland.

AVIVA: Auf den Veranstaltungen nehmen zahlreiche Mitglieder und Sympathisant*innen rechtsextremer Organisationen und Parteien teil. Was, meinst Du, kann Politik und Justiz dem entgegensetzen?

Lala Süsskind: Weißt du was, mir reicht es allmählich, muss man wirklich in unserer Demokratie diese Unglaublichkeiten ertragen - Querdenker, Reichsbürger, jetzt habe ich ja wieder was Neues gehört – Anastasia-Bewegung, wir brauchen einfach Verbote und Strafen. Mehr kann man da gar nicht tun und das sollte man endlich auch mal machen. Ich meine, man muss doch so eine Demo nicht genehmigen, wenn man weiß, dass da 80 Prozent ohne Mundschutz sein werden und aufeinanderhocken. Die lachen uns doch alle aus. Verbote und Schluss. Judenstern und "Ungeimpft" das ist doch widerlich!

Wenn dann 5000 Leute demonstrieren, klar dann habe ich dagegen 2000 Polizisten-Dann würde ich mir 100 nehmen, dann schnappe ich mir 100 zu 100 und die müssen 50 Euro Strafe zahlen, was meinst du was die anderen dann überlegen sich doch ein Mundschutz anzuziehen. Ist noch nie passiert, ist noch nie jemand da bestraft worden, das ist doch widerlich.

AVIVA: Ein öffentliches Statement dazu, dass Holocaust-Opfer wie Anne Frank von den sogenannten "Reichsbürger*innen" verhöhnt und instrumentalisiert werden, gab von Seiten der Politik bislang nicht und auch in den diversen Talkrunden-Formaten wurde das nicht thematisiert. Deine Meinung dazu?

Lala Süsskind: Das sind absolute antisemitische Anschläge, weiter ist das gar nichts, das vertuschen die jetzt mit Ihren Corona-Sachen, das ist unglaublich. Und kein Mensch hat das jemals thematisiert. Weißt du mit unserer Justiz und unserer Politik mit der bin ich im Moment nicht so ganz einverstanden.

AVIVA: Unter Kindern und Jugendlichen wird das Wort "Jude" auf Schulhöfen oder in Sozialen Netzwerken ganz offen als Schimpfwort benutzt. Zudem kommt es unter Schüler*innen immer wieder zur Gewaltbereitschaft mit antisemitischem Hintergrund. Warum, denkst Du, kommt es sogar schon unter Kindern und Jugendlichen zu antisemitischen Denken und Gewaltbereitschaft und was können wir dagegen tun?

Lala Süsskind: Es ist unheimlich schwierig, das zu beantworten, denn wo willst Du da ansetzen? Das einzige was man da entgegensetzen kann und was weiter verstärkt werden muss, ist natürlich Bildung - Bildung, Bildung, Bildung.
Es muss Pflichtveranstaltungen geben, für Alle - nicht nur für Schüler sondern auch für Lehrer. Die demokratischen Prinzipien müssten mal wieder gelehrt werden. Wie heißt es so schön - die Würde des Menschen ist unantastbar. Und den Lehrern sage ich: Ja, Mädels und Jungs, dann haltet euch mal daran, ihr habt ja bestimmt schon selber vergessen was das beinhaltet. Die Lehrer müssen gestärkt werden um den Schülern entgegen zu treten. Lehrer trauen sich zum Beispiel nicht, wenn sie denn viele muslimische Schüler haben, vorzuschlagen, eine Kirche oder Synagoge zu besuchen. Oft gehen die Schüler dann einfach nicht mit. Ich meine, wenn ich in einem fremden Land lebe, muss ich etwas über diese Kultur wissen und mich ein bisschen anpassen. Das ist also unglaublich was da jetzt passiert. Hast du diesen Film "Unwort" gesehen? Ich fand den so schlecht und so blöd. Aber weißt du, so ist das, die Vertrauenslehrer ducken sich weg, weil sie Angst haben, sich mit den muslimischen Eltern auseinander zu setzen.

Wenn ein elfjähriges Kind sagt, ich würde auch "köpfen", was passiert dann? Dass man darüber mit den Eltern redet, und bespricht was man nun tun sollte? Nein, das "arme" Kind ist jetzt in psychiatrischer Betreuung. Ich bin einfach nur sauer gerade. Es spielt alles zusammen. Also, Lehrer stärken, damit sie demokratische Prinzipien auch schon in der Ausbildung vermittelt bekommen.

Sharon Adler: Was sind Deine persönlichen Strategien gegen Antisemitismus, was wären deine Empfehlungen an Politik und Zivilgesellschaft?

Lala Süsskind: Ganz einfach, die Politiker müssen deutlicher werden und ihren Kuschelkurs mit vielen Organisationen überprüfen.

Sharon Adler: 2008 hast du mit Levi Salomon das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) gegründet, dessen Vorsitzende du bis 2020 warst. Heute engagierst du dich bei "Jehi ´Or". Das Jüdische Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus gUG (haftungsbeschränkt) ist ein jüdischer Träger für politische Bildung, Prozessbegleitung, Beratung und Information. Was wollt und könnt ihr mit eurer Arbeit bewirken?

