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AVIVA-BERLIN.de 9/26/5784 - Beitrag vom 30.05.2023


Genrevielfalt beim JFBB vom 13. bis 18. Juni 2023
AVIVA-Redaktion

JEWCY MOVIES, das ist das Motto des Jüdischen Filmfestival Berlin und Brandenburg. In diesem Jahr werden 64 Filme gezeigt, welche die gesamte filmische Vielfalt jüdischer Erfahrungen auf der großen Leinwand zeigen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Wettbewerbe um den besten Spiel- und Dokumentarfilm.




Gezeigt werden im Spielfilmwettbewerb aktuelle, internationale Filme - die zehn Filme aus elf Produktionsländern im Spielfilmwettbewerb im Einzelnen:

In AMERICA (IL/DE/CZ 2022) kehrt ein in die USA ausgewanderter Schwimmlehrer nach dem Tod des ungeliebten Vaters nach Israel zurück und löst damit ungewollt ein Drama aus, das alle Beteiligten ebenso verstört wie einander näherbringt. Wie schon in seinem gefeierten Debütfilm, "The Cakemaker" beweist der in Berlin lebende Regisseur Ofir Raul Graizer erneut sein sicheres Gespür für sinnliches Kino, verbunden mit Geschichten um israelische Auswanderer.

Eine Romeo-und-Julia-Geschichte vor dem Hintergrund studentischer Unruhen und antisemitischer Staatspropaganda im sozialistischen Polen des Jahres 1968, ist MARCH ´68 von Krzysztof Lang (PL 2022). Hat eine junge Liebe zwischen Hetzkampagne, Bürgermiliz und Geheimdienst-Intrige eine Chance?
1968 forcierten fast alle sozialistischen Länder anlässlich des Sechstagekrieges antiisraelische Kampagnen. Hinter den "antiimperialistischen" Schlagworten gegen das von den USA verbündete Israel wurden schnell antisemitische Töne laut, in Polen wurden die nach der Shoah im Land verbliebenen Juden zum Verlassen des Landes aufgefordert.

Ein psychologisches Kammerspiel und historischer Thriller im von den Deutschen besetzten Paris 1941/42 ist FAREWELL, MR. HAFFMANN (FR/BE 2022). Actionspezialist Fred Cavayé verfilmt mit den französischen Stars Daniel Auteuil, Gilles Lellouche und Sara Giraudeau das gleichnamige, sehr erfolgreiche Theaterstück um den jüdischen Juwelier Haffmann. In Frankreich wurde der Film mit 500 000 Zuschauer*innen ein Hit.

Das überzeugende Regiedebut WHERE LIFE BEGINS (IT/FR 2022) des französischen Schauspielers Stéphane Freiss erzählt die Geschichte einer jungen Frau zwischen religiösen Konventionen und der platonischen Liebe zu einem fremden Mann.

SHTTL (UA/FR 2022) ist eine Reminiszenz an die in der Shoah zerstörte Shtetl-Kultur in der heutigen Ukraine. Das meisterliche Debüt von Regisseur Ady Walter wurde vornehmlich in Schwarzweiß und auf Jiddisch und Ukrainisch gedreht. Anschaulich schildert es mit dem lebhaften Shtetl eine osteuropäisch-jüdische Welt, die es heute nicht mehr gibt.

Der polnische Spielfilm FILIP (PL 2022) dreht sich um einen jungen Mann, der 1941 aus dem Warschauer Ghetto flieht, in Frankfurt am Main unterkommt, dort als Zwangsarbeiter in einem Hotel der Willkür der Gestapo ausgesetzt bleibt – und unter diesen widrigen Umständen trotzdem liebt, tanzt, Jazz hört – und seinen ganz persönlichen Racheplan verfolgt. Inspiriert von der Geschichte des polnisch-jüdischen Autors Leopold Tyrmand, ist Regisseur Michał Kwieciński eine emotionale Achterbahnfahrt mit sarkastischen Spitzen und Produktionswert à la "Babylon Berlin" gelungen.

