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AVIVA-BERLIN.de 4/16/5779 - Beitrag vom 04.12.2018

GARDEJA MEMORIAL für die lebendige Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Familien in Gardeja, Polen
AVIVA-Redaktion

Die "Mamlock Foundation von Generation zu Generation - L ´Dor Vador Ug" baut in Gardeja, 70 km südlich von Danzig, einen jüdischen Friedhof wieder auf, nachdem 2015 eine Stele des Grabes von Rosa Mamlock, geb. Itzig, in einem Wasserbecken gefunden wurde. Weitere Grabsteine sollen im Frühjahr 2019 aus zwei Seen geborgen werden. Für die Bergung, Recherchearbeiten und den Aufbau werden dringend Spenden benötigt.



Jüdisches Leben in Gardeja

Die Nachkommen der Familien, die dort bis in die 1930 Jahren lebten, sind weltweit verstreut und leben u.a. in den USA. In Deutschland, in Israel, in Brasilien, in England oder den Niederlanden. Nach weiteren Familien wird im Rahmen des Projekts geforscht. Bis heute konnten 20 Familien recherchiert werden.

Rosa Mamlock

Durch die Dürre im Jahr 2015 ist "(…) vor den Augen der Angler ein interessanter Gegenstand wieder aufgetaucht. Anfangs hielten die Angler diesen Gegenstand für ein Denkmal. Erst nach dem Abwaschen des restlichen Seeschlamms stellte sich heraus, dass es sich um kein Denkmal handelte, sondern um eine Stele des jüdischen Friedhofs. Jene Stele war Teil eines Grabes, in dem Rosa Mamlock, geb. Itzig, begraben wurde. Sie kam am 25. Mai 1850 zur Welt und starb am 16. Oktober 1920."

Über die Mamlock Foundation:

Gemeinsam haben Johanna M. Neumann als katholische Christin und Michael Mamlock als Angehöriger des ehemals größten jüdischen Familienverbundes im "Bayrischen Viertel" die MAMLOCK FOUNDATION
Von Generation zu Generation – L `Dor Vador als internationales Modellprojekt für Bildung, Erinnerung und Kultur gegründet: Das Gardeja Memorial "dient der Versöhnung zwischen Deutschen, Polen und Juden und fördert Freundschaft und Demokratie".

Seit 2014 entwickelt die Mamlock Foundation das Projekt zur Wiederherstellung eines jüdischen Friedhofs an der Weichsel in Polen.
Parallel hierzu laufen Ankaufverhandlungen für das noch bestehende Synagogengebäude zur Restaurierung als nationales Ensemble mit religiöser und kultureller Nutzung, zu der der Friedhof als Filialgemeinde bis 1945 gehörte.
Hierfür wurde 2015 ein Projektteam mit Historikerinnen und Historikern in Deutschland und in Polen gegründet.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.mamlock-foundation.com/projekte

Spenden
Das Projekt ist auf Betterplace eingestellt. Wenn Sie selbst oder ein/e Freund/in 10, 20 oder 50 Euro spenden, helfen Sie z. B. bei der Bergung der Steine oder der Forschung nach weiteren Familien. Spendenquittungen versendet Better Place. Der Aufruf läuft bei Better Place bis die Projekte realisiert sind.

Über diesen Link können Sie spenden: www.betterplace.org/p65731



Bildrechte: Mamlock Foundation.

Jüdisches Leben Beitrag vom 04.12.2018 AVIVA-Redaktion 





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