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AVIVA-BERLIN.de 3/21/5783 - Beitrag vom 25.01.2022


#everynamecounts Challenge. Mitmachen vom 26.01.2022, 18 Uhr – 28.01.2022, 18 Uhr
AVIVA-Redaktion

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust haben Sie die Chance, ein Zeichen zu setzen! Beteiligen Sie sich am Projekt #everynamecounts der Arolsen Archives, treten Sie der IRemember Wall von Yad Vashem bei, und helfen Sie mit, ein digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu bauen.




An dieser Stelle veröffentlicht AVIVA-Berlin die Presseinformationen des Arolsen Archives:

Gemeinsam wollen wir es schaffen, in 48 Stunden 20.000 Dokumente zu erfassen. Jede Zahl, jeder Ort und jeder Name, den Sie dabei abtippen, trägt dazu bei, die Menschen und ihr Schicksal nicht zu vergessen.
Ganz gleich ob zehn Minuten oder einige Stunden – mit #everynamecounts setzen Sie ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie. Denn auch heute gilt: Die Gründe für Verfolgung sind nicht Geschichte.
Vom 26.01., 18 Uhr – 28.01.2022, 18 Uhr wollen wir 20.000 Dokumente über Opfer der NS-Verfolgung indizieren und so einen Teil ihrer persönlichen Geschichte erzählen. Mitmachen ist ganz einfach und ohne Vorkenntnisse möglich.

–> MITMACHEN www.zooniverse.org

Organisieren Sie Ihre eigene Challenge

Treffen Sie sich digital oder live in Ihrer Schulklasse, in Ihrem Seminar, mit Freund*innen, Familie und Kolleg*innen und nehmen Sie gemeinsam an der ersten #everynamecounts Challenge des Jahres teil.
Dazu können wir folgendes bieten:
Einblick in unser Archiv: Besuchen Sie unser Archiv digital und lassen Sie sich von Giora Zwilling durch die Sammlung führen.
Live-Unterstützung für größere Veranstaltungen: Ein*e Mitarbeiter*in der Arolsen Archives schaltet sich digital zu Ihrem Event hinzu und beantwortet Ihre Fragen. Individuelle Wünsche können soweit möglich berücksichtigt werden. Die Kapazitäten sind begrenzt.

Bitte melden Sie sich bis spätestens zum 24.01.2022, 14 Uhr mit einer kurzen Beschreibung Ihres Events, einer Uhrzeit und der voraussichtlichen Teilnehmer*innenzahl, per Mail über enc@arolsen-archives.org an. Die digitale Video-Führung durch das Archiv stellen wir Ihnen nach Ihrer Registrierung bereit.

Verbreiten Sie die Challenge

Damit wir unser Ziel erreichen, müssen möglichst viele Menschen mitmachen. Teilen Sie alle Infos gerne über Ihre eigenen Kanäle. Eine entsprechende Materialsammlung, mit Grafiken und Texten können Sie downloaden unter: media.arolsen-archives.org

Treten Sie der IRemember Wall von Yad Vashem bei

Die Dokumente, die an diesen zwei Tagen indiziert werden sollen, enthalten Informationen über reale Menschen. Viele von Ihnen wurden von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer jüdischen Identität verfolgt und ermordet. Ihre Namen sind in in der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem verzeichnet. Zur IRemember Wall von Yad Vashem.

Infos über den neuen Dokumenten-Bestand

Die bei dieser Indizierungs-Challenge hochgeladenen Dokumente gehören zur Sammlung der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem und sind Teil des sogenannten Central Location Index (CLI).

Der gesamte Bestand umfasst 1.200000 Karten und 250.000 Dokumente und ist bisher noch nie digital erfasst worden. Yad Vashem stellt die Sammlung für das Projekt #everynamecounts zur Verfügung, damit das digitale Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus weiterwächst. Die erfassten Daten werden sowohl im Online-Archiv der Arolsen Archives als auch in der Datenbank von Yad Vashem bereitgestellt. Der CLI war eine Dachorganisation mit Sitz in New York, die zwischen 1944 und 1949 die Suche nach jüdischen und nicht-jüdischen Verwandten koordiniert hat. Unter diesem Dach haben sich diverse, in erster Linie amerikanische, aber auch andere Organisationen auf der ganzen Welt gesammelt, um ihre Bemühungen zu zentralisieren. So wurde die neue Organisation in kürzester Zeit führend bei der Verwandtensuche.

In unserer ersten Indizierungs-Challenge des Jahres erfassen wir von diesen Karten Grundinformationen zur gesuchten Person: z.B. Name, Geburtsdatum, Geburtsort oder Beruf. Darüber hinaus sieht man auf den Karten auch den letzten bekannten Aufenthaltsort der*des Gesuchten, wer den damaligen Suchantrag gestellt hat oder wo es eventuell überlebende Verwandte gab.

Mehr Infos: arolsen-archives.org und www.facebook.com



Quelle und Copyright Grafik: Arolsen Archives, 25. Januar 2022 – 23 Shevat 5782


Jüdisches Leben

Beitrag vom 25.01.2022

AVIVA-Redaktion