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AVIVA-BERLIN.de im Januar 2022 - Beitrag vom 19.01.2022


Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur bis Frühjahr 2022 in Berlin
AVIVA-Redaktion

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  • 26. November 2021 bis 13. März 2022
    Zanele Muholi
    Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und wurde in den frühen 2000er Jahren mit Fotografien bekannt, die Geschichten von Schwarzen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, trans* und inter* Menschen in Südafrika und darüber hinaus erzählen. Die Ausstellung im Gropius Bau zeigt die ganze Bandbreite von Muholis Schaffen und versammelt mehr als 200 Fotografien: von der ersten Werkreihe Only Half the Picture bis zur aktuellen Serie Somnyama Ngonyama. Muholis Arbeiten befassen sich mit Sexualpolitik, rassistischer Gewalt, kommunalem Widerstand und Selbstbehauptung – und sind zugleich ein Akt der Sichtbarmachung, der Ermächtigung und des sozialen Aktivismus, der Stereotypen und den heteronormativen Blick in Frage stellt.
    Anhand von Fotografien und zusätzlichen Dokumentationen unterstreicht die Ausstellung auch Muholis wichtige Rolle als Aktivist*in in kollektiven Initiativen sowie in der Medienarbeit und Organisator*in.
    Ein Kernstück der Ausstellung ist Muholis visuelles Archiv von Porträts, Faces and Phases, ein Hauptwerk, das Schwarze Lesben, trans* und gender-nonkonforme Personen würdigt und feiert. Über 500 Fotografien und Zeugnisse bilden so ein lebendiges und wachsendes Archiv dieser Community in Südafrika und darüber hinaus.
    Die Ausstellung umfasst außerdem weitere Serien: Brave Beauties zeigt nicht-binäre Menschen und trans* Frauen, von denen viele Miss Gay-Schönheitswettbewerbe gewonnen haben. Being ist eine Reihe von zärtlichen Bildern von Paaren, in denen die gleichgeschlechtliche Liebe bejaht und gleichzeitig vorherrschende Stereotype und Tabus in Frage gestellt werden. Fotografien wie Melissa Mbambo, Durban versuchen ebenfalls, öffentliche Räume für Schwarze und queere Communitys zurückzuerobern, wie einen Strand in Durban, an dem während der Apartheid die sogenannte "Rassentrennung" herrschte. In jeder dieser Serien erzählt Muholi sowohl kollektive als auch individuelle Geschichten von gemeinsamen Erfolgen, Verwandtschaftlichkeit und Trauer.
    2012 begann Muholi mit der Serie dramatischer Selbstporträts unter dem Titel Somnyama Ngonyama ("Hail the Dark Lioness" auf isiZulu), in denen Muholi verschiedene Posen, Charaktere und Archetypen annimmt, um Fragen nach race und Repräsentation zu verhandeln.
    Zanele Muholi wird kuratiert von Natasha Ginwala (assoziierte Kuratorin, Gropius Bau), Yasufumi Nakamori (Kurator für internationale Kunst (Fotografie), Tate Modern) und Sarah Allen (ehemalige Kuratorische Assistenz, Tate Modern). Die Ausstellung wird von der Tate Modern, London, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau, Berlin, der Maison Européenne de la Photographie, Paris, dem Institut Valencià d´Art Modern und dem Bildmuseet der Universität Umeå organisiert. Begleitet wird die Ausstellung von einem illustrierten Katalog (Tate Publishing) und einem öffentlichen Programm mit Vorträgen, Musik und Veranstaltungen, das von der Deutsche Börse Photography Foundation unterstützt wird.
    Veranstaltungsort: Gropius Bau
    Niederkirchnerstraße 7
    10963 Berlin
    Mehr Infos unter: www.berlinerfestspiele.de

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    Beitrag vom 19.01.2022

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