In JUNE ZERO (US/IL 2022) beleuchtet Jake Paltrow die Hinrichtung des zum Tode verurteilten SS-Kriegsverbrechers Adolf Eichmann aus einem Blickwinkel, der es nicht immer in die Geschichtsbücher schafft. Der Eichmann-Prozess gilt als ein Wendepunkt in der israelischen Geschichte, als der Moment, in dem die Gesellschaft anfing, sich mit den Traumata der Shoah auseinanderzusetzen. Erzählt wird der Spielfilm aus der Sicht eines 13-jährigen sephardischen Migranten aus Libyen, der den Prozess im Radio verfolgt, einem marokkanischen Juden, der einer der Wächter Eichmanns war und eines Überlebenden der Shoah, der die Verhöre Eichmanns mit ausgeführt hat.

THE MAN IN THE BASEMENT (Philippe Le Guay, FR 2021) ist ein ungewöhnlicher Psycho-Thriller, der gängige Haltungen, wie das Verdrängen der eigenen Identität, aber auch latenten Antisemitismus und Rassismus hinterfragt und die verführerischen Angebote von Verschwörungsdenken aufzeigt: Simon Sandberg verkauft einen Kellerraum seines Hauses an einen Mann, der sich als Holocaust-Leugner und manipulativer Psychopath entpuppt. Bisher hatte Simon seine jüdische Herkunft immer verdrängt, nun fühlt er sich direkt bedroht.

In DELEGATION (PL/IL/DE 2023) machen drei Jugendliche die in Israel obligatorische Klassenfahrt nach Polen, um Shoah-Gedenkstätten zu besichtigen. Regisseur Asaf Saban fängt mit viel Gespür für jugendliche Befindlichkeiten die Widersprüche dieser besonderen Klassenfahrt, zwischen Betroffenheit, Liebe und Abenteuerlust, ein.

Die heiter-melancholische Mockumentary THE KLEZMER PROJECT (Leandro Koch/ Paloma Schachmann, AT/AR 2023) erzählt die Suche nach den Überbleibseln der Klezmer-Musik in Osteuropa und führt durch die Ukraine und Rumänien.

Der Dokumentarfilmwettbewerb zeigt in diesem Jahr ebenfalls zehn Filme aus fünf Produktionsländern:

In THE ARTIST´S DAUGHTER. OIL ON CANVAS (IL 2022) erzählen Margarita und Yaniv Linton die Geschichte einer Tochter, die Kontakt zu ihrem Vater, einem bekannten Maler, sucht. Doch der entzieht sich den Kontaktversuchen seiner Tochter. Ein berührender Film über eine verzweifelte Suche nach Nähe und die Frage nach familiärer Verantwortung.

KNOCK ON THE DOOR (Aya Elia/Ohad Milstein, IL 2023) ist eine nachdenkliche, hochemotionale Reflexion über Offiziere der israelischen Streitkräfte, die den Familien getöteter Soldat*innen die Todesnachrichten überbringen müssen. Co-Regisseur Ohad Milstein hat mit SUMMER NIGHTS (IL 2021) beim JFBB 2022 den Preis für den Besten Dokumentarfilm gewonnen.

Im Doku-Thriller CLOSED CIRCUIT (IL 2022) trifft die Filmemacherin Tal Inbar sechs Jahre nach einem Attentat in einem beliebten Café in Tel Aviv Überlebende, die bis heute traumatisiert sind. Parallel montiert werden die Bilder der Überwachungskameras. Sie verdeutlichen die schockierende Brutalität des Anschlags.

Was geschah 1948 in dem arabischen Fischerdorf Tantura? Auf diese Frage lassen sich mehrere Antworten im Film TANTURA (Alon Schwarz, IL 2022) finden.

CHARLOTTE SALOMON, LIFE AND THE MAIDEN (Delphine Coulin/Muriel Coulin, FR 2023) ist eine unterhaltsame, anrührende Hommage an eine bedeutende Berliner Künstlerin, die im Alter von nur 26 Jahren in Auschwitz ermordet wurde. Mithilfe eines Bilderzyklus der jungen deutsch-jüdischen Malerin Charlotte Salomon gelingt dieser Bildautobiographie ein Animationsfilm der besonderen Art.

SABOTAGE (Noa Aharoni, IL 2022) erzählt die Geschichte von vier Jüdinnen, die kurz vor der Befreiung von Auschwitz gehängt werden. Ihr Verbrechen: Sabotage. Sie hatten aus einer Waffenfabrik Schießpulver an Widerstandsgruppen im Lager geschmuggelt.

QUEEN OF THE DEUCE (Valerie Kontakos, GR 2022) stellt Chelly Wilson in den Mittelpunkt, Geschäftsfrau griechisch-jüdischer Herkunft, die Männer und Frauen liebte, Poker mit Pornostars und Mafiosi spielte, allen Herausforderungen ihres Lebens trotzte – und Herrscherin über ein Imperium von Pornokinos im Manhattan der 1970er Jahre war.

Mit einer Leichtigkeit, die nicht traurig auf Vergangenes und nicht ängstlich auf die Zukunft blickt, sondern neugierig die wechselnden Perspektiven eines Lebens betrachtet, denkt der 82-jährige Kult-Dokumentarist Ralph Arlyck in I LIKE IT HERE (US 2022) über das Alter(n) nach. Arlyck stöbert alte Filmaufnahmen auf, findet Geschichten aus seiner Vergangenheit, aus der Vergangenheit seiner Eltern, sinniert über die Beziehung zwischen den Generationen. Und er sucht das Gespräch in der Gegenwart.

In THE CROWN SHYNESS (Valentina Bertani, IT/IL 2022) müssen die eineiigen Zwillinge Benji und Joshua nach dem Ende der Schulzeit lernen, mit ihrer unbändigen Energie und geistiger Beeinträchtigung ein Leben aufzubauen, auch unabhängig voneinander. Wie bei der titelgebenden Kronenscheu – mit ihrem Blätterdach halten sich Bäume mit zunehmendem Wachstum respektvoll auf Abstand zueinander – emanzipieren sich auch Benji und Joshua voneinander. Doch das enge brüderliche Band wird immer fortbestehen.

In REMEMBERING MARRAKECH (Various Directors, MA/IL2022) erkunden israelische und marokkanische Studierende gemeinsam das vielfältige jüdische Erbe in Marrakesch. In fünf kurzen Dokumentarfilmen beleuchtet dieses an der Universität Sderot initiierte israelisch-marokkanische Filmprojekt, wie die Stadt mit dem jüdischen Erbe und dem hier entstandenen Vakuum an den Wirkstätten der einstigen jüdischen Bevölkerung umgeht.

Im Dokumentarfilmwettbewerb reicht die Bandbreite von REMEMBERING MARRAKECH, in dem israelische und marokkanische Studierende gemeinsam das vielfältige jüdische Erbe in Marrakech erkunden, über KNOCK ON THE DOOR (Aya Elia/Ohad Milstein, IL 2023), einer nachdenklich. emotionalen Reflexion über Offiziere der israelischen Streitkräfte, die den Familien getöteter Soldaten die Todesnachrichten überbringen müssen, bis hin zu QUEEN OF THE DEUCE (Valerie Kontakos, GR 2022), den scheinbar gelebten amerikanischen Traum von Chelly Wilson, einer sephardischen Jüdin, die in den 1970er Jahren über ein Imperium von Pornokinos in New York herrschte.

