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AVIVA-BERLIN.de 6/29/5784 - Beitrag vom 01.09.2023


Deutsch-Israelische Literaturtage 2023 im Oktober in Berlin. Update am 9.10.2023: Verschiebung wegen des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel
AVIVA-Redaktion

Die aktuelle Situation in Israel, der Krieg in der Ukraine und der Klimawandel sind die Themen der diesjährigen Deutsch-Israelischen Literaturtage, die am 10. und 12. Oktober 2023 in Berlin stattfinden. Das diesjährige Motto: "Mit offenen Augen".




NEWS vom 9.10.2023Verschiebung Deutsch-Israelische Literaturtage

"Mit offenen Augen" – unter diesem Titel waren die Deutsch-Israelischen Literaturtage am 10. und 12. Oktober in Berlin geplant. Sechs Autorinnen und Autoren aus Israel, Deutschland und Österreich - Helene Bukowski, Dinçer Güçyeter, Marie Gamillscheg, Ayelet Gundar-Goshen, Yehonatan Herbelin und Tamar Weiss Gabbay – sollten sich den Fragen stellen, was angesichts der gegenwärtigen Krisen die Augen öffnen kann und neue Wege finden lässt.
Nach den brutalen Angriffen und hundertfachen Morden der Hamas in Israel kann diese Veranstaltung jedoch nicht wie geplant stattfinden.
"Wir verurteilen den grausamen terroristischen Angriff der Hamas auf Israel auf Schärfste. Wir werden die Deutsch-Israelischen Literaturtage im kommenden Frühjahr nachholen. Unsere Gedanken sind bei allen Menschen in Israel, die ihre Angehörigen verloren haben oder immer noch um das Leben ihrer Angehörigen fürchten", so die Heinrich-Böll-Stiftung.





Unter dem Motto "Mit offenen Augen" diskutieren Helene Bukowski, Dinçer Güçyeter, Marie Gamillscheg, Ayelet Gundar-Goshen, Yehonatan Herbelin und Tamar Weiss Gabbay im Deutschen Theater sowie in der Heinrich-Böll-Stiftung. Die sechs Autorinnen und Autoren aus Israel, Deutschland und Österreich fragen in mehreren Panels danach, was angesichts der gegenwärtigen Krisen die Augen öffnen kann und neue Wege finden lässt.

Eröffnet werden die Deutsch-Israelischen Literaturtage am 10. Oktober um 20 Uhr von Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, und Tamara Or, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum, im Deutschen Theater. Anschließend sprechen Ayelet Gundar-Goshen und Dinçer Güçyeter über die Möglichkeiten und Bedingungen von Zugehörigkeit. Die aus Israel stammende Autorin und der Preisträger der Leipziger Buchmesse 2023 lesen auch aus ihren Werken.

Am 12. Oktober finden in der Heinrich-Böll-Stiftung, im Anschluss an die Vorführung des israelischen Dokumentarfilms "A Fish Tale" um 17 Uhr und einem Gespräch mit der Regisseurin Emmanuelle Mayer, Podiumsdiskussionen und Lesungen statt. So widmen sich ab 19 Uhr Tamar Weiss Gabbay und Marie Gamillscheg dem Klimawandel und unserem Verhältnis zur Natur. Über die Omnipräsenz des Militärs in Israel und das Verhältnis der Deutschen zu Militärischem sprechen um 20.30 Uhr Yehonatan Herbelin und Helene Bukowski.

Moderiert wird die Veranstaltung von Shelly Kupferberg und Natascha Freundel, gelesen wird aus den Texten der Autor:innen, die zum Teil noch nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden.

Die Lesungen und Gespräche finden am 10. Oktober in deutscher und hebräischer Sprache, am 12. Oktober in deutscher und englischer Sprache statt, jedes Mal mit Simultanübersetzung.

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage 2023 sind eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung, der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum und des Goethe-Instituts. Medienpartner sind die Berliner Zeitung und rbbKultur.

Weitere Informationen zu den Deutsch-Israelischen Literaturtagen finden Sie unter: www.boell.de







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Beitrag vom 01.09.2023

AVIVA-Redaktion