Ein junger Jude und seine verrückte Idee gegen das Vergessen. Podiumsveranstaltung am Sonntag, 24. März 2019 um 15 Uhr in der Sukkat Schalom Synagoge - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 10/29/5779 - Beitrag vom 20.03.2019


Ein junger Jude und seine verrückte Idee gegen das Vergessen
AVIVA-Redaktion

ENDLICH TACHELES! Die Regisseurinnen Jana Matthes und Andrea Schramm haben den 21 jährigen Yaar und seine Familie drei Jahre lang mit der Kamera begleitet, gedreht wurde in Deutschland, Polen und Israel. Der Kinodokumentarfilm zeigt "einen jungen Rebellen, der die Geschichte des Holocausts für seine Generation neu erzählen will".



Yaar ist 21 und hält sich für den unjüdischsten Juden der Welt. Er ist in Israel geboren und in Deutschland aufgewachsen. Das Judentum und die Geschichte der Großeltern im Holocaust sind für ihn weit weg. Doch dann wird er mit einem Messer bedroht – weil er Jude ist. Schockiert begreift er, dass er seiner Herkunft nicht entkommen kann. Mit dem Computerspiel "Als Gott schlief" will er den Holocaust auf eine Weise thematisieren, wie es der Geschichtsunterricht nicht vermag. Yaar macht seine Oma Rina zum Vorbild für die junge Jüdin im Spiel. Zusammen mit Freund*innen besucht er Rinas Geburtsort Krakau, wo er ein furchtbares Familiengeheimnis aufdeckt.

Eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte beginnt. Yaar muss zwischen dem Trauma der Generationen vor ihm und seinem Anspruch auf ein unbelastetes Leben seinen eigenen Weg finden. Am Ende entsteht ein intensives Familienporträt über drei Generationen, das in einer Zeit, in der die letzten Zeitzeug*innen sterben, eine Suche nach neuen Erinnerungsformen abbildet.

Die Regisseurinnen Jana Matthes und Andrea Schramm begleiten Yaar und seine Familie seit drei Jahren mit der Kamera und haben in Deutschland, Polen und Israel gedreht.

Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung haben die Filmemacherinnen am 24. März 2019 in der Sukkat Schalom Synagoge das Projekt vorgestellt. Sie zeigten einige Bilder aus dem Material und diskutierten mit Gästen über die Folgen des Holocaust für die nachfolgenden Generationen.

Dabei waren:
Jana Matthes und Andrea Schramm - Autorinnen/Regisseurinnen
Ilei Elieser Zavadsky - Sohn von Holocaustüberlebenden und Protagonist des Films (Yaars Vater)
Nikolai Stern - Psychotherapeut, spezialisiert auf transgenerationale Traumata

Moderiert wurde der Nachmittag von der Journalistin Ute Barthel, musikalisch umrahmt von der Sängerin Tania Alon.

Crowdfunding:
Bisher ist das Projekt zu drei Vierteln finanziert und benötigt dringend noch Unterstützung, um den Schnitt und die Postproduktion zu finanzieren. Dazu läuft derzeit auf Startnext eine Crowdfunding-Kampagne:

www.startnext.com/endlichtachelesfilm

Das Projekt wird vom Kulturstaatsministerium (BKM) gefördert und später bei 3sat ausgestrahlt. AVIVA-Berlin wird an dieser Stelle dazu bereichten, sobald das Sendedatum feststeht.

Weitere Informationen: www.endlich-tacheles.org

EIN JUNGER JUDE UND SEINE VERRÜCKTE IDEE GEGEN DAS VERGESSEN
Ein Kinodokumentarfilm, 90 Minuten

Zu den Regisseurinnen: Jana Matthes und Andrea Schramm haben die Produktionsfirma SCHRAMM MATTHES FILM gegründet: "Seit 20 Jahren drehen wir Filme für ARD, ZDF, arte, 3sat und fürs Kino. Wir arbeiten auch genreübergreifend: Wir produzierten Imagefilme und Werbung, eine Webdoku und ein Kunstprojekt sind im Entstehen."

Mehr Infos zu Schramm-Matthes-Film und den Regisseurinnen unter: www.schramm-matthes-film.de


Copyright Foto: Schramm-Matthes-Film



Jüdisches Leben Beitrag vom 20.03.2019 AVIVA-Redaktion 





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