GenderCC - