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AVIVA-BERLIN.de 11/29/5780 - Beitrag vom 28.06.2020


Das Jüdische Quartett – eine neue Veranstaltungsreihe der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung. Nächster Live-Talk am 2. Juli 2020, 17-18.30 Uhr
AVIVA-Redaktion

In dem neuen Talk-Format "Das jüdische Quartett" melden sich Jüdinnen zu den unterschiedlichsten Themen zu Wort: von Literatur und Kultur bis hin zu Fragen von Gesellschaft, Politik und Privatem. Am 2. Juli diskutieren im Jüdischen Quartett: Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung), Dalia Grinfeld (ADL), Laura Cazés (ZWST) sowie Rebecca Seidler (LGJ Hannover), moderiert von Sharon Adler (AVIVA Berlin, Stiftung ZURÜCKGEBEN). Das Thema: "Als Minderheit unter Minderheiten" – Jüdische Perspektive(n)



Viel zu oft werden Stimmen abseits der vermeintlichen Mehrheitsgesellschaft nur anlass- und themenbezogen gehört. Sie werden als "Betroffene" eingeladen, um über ihre Erlebnisse und Emotionen zu reden. Oft geht damit einher, dass Rationalität und Objektivität abgesprochen werden. Nicht selten werden "Betroffene" allein eingeladen, um der eigenen Argumentation als nicht-betroffene*r Person zu nutzen.

So auch mit der jüdischen Perspektive: In den Debatten rund um das Thema Antisemitismus werden Jüdinnen und Juden häufig lediglich als Opfer von Antisemitismus gesehen. Sie werden eingeladen, um das gesellschaftliche "Nie wieder"-Credo zu untermauern und zu beweisen, dass die nicht-jüdische Bevölkerung aus der deutschen Geschichte gelernt habe.

Es gibt eine lange jüdische Tradition sich mit Antisemitismus zu beschäftigen und dabei ist es eben auch die Betroffenenperspektive, die erkenntnisreiche Zugänge für die Antisemitismusforschung erschlossen hat. Aber die jüdische Perspektive ist weit mehr als eine Betroffenenperspektive. Und es gibt auch eine (meist sogar mehrere) jüdische Perspektive(n) zu jedem anderen nur denkbaren Thema.

In dem neuen Talk-Format "Das jüdische Quartett" melden sich Jüdinnen zu den unterschiedlichsten Themen zu Wort: von Literatur und Kultur bis hin zu Fragen von Gesellschaft, Politik und Privatem.

Nachdem am 28.05. Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung), Dalia Grinfeld (ADL), Laura Cazés (ZWST) sowie Rebecca Seidler (LGJ Hannover), moderiert von Sharon Adler (AVIVA Berlin) in einem Live-Talk (www.youtube.com) die Fragen "Wie werden wir gesehen und wie sehen wir die Welt? Die jüdische Perspektive auf Antisemitismus" diskutiert haben, geht es am 02.07. wieder um 17 Uhr in dieser Runde weiter:

"Als Minderheit unter Minderheiten" – Jüdische Perspektive(n)
02.07.2020, 17-18.30 Uhr


Jüdinnen und Juden sind in dem Einwanderungsland Deutschland eine Minderheit unter Minderheiten. Die Verhältnisse zwischen diesen Minderheiten sind geprägt von Solidarität und Dialog, aber auch von Spannungen und Konflikten. Wie fühlt sich das aus einer jüdischen Perspektive an? Und wie verhält es sich zum Universalismus des Judentums? Inwiefern spielt die jüdische Tradition der Auseinandersetzung mit dem Eigenen, die Selbstreflexion, zur Beantwortung dieser Fragen eine hilfreiche Rolle?

Auch innerhalb des Judentums gibt es Minderheiten in der Minderheit. Wie ist es um deren Sichtbarkeit bestellt? Wie sichtbar sind innerhalb der jüdischen Gemeinden LGBTIQ, BPoC, die verschiedenen, religiösen Richtungen und welche Rolle spielen jeweils Frauen? Wie einheitlich und wie vielseitig werden Jüdinnen und Juden wahrgenommen? Und wie sehen sie sich und "ihre" Community selbst?

Am 2. Juli diskutieren im Jüdischen Quartett: Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung), Dalia Grinfeld (ADL), Laura Cazés (ZWST) sowie Rebecca Seidler (LGJ Hannover), moderiert von Sharon Adler (AVIVA Berlin).

Mehr Infos und Anmeldung unter:

www.amadeu-antonio-stiftung.de/termine

www.facebook.com



Jüdisches Leben Beitrag vom 28.06.2020 AVIVA-Redaktion 





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