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AVIVA-BERLIN.de im November 2019 - Beitrag vom 27.07.2019


TANZ IM AUGUST – 31. Internationales Festival Berlin zeigt Arbeiten unterschiedlicher Generationen von Choreograf*innen
AVIVA-Redaktion

Das Festival, präsentiert von HAU Hebbel am Ufer, macht Berlin vom 9.–31. August 2019 wieder zur Tanzhauptstadt Deutschlands. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die New Yorker Choreografielegende Deborah Hay, der eine große Werkschau gewidmet ist: "RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present".



Ob am HAU Hebbel am Ufer, in den SOPHIENSÆLEN, in der Akademie der Künste oder im Radialsystem und im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst und an weiteren Orten: in Berlin werden insgesamt sieben Uraufführungen und achtzehn Deutschlandpremieren gezeigt. Neben der großen Werkschau "RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present" zählen drei Abende zum 100. Geburtstag des US-amerikanischen Choreografen Merce Cunningham, mit CCN – Ballet de Lorraine und dem Berliner DANCE ON ENSEMBLE, sowie viele weitere Produktionen internationaler und lokaler Choreograf*innen zu den weiteren Höhepunkten.

Das Festival wird am 9. August mit einem Grußwort des Berliner Staatssekretärs für Kultur, Dr. Torsten Wöhlert, und zwei Uraufführungen von Deborah Hay im HAU1 eröffnet. Bis zum 31. August werden in rund 70 Vorstellungen an 11 Veranstaltungsorten in ganz Berlin, mit mehr als 160 Künstler*innen aus 15 Ländern, und insgesamt 31 Produktionen präsentiert.

Annemie Vanackere, Intendantin des HAU Hebbel am Ufer: "Mit dem Festival Tanz im August bringen wir auch in diesem Sommer zum 31. Mal wieder tanzbegeisterte Berliner*innen und Gäste aus aller Welt zusammen. Ich freue mich auf das Programm! Es gibt nur einen kleinen Wermutstropfen in diesem Jahr: Sanierungen, Bespielung mit eigenen Produktionen oder auch finanzielle Rahmenbedingungen machten es schwierig für das Festival, entsprechende Aufführungsorte für große Bühnenformate zu finden. Aber: Der von der Berliner Kulturpolitik einberufene Runde Tisch Tanz gibt Anlass zu der Hoffnung, dass es in Zukunft bessere Bedingungen für den Tanz gibt – nicht nur für das Festival, sondern das ganze Jahr. Dann wäre Berlin tatsächlich dauerhaft eine ´Tanzhauptstadt´."

Virve Sutinen, Künstlerische Leiterin von Tanz im August: "Ich freue mich, die dritte Retrospektive einer zeitgenössischen Choreografin im Rahmen von Tanz im August zu präsentieren. RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present ermöglicht einen umfassenden Einblick in das Leben und Werk einer der einflussreichsten Choreograf*innen unserer Zeit. Hay hat als Tänzerin und Choreografin, sowie Gründungsmitglied des Judson Dance Theater in New York den zeitgenössischen Tanz als Künstlerin, Autorin und Lehrerin prägend beeinflusst. Im Kontrast dazu haben wir eine jüngere Generation von Künstler*innen, wie Nicola Gunn und James Batchelor, oder Albert Quesada und Claire Vivianne Sobottke eingeladen, welche sich alle ausgehend von unterschiedlichen persönlichen und politischen Positionen mit der Gegenwart auseinandersetzen."

Das Programm 2019

Die große Werkschau "RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present", die im Mittelpunkt des Festivals 2019 steht, ist die bis heute umfassendste institutionelle Auseinandersetzung mit Deborah Hays Lebenswerk. Sie zeigt Deborah Hay als eine der einflussreichsten Choreografinnen des postmodernen Tanzes im 20. und 21. Jahrhundert, die Generationen von Tänzer*innen auf der ganzen Welt bis heute inspiriert. Gezeigt werden mit "Animals on the Beach" und "my choreographed body … revisited" zur Eröffnung des Festivals im HAU1 zwei Uraufführungen von Deborah Hay. Darüber hinaus sind von Hay weitere Neueinstudierungen u.a. in den SOPHIENSÆLEN und eine multimediale Installation in der Akademie der Künste am Pariser Platz zu sehen. Im Radialsystem stehen zwei Deutschlandpremieren von Hay auf dem Programm: Für "The Match" arbeitet sie mit Cullberg zusammen, für "ten" mit zehn herausragenden Berliner Performer*innen. Ein Symposium, Künstler*innengespräche, die Premiere eines poetischen Kurzfilms über und mit Deborah Hay begleiten das Programm. Eine umfangreiche Publikation (184 S., englische Sprache, ca. 32 Euro) erscheint Anfang August 2019 im Hatje Cantz Verlag.

Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2019 feiert Tanz im August den US-amerikanischen Choreografen Merce Cunningham. Im Rahmen des Merce Cunningham Centennial zeigen in der Volksbühne Berlin das CCN – Ballet de Lorraine RainForest & Sounddance und das DANCE ON ENSEMBLE die Uraufführung von BERLIN STORY, A re-imagination of Merce Cunningham´s STORY, u.a. mit einem Bühnenbild des Berliner Künstlers John Bock.

Weitere Uraufführungen bringen Eszter Salamon mit Monument 0.7: M/OTHERS in der St Elisabethkirche, Jérôme Bel mit Isadora Duncan im Deutschen Theater in Berlin, und die in Berlin lebenden Choreograf*innen Claire Vivianne Sobottke und deufert&plischke zu Tanz im August.

Erstmals zu Gast und als Deutschlandpremiere sind die Kanadierin Catherine Gaudet, die Australier*innen Nicola Gunn und James Batchelor, die südkoreanische Ambiguous Dance Company, die japanische Choreografin Kaori Seki und Oona Doherty aus Nordirland.

Im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst erwarten die Festivalbesucher*innen zwei besondere Formate. Der japanische Choreograf und multidisziplinäre Künstler Hiroaki Umeda projiziert in seiner Haptic Installation Videobilder auf die geschlossenen Augenlider der Besucher*innen. Und Par B.L.eux / Benoît Lachambre & Sophie Corriveau schaffen mit fünf Tänzer*innen in Fluid Grounds im Rahmen einer 8-stündigen Durational Performance eine faszinierende, raumfüllende Skulptur aus bunten Tapes.

Weitere Deutschlandpremieren präsentieren im Rahmen des Festivals darüber hinaus die schwedische Choreografin Gunilla Heilborn und das Grazer Theater im Bahnhof, die französische Tänzerin und Choreografin Latifa Laâbissi, die Pionierin des Hip-Hops Anne Nguyen mit ihrer Compagnie par Terre, die junge nordirische Choreografin Oona Doherty, der norwegische Choreograf Alan Lucien Øyen und seine Kompanie winter guest sowie La Ribot mit der inklusiven Kompanie Dançando com a Diferença aus Madeira.

Gastspiele zeigen die in New York City und Simbabwe lebende Choreografin nora chipaumire, die bereits 2018 bei Tanz im August war, und der katalanische Choreograf Albert Quesada, der im Duett mit Katie Vickers im HAU3 die Kraft des Flamenco analysiert.

Insgesamt vier Family Friendly-Produktionen, mit einem besonderen Ticketangebot für Kinder und Jugendliche, stehen im Programm des Festivals. Erstmals bieten ausgewählte Künstler*innen im Rahmen der Family Friendly-Produktionen zudem Selfie Sessions für Kinder und Jugendliche an.

Das Festivalzentrum am HAU Hebbel am Ufer wird wie 2018 wieder mit einem temporären Pavillon vor dem HAU2 erweitert, gestaltet vom Berliner Architektenbüro c/o now. Zusammen mit der Bibliothek im August im HAU2 und dem WAU wird es auch 2019 zentraler Treffpunkt für Künstler*innen, Zuschauer*innen und Tanzprofessionals.

Zahlreiche Publikumsformate können bei freiem Eintritt besucht werden, darunter drei Awareness Boosts des Berliner Choreografen Sebastian Matthias, Book Presentations und im Rahmen der RE-Perspective Deborah Hay das durch den Tänzer und Tanzwissenschaftler Laurent Pichaud gestaltete Deborah Hay Documentation Center, sowie ein Special Focus auf das so genannte Solo Performance Comissioning Project (SPCP). Unter dem Titel "On the Sofa" kommen Künstler*innen und andere Expert*innen zusammen, um aktuelle Themen zu diskutieren, die sich aus dem künstlerischen Programm des Festivals ergeben. Themen sind hier u.a. experimentelle Tanzkritik, #MeToo oder Tanz in der DDR. Weiterhin finden im Anschluss an viele Vorstellungen die beliebten Meet the Artist-Veranstaltungen statt.

Das vollständige Programm, Tickets und weitere Informationen zu Tanz im August 2019 sind online unter www.tanzimaugust.de. Tickets gibt es an der Tageskasse des HAU Hebbel am Ufer: HAU2, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin, Tel. +49 (0)30.259004 -27

Spielorte 2019
Akademie der Künste (Pariser Platz, Hanseatenweg), Deutsches Theater Berlin, HAU Hebbel am Ufer (HAU1, HAU2, HAU3), KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Radialsystem, SOPHIENSÆLE, St. Elisabeth-Kirche, Volksbühne Berlin. Im HAU2 wird zur Edition 2019 zum vierten Mal die Bibliothek im August eingerichtet.


Quelle: Pressemitteilung "Tanz im August" vom 29. Mai 2019



Kultur > Kultur live Beitrag vom 27.07.2019 AVIVA-Redaktion 





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