Die Sektion Kino Fermished vereint wieder ganz unterschiedliche Formate, vom Kurzfilmprogramm bis zur DDR-TV-Serie. FIND A JEW (Igor Sadreev, D/RU 2022) wirft im Stil einer temporeichen Erkundungsreise Schlaglichter auf das absurd-gefährliche Universum der Verschwörungstheorien in der sowjetischen Gesellschaft und im postsozialistischen Russland. In MINI DV (Shauly Melamed, IL 2022) reflektieren vier queere Israelis anhand von DV-Homevideos aus ihrer Kindheit und Jugend die schwierige Suche nach ihrer Sexualität und Identität. THE THERAPY (Zvi Landsman, IL, 2021) erzählt von sogenannten "Konversationstherapien", die Homosexuelle von ihrer sexuellen Orientierung "heilen" sollen. GET – DER PROZESS DER VIVIANE AMSALEM (Shlomi Elkabetz/Ronit Elkabetz, IL/FR/DE/DE) ist eine fiktive Geschichte von Viviane Amsalem und ihren Kampf um einen Scheidebrief von ihrem Mann, den sie laut rabbinischem Gericht erhalten muss, um eine freie Frau zu sein. RECKONINGS (Roberta Grossman, US, 2022) ist ein Dokumentarfilm über das sogenannte "Wiedergutmachungsabkommen" das vor 70 Jahren zwischen Israel, der Jewish Claims Conference und Deutschland geschlossen wurde.

Zusätzlich gibt es in diesem Jahr vier thematische Filmreihen.

Die Jewcy Horror Movies zeigen, wie jüdische Erzählungen die Vielfalt dieses Genres bereichern: In der Schauergeschichte DIBBUK – EINE HOCHZEIT IN POLEN (PL/IL 2015) variiert Marcin Wrona die alte jüdische Legende vom Geist des Dibbuk, der eine Hochzeitsfeier auf seine ganz eigene übernatürliche Art übernimmt, als Rachegeschichte einer verdrängten Vergangenheit. Mit GOLEM – WIEDERGEBURT (IL 2018) interpretiert das Regie-Bruderpaar Doron und Yoav Paz die klassische Golem-Mystik neu. Der Film wurde überwiegend in Kyjiv gedreht. THE ATTACHMENT von Gabriel Bier Gislason (DNK 2022) handelt von einer scheinbar harmlosen Liaison einer dänischen Schauspielerin mit der jüdischen Akademikerin Leah, bis die dunklen Geheimnisse von Leahs Mutter ans Licht kommen.

Eine Hommage widmet sich Jack Garfein – Shoa-Überlebender, Mitbegründer der Schauspielschule des "Method Acting", gefeierter und umstrittener Hollywood-Regisseur. Die ausgewählten Filme reichen vom Garfein-Klassiker THE STRANGE ONE von 1957, indem er, entgegen den Anweisungen seines Studios, Schlüsselszenen mit Schwarzen Schauspielern drehte, bis zu THE WILD ONE (Tessa Louise-Salomé, FR 2022), eine tiefgründige Dokumentation über Leben und Werk Garfeins, der 2019 im Alter von 89 Jahren starb. In seinen beiden Spielfilmen verarbeitete er seine traumatischen Erfahrungen in verschiedenen Konzentrationslagern.

Das Standup Comedian- Duo YidLife Crisis kuratiert eine Reihe mit kanadisch-jüdischen Filmen, die sie persönlich präsentieren werden. Mit dabei ist unter anderem DREAMING OF A JEWISH CHRISTMAS (Larry Weinstein, CA, 2017), eine mit leichter Hand inszenierte Kulturgeschichte über von jüdischen Musikern komponierte Weihnachtslieder wie "White Christmas" oder "Rudolph The Red Nosed Reindeer". Im Dokumentarfilm CHEWDAISM: A TASTE OF MONTREAL (2018) entdecken die beiden Satiriker Eli Batalion und Jamie Elman selbst die Geschichte des jüdischen Montreals, erzählt durch einen ganzen Tag voller Essen in und um die Stadt.

