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Chanukka 5782




AVIVA-BERLIN.de 4/16/5782 - Beitrag vom 21.10.2020


#WIZOSafety Kampagne - 1stCare Aktion für Frauen und Kinder in Not
AVIVA-Redaktion

Die traurige Begleiterscheinung der Corona-Pandemie ist neben Existenzkrisen, Arbeitslosigkeit und Kinderarmut auch eine eklatante Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Women´s International Zionist Organisation (WIZO) hat nun die Spendenaktion #WIZOSafety-Kampagne ins Leben gerufen. AVIVA-Berlin unterstützt. Call for action, Support ausdrücklich erwünscht.




AVIVA-Berlin unterstützt die Aktion der WIZO ausdrücklich und veröffentlicht an dieser Stelle den Aufruf


Frankfurt, im Oktober 2020

Liebe Freundinnen und Freunde der WIZO,

die vergangenen Monate haben gezeigt, wie schnell sich unsere geschätzten und lieb gewonnenen Lebensgewohnheiten, die wir so oft als selbstverständlich erachten, wandeln können.

Die Corona-Krise hat viele Veränderungen und Einschnitte für jeden von uns mit sich gebracht. Für manche sind diese Veränderungen allerdings mit weitaus schlimmeren Konsequenzen verbunden: So sind auch in Israel die Fälle häuslicher Gewalt in den letzten Monaten stark angestiegen.

Aufgrund dieser alarmierenden Entwicklung wurde die #WIZOSafety Kampagne ins Leben gerufen, die dafür sorgt, die Frauen und Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, schnellstmöglich in einer dafür hergerichteten Notunterkunft übergangsweise unterzubringen. Im Anschluss werden sie in einem der 14 Frauenhäuser in Israel, von denen die WIZO zwei betreibt, untergebracht. Die Dauer eines Aufenthalts in einer solchen Einrichtung liegt meist zwischen 6 und 12 Monaten.

Ebenso unterhält die WIZO seit längerem in vier Zentren in Israel Programme, die bislang etwa 100 Frauen und 300 Kindern die Reintegration ins normale Leben erleichtert haben. Diese Frauen versuchen in kleinen Schritten, eine Existenz für sich und ihre Kinder aufzubauen. In Zeiten von Corona ist dies eine äußerst schwierige, oft kaum zu bewältigende, Herausforderung. Die WIZO leistet hier sowohl therapeutische wie soziale, moralische und finanzielle Unterstützung – auch, um einer, durch finanzielle Not verursachten, eventuellen zu früher Rückkehr dieser Frauen zu ihren gewalttätigen Lebenspartnern vorzubeugen.

Die staatliche Unterstützung für diese gefährdeten Frauen und Kinder ist vergleichsweise gering und wird sich angesichts der wirtschaftlichen Lage in Israel in nächster Zeit kaum bessern. Daher tritt auch hier die WIZO als verlässlicher Partner für diese Menschen ein, die meist völlig mittellos einer unsicheren Zukunft entgegenblicken.

Um die ersten Schritte in ein unabhängiges Leben möglich zu machen, benötigen die Frauen und Kinder einen Startzuschuss für das Nötigste im Leben. Dazu gehören u.a. Bettwäsche, Küchenutensilien, oft auch Windeln und Babynahrung, sowie Grundnahrungsmittel, Bücher und Spielzeug.

Die 1stCare Aktion der WIZO beinhaltet all dies und Sie können mit einem einmaligen Beitrag von 1.000,00 € pro Familie, uns helfen, möglichst vielen Menschen in äußerster wirtschaftlicher Not eine Möglichkeit auf eine unabhängige Existenz zu verschaffen.

Jede Spende ist willkommen! Sie können einfach auf das Konto der WIZO Deutschland (Bankverbindung: Frankfurter Sparkasse, IBAN DE70 5005 0201 0200 3252 21) oder über unsere Website wizo-ev.org/spenden per PayPal oder Kreditkarte überweisen. Selbstverständlich erhalten Sie eine steuerlich geltend zu machende Zuwendungsbescheinigung.

Wir danken Ihnen schon heute im Namen aller Frauen und Kinder, denen wir gemeinsam mit Ihnen mehr Sicherheit und Zuversicht ermöglichen, ja sogar ihr Leben retten.

Nicole Faktor
Präsidentin der WIZO Deutschland

Zur Women´s International Zionist Organisation (WIZO)

Die am 11. Juli 1920 in London ins Leben gerufene WIZO hatte sich zuvor 1907 in Deutschland nach dem Zionistischen Kongress in Den Haag unter dem Namen "Jüdischer Frauenverein für kulturelle Arbeit in Palästina" zusammengeschlossen, um die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der jüdischen Frauen in Palästina zu verbessern.
Derzeit gibt es in Deutschland neun WIZO Gruppen. Die WIZO als international tätige, karitative Frauenorganisation ist heute mit Verbänden in 50 Ländern, 800 Institutionen und rund 250.000 Mitgliedern eine der größten internationalen Frauenorganisationen weltweit.

Mehr Informationen: www.wizo-ev.org

Quelle und Copyright Logo: WIZO Deutschland


Jüdisches Leben

Beitrag vom 21.10.2020

AVIVA-Redaktion 






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PLAN A – Was würdest du tun? Ab 9. Dezember 2021 im Kino

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PLAN A – Was würdest du tun?
1945 plant eine Gruppe Holocaust-Überlebender die größte Racheaktion der Geschichte: Für jeden jede/n ermordete/n Jüdin/Juden soll ein/e Deutsche/r sterben. Doch kurz bevor der erste Giftanschlag ausgeführt werden kann, wird der Plan aufgedeckt.
Mehr zum Film, Kinotour mit Filmgespräch, den teilnehmenden Kinos und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/plan-a

Chanukka 5782

KINDER DER HOFFNUNG. Kinostart 4. November 2021

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KINDER DER HOFFNUNG von Yael Reuveny
Seit zehn Jahren lebt die israelische Regisseurin Yael Reuveny (SCHNEE VON GESTERN) in Berlin. In Super-8-Aufnahmen aus ihrer Kindheit und Kurzporträts ihrer Mitschüler*innen in Israel heute dokumentiert sie, was aus den Träumen und Idealen ihrer Generation geworden ist. KINDER DER HOFFNUNG kommt zum Jahrestag der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ins Kino.
Mehr zum Film, der Trailer und Kinotour unter: www.filmkinotext.de/kinder-der-hoffnung.html

Never forget. 9. November 1938

9. November 1938
Der 9. November 1938 war erst der Anfang... Zentralrat der Juden: 9. November soll Schoa-Gedenktag werden

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

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Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

Es war einmal ein Töpfchen

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Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
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Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Rosh HaShana 5782 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5782!

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Ich bin noch nie einem Juden begegnet …

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Ich bin noch nie einem Juden begegnet
»Das Geschichtenerzählen ist Teil der jüdischen DNA«, meint Peninnah Schram, Literaturprofessorin und eine der Protagonistinnen in Haase-Hindenbergs neuem Buch. In einem außergewöhnlichen literarischen Stil erzählt er von den Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland.
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