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Cold War - DER BREITENGRAD DER LIEBE Die andere Seite von allem. Ein Film von Mila Turajlić Schneiderin der Träume
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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2018 - Beitrag vom 20.11.2018

Cold War - DER BREITENGRAD DER LIEBE. Kinostart 22. November 2018
Sharon Adler

Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) erzählt in seinem neuen filmischen Meisterwerk von einer gleichsam wilden wie tragischen Liebe vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. In magischen wie sinnlichen Schwarz-Weiß-Bildern berührt der mehrfach international ausgezeichnete Kinofilm um Zula (Joanna Kulig) und Wiktor (Tomasz Kot), und deren zerrissene, intensive Liebesgeschichte zwischen Ost und West. AVIVA verlost 1 x 2 Kinokarten



Polen 1949

Tristesse. Armut. Auf dem Land gibt es keine Elektrizität, Warschau liegt in Ruinen. Millionen von Menschen wurden ermordet. Ein Paar teilt sich schweigend eine Zigarette.

Während des polnischen Wiederaufbaus und mit dem Aufkommen des stalinistischen Regimes ist der Komponist Wiktor auf der Suche nach einer Aufgabe. Seine wahre Leidenschaft gilt dem Jazz, doch "formalistische", moderne klassische Musik, Zwölftonmusik oder Jazz wurde von den Stalinisten verboten. Als er auf die musikalische Ethnografin Irena trifft, die in den ländlichen Gegenden von Polen unterwegs ist, um Volkslieder zu sammeln, schließt er sich ihr an.

Gemeinsam suchen sie nach traditionellen Melodien und Sängerinnen für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Unter seinen Studentinnen ist auch Zula, von der Wiktor seit dem ersten Augenblick ihres Vorsingens magnetisch angezogen ist. Seine Geliebte Irena drängt er dazu, Zula in das Ensemble aufzunehmen, verteidigt deren "Originalität und Energie".

Zula bringt ihre eigene Geschichte mit. Sie will in das Tanz- und Musik-Ensemble, weil sie hier einen Weg aus der Armut sieht. Und sie hat schon einmal im Gefängnis gesessen. Verurteilt wurde sie für den Mord an ihrem Vater, weil der sie, wie sie Wiktor auf seine Fragen erklärt, mit ihrer Mutter "verwechselt" habe: "ich verdeutlichte ihm den Unterschied mit einem Messer."

Schön, ätherisch und stark gleichermaßen, voller Energie und Wildheit, ist Zula bald der Mittelpunkt des Ensembles und sie und Wiktor werden ein Liebespaar.

Doch als das Repertoire des Ensembles, dessen reales Vorbild das Mazowsze-Ensemble ist, eine reale Gruppe, die nach dem Krieg gegründet wurde, nach und nach von der kommunistischen Regierung politisiert wird, denkt Wiktor an Flucht. Er nutzt 1952 einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula jedoch kommt nicht zum verabredeten Treffpunkt...

Jahre später, beide haben andere LiebhaberInnen, begegnen sich Zula und Wiktor in Paris wieder, wo Zula eine tiefgreifende Entscheidung treffen muss.

Dwa serduszka und Die Internationale

Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski erzählt eine Liebegeschichte auf vielen Ebenen:
Die der Politik, die Menschen und Kunst gleichermaßen zu Werkzeugen für Propagandazwecke missbraucht.

Und die der ganz persönlichen Ebene: COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE ist den Eltern von Paweł Pawlikowski gewidmet, nach denen die ProtagonistInnen benannt sind. Der echte Wiktor und die echte Zula starben 1989 kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Sie hatten die letzten 40 Jahre zusammen verbracht, trennten und fanden sich immer wieder, auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. "Sie beide waren starke, wunderbare Menschen, aber als Paar eine unendliche Katastrophe", erinnert sich Pawlikowski.

Schauplätze der schicksalhaften Liebe des Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander und miteinander nicht leben kann, sind Polen, Frankreich und Jugoslawien. Cold War - DER BREITENGRAD DER LIEBE erstreckt sich über den Zeitraum von fünfzehn Jahren, wobei ganze Jahre in der filmischen Rahmenhandlung ausgespart wurden. Schwarzblenden und Titel, die auf Ort und Zeit hinweisen, ermöglichen es dem Publikum, diese Leerstellen selbst zu füllen.

AVIVA-Tipp: Film Noir-LiebhaberInnen werden von "COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE" ebenso begeistert sein wie Fans von Blue Note oder von Schwarz-Weiß-Aufnahmen von sich kringelndem Zigarettenrauch in coolen Jazz-Clubs. Lieben werden diesen außergewöhnlich in Szene gesetzten Film sicher auch ganz einfach KinogängerInnen, die kluge, reduzierte Dialoge schätzen, und nicht zuletzt eine ganz große Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der elementaren Fragen nach Heimat und Exil.