Eine Reihe zum 75. Jahrestag der Staatsgründung Israels zeigt Klassiker und Kurzfilme, die verschiedene Aspekte der israelischen Gesellschaft und Geschichte aufzeigen, die bis heute nachhallen - zwischen animiertem Politthriller wie dem mehrfach ausgezeichneten Film WALTZ WITH BASHIR von Ari Folman (IL 2008), der dessen eigene Erfahrungen als Soldat im Libanonkrieg schildert und LIFE ACCORDING TO AGFA (Assi Dayan IL 1992), der in einem Pub in Tel Aviv spielt, in dem israelische Jüdinnen und Juden, und israelische Araber aufeinandertreffen – ein Mikrokosmos der israelischen Gesellschaft mit explosiven Konfliktpotentialen. In GET – THE TRIAL OF VIVIANE AMSALEM (Ronit Elkabetz/Shlomi Elkabetz IL/FR/DE 2014) kämpft eine Frau verzweifelt um das Recht der Ehescheidung vor dem jüdisch-orthodoxen Rabbinatsgericht, ein Kurzfilmprogramm versammelt vier unterschiedliche, pointierte Blicke auf die Erfahrungen, russisch- und äthiopisch stämmiger Einwanderer in Israel.

Mit einer vom Potsdamer Künstlerkollektiv Xenorama neuartig umgesetzten Präsentation des jüdischen Stummfilmkomödie JÜDISCHES GLÜCK (Alexis Granowsky, SU 1925), der auf einem Roman des weltweit bekanntesten jiddischen Schriftstellers, Schalom Alejchem basiert, möchte das 29. Jüdische Film Festival Berlin Brandenburg auf die jüdische Kultur, die jiddische Sprache als wichtigem Teil der ukrainischen Kultur aufmerksam machen. Xenorama bringt nicht nur ein wenig Farbe und Cinema Expanded-Aspekte in den Schwarz-Weiß-Klassiker, sondern nutzt unter anderem auch Künstliche Intelligenz zur Komposition und Vertonung.

Das Festivalzentrum ist in diesem Jahr im Filmkunst 66 in Berlin-Charlottenburg. Die Filme sind außerdem im Kino Krokodil im Prenzlauer Berg, im IL Kino in Neukölln, im Bundesplatz-Kino in Wilmersdorf, auf dem Jüdischen Theaterschiff MS Goldberg in Spandau und im Kino Toni in Weißensee zu sehen. Open Air gibt es die Jewcy Movies im Kino Central in Mitte.

In Potsdam ist das JFBB in diesem Jahr wieder im Thalia Programmkino in Babelsberg sowie im Filmmuseum Potsdam und im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte am Neuen Markt zu Gast. Unter freiem Himmel gibt es die Jewcy Movies in diesem Jahr erstmals im Waschhaus Potsdam.
Tickets für die Jewcy Movies gibt es auf der Webseite des Festivals und auf den Webseiten der jeweiligen Spielstätten. Die Tickets für das 29. JFBB kosten 10, ermäßigt 8 Euro.

Aktuelle Infos zum Jüdischen Filmfestival 2023, zum Programm, zu den Filmen und den Spielstätten und weiteren Aktivitäten rund um das Festival sowie Tickets:

www.facebook.com/jffberlin und jfbb.info

Zur Geschichte und Gegenwart des Jüdischen Filmfestival Berlin und Brandenburg
Das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg wurde 1995 von Nicola Galliner, damals noch im Rahmen der Kulturarbeit der Jüdischen Gemeinde Berlin, gegründet. Seitdem entwickelte es sich kontinuierlich weiter, wurde bald unabhängig und dehnte sein Festivalgebiet auf ganz Berlin und Potsdam auf. Heute ist es das größte jüdische Filmfestival in Deutschland.

Das JFBB wird maßgeblich vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Der Mobilitätspartner des Festivals ist die AUDI AG. Schirmfrau des Jüdischen Filmfestival Berlin und Brandenburg ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.




Quelle: Pressemitteilung #Genrevielfalt, Potsdam/Berlin, 13. April 2023. Copyright Plakat: JFBB/Esra Rotthoff


Jüdisches Leben

Beitrag vom 30.05.2023

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