Lala Süsskind: Unsere Ziele sind wie bei allen anderen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus wenden. Bei uns ist es das Tikkun Olam, Wertebildung und Kompetenzbildung, Menschenwürde und Demokratie. Wir versuchen, Jugendliche nicht über den Holocaust an Antisemitismus heranzuführen.

Wir wollen Jugendliche neugierig und stark machen, damit sie sich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie selber einsetzen können. Dafür brauchen sie Zivilcourage. Man muss junge Leute stärken und bestärken, dass sie selber sehen was nicht richtig ist. Man muss sie neugierig machen, ihnen zeigen, dass es in Ordnung ist, vielleicht mal einen anderen Standpunkt haben – aber dass es ja viel schöner ist, wenn wir miteinander leben als wenn wir uns immer Hasstiraden zuwerfen.

Zivilcourage ist so wichtig, und dass ein Kind sich für ein anderes einsetzt. Neulich habe ich in einem Artikel gelesen, dass von zehn Grundschülern schon mal acht Cybermobbing über sich ergehen lassen mussten. In welcher Zeit leben wir denn? Jedes einzelne Kind ist da gefordert, dazu gehören auch starke Eltern aber auch neugierige Kinder – warum kann ich mich da nicht positiv einsetzen oder warum passiert das.

Dazu finden bei uns auch Workshops statt, wo die Kinder proaktiv mitarbeiten zu den Themen: Was haben wir daraus gelernt, wie kann ich mich in Zukunft anders bemerkbar machen oder anders handeln.
Das ist unser Ansatz das klappt manchmal auch ganz gut, nicht immer. Es ist, glaube ich, ganz gut, dass man sie erstmal aus ihrem Sumpf herauszieht, und das sichtbar machen was sie bisher gar nicht gesehen haben.
Und das ist so wichtig. Neugierde finde ich auch so wichtig und wunderbar, um was Neues zu lernen.


Lala Süsskind wurde am 19. Juli 1946 als Frida Rubin in Dzierżoniów, Polen (bis 1945 Reichenbach) geboren und kam im Alter von einem Jahr mit ihrer Familie nach Berlin. Dort lebten sie zunächst in einem der drei Berliner Lager für "Displaced Persons", den sogenannten DP-Camps.
Nach ihrem Abitur 1966 verbrachte sie ein halbes Jahr in einem Kibbuz in Israel. Aus Heimweh und zum Studium der Soziologie und Publizistikwissenschaften kehrte sie nach Berlin zurück. Das Studieren gab sie nach der Geburt ihrer beiden Kinder auf.

Lala Süsskind engagiert sich seit Jahrzehnten vielfach ehrenamtlich: für Frauen, für Israel, und gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen Antisemitismus, Rassismus und Homophobie.

Seit 1986 war sie Vorsitzende der WIZO-Gruppe Berlin und von 1991 bis 2003 Präsidentin der WIZO Deutschland. Von 2008 bis 2012 gehörte sie dem Präsidium des Zentralrats der Juden an. Im gleichen Jahr initiierte sie (mit Levi Salomon) das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), dessen Vorsitzende sie bis 2020 war. Von 2008 bis 2012 war sie zudem Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Berlin und damit die erste Frau in diesem öffentlichen Amt in Berlin. (Für München und Oberbayern war Charlotte Knobloch seit 1982 Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde). Seit 2013 ist sie Kuratoriumsvorsitzende des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) und Mitglied des Beirates von MANEO, Berlins schwulem Anti-Gewalt-Projekt. Des Weiteren ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. (DIG). Seit 2020 engagiert sie sich bei "Jehi ´Or". Das Jüdische Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus ist ein jüdischer Träger für politische Bildung, Prozessbegleitung, Beratung und Information

Auszeichnungen: Lala Süsskind ist Preisträgerin des Tolerantia-Preises 2011, sie wurde 2015 als "Botschafterin für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet, und erhielt 1994 den Verdienstorden des Landes Berlin.

Mehr zu Lala Süsskind

Im Sommer 2020 hat Sharon Adler mit Lala Süsskind ein Interview für das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung geführt und mit ihr über ihr Engagement für Frauen und Israel, gegen Antisemitismus und Homophobie gesprochen.
> Die Unbestechliche, die Unermüdliche - Lala Süsskind > www.bpb.de

JETZT ERST RECHT!
Um die Erfahrungen, Perspektiven und Forderungen von jüdischen Menschen in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat die jüdische Fotografin und Journalistin, Herausgeberin von AVIVA-Berlin Sharon Adler ihr neues Projekt JETZT ERST RECHT! initiiert.



Gefördert wurde das Interview- + Fotoprojekt von der Amadeu Antonio Stiftung.



Copyright: Gestaltet wurde das Signet JETZT ERST RECHT! von der Künstlerin Shlomit Lehavi. Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Anfrage und Genehmigung durch AVIVA-Berlin.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Gründung des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (2008)

Lala Süsskind - Preisträgerin des Tolerantia-Preises 2011

Jüdische Gemeinde zu Berlin erhält erstmalig weibliche Führung (2008)

(Copyright Foto von Lala Süsskind: Sharon Adler, AVIVA-Berlin)


Jüdisches Leben > JETZT ERST RECHT!

Beitrag vom 07.12.2020

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