Auszeichnungen

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo er den Preis für die Beste Regie erhielt. Der Filmvon Paweł Pawlikowski ist der polnische Kandidat im Rennen um eine Oscar®-Nominierung als Bester nicht-englischsprachiger Film. Die Oscar®-Nominierungen werden von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 22. Januar 2019 bekannt gegeben. Außerdem gewann COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE im Rahmen der Preisverleihung des 28. Filmfestivals Cottbus den mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreis. Der Verleih Neue Visionen wurde außerdem mit dem vom Medienboard Berlin-Brandenburg gestifteten Preis zur Förderung des Verleihs eines Festivalfilms "Cottbus im Kino" in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet.
Der Kinofilm COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE hat die meisten Nominierungen für die Europäischen Filmpreise 2018 erhalten, er wurde in fünf Kategorien nominiert – als Bester Film, Paweł Pawlikowski für die Beste Regie und für das Beste Drehbuch, Joanna Kulig als Beste Darstellerin und Tomasz Kot als Bester Darsteller. Die Europäischen Filmpreise werden am 15. Dezember 2018 in Sevilla verliehen. Nach einem herausragenden Kinostart in Polen ist die tief bewegende Liebesgeschichte auch erfolgreich in Frankreich und Großbritannien gestartet.
Regisseur Paweł Pawlikowski sorgte zuletzt mit seinem Kinofilm IDA für Aufsehen, der unter anderem für den Golden Globe nominiert und mit fünf Europäischen Filmpreisen sowie dem Oscar® als Bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet wurde.

Zur Hauptdarstellerin: Joanna Kulig wurde 1982 in Krynica Zdrój geboren. Nach ihrem Studium an der staatlichen Theaterhochschule Ludwik Solski in Krakau mit Spezialisierung auf Schauspiel und Gesang ist sie seit 2006 in Film- und Fernsehproduktionen sowie auf Theaterbühnen zu sehen. Sie drehte bereits zwei andere Kinofilme mit Paweł Pawlikowski, DIE GEHEIMNISVOLLE FREMDE und IDA. Außerdem spielte sie in JANOSIK von Agnieszka Holland und an der Seite von Juliette Binoche in DAS BESSERE LEBEN von Malgorzata Szumowska, für den sie 2013 mit dem Polnischen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. 2012 hatte sie eine Rolle in dem Film "Die Verlorene Zeit" von Anna Justice (Drehbuch Pamela Katz).

Zum Hauptdarsteller: Tomasz Kot wurde 1977 geboren. Er war bereits in zahlreichen Spielfilmen (darunter in "DIE SPUR", OT: "POKOT" von Agnieszka Holland) und TV-Serien in Polen zu sehen und ist auch als Theaterschauspieler sehr bekannt. Für seine Rolle in BOGOWIE wurde er beim Filmfestival Gdynia und beim Polnischen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Zum Regisseur: Paweł Pawlikowski wurde 1957 in Warschau geboren und verließ Polen mit vierzehn Jahren zunächst nach Großbritannien, Deutschland und Italien, bevor er sich 1977 in Großbritannien niederließ. Er studierte Literatur und Philosophie in London und Oxford. Pawlikowski begann in den späten 1980er Jahren, Dokumentarfilme für die BBC zu drehen. Seine Dokumentarfilme, darunter FROM MOSCOW TO PIETUSHKI, DOSTOEVSKY´S TRAVELS, SERBIAN EPICS und TRIPPING WITH ZHIRINOVSKY haben zahlreiche internationale Preise gewonnen, darunter einen Emmy und den Prix Italia. 1998 wandte er sich dem Spielfilm zu, zunächst mit dem Low Budget TV-Film TWOCKERS, gefolgt von den Kinofilmen LAST RESORT und MY SUMMER OF LOVE mit Emily Blunt, bei denen er die Drehbücher schrieb und Regie führte. Beide Filme wurden mit British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) Awards und zahlreichen weiteren Preisen auf Filmfestivals weltweit ausgezeichnet.

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE
Polen / Großbritannien / Frankreich 2018
Geschichte, Regie, Bildgestaltung: Paweł Pawlikowski
Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Janusz Głowacki in Zusammenarbeit mit Piotr Borkowski
Besetzung
Zula: Joanna Kulig
Wiktor: Tomasz Kot
Kaczmarek: Borys Szyc
Irena: Agata Kulesza
Michel: Cédric Kahn
Juliette: Jeanne Balibar
Produzentinnen: Tanya Seghatchian, Ewa Puszczyńska
89 Minuten
Neue Visionen Filmverleih GmbH
Kinostart: 22. November 2018
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.der-breitengrad-der-liebe-cold-war.de und www.facebook.com/ColdWarDerBreitengradderLiebe


AVIVA-Berlin verlost 1 x 2 Kinokarten. Senden Sie uns dazu eine prägnante Beschreibung der letzten Szene aus dem Trailer bis zum 28.11.2018 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


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Kultur > Kino Beitrag vom 20.11.2018 Sharon Adler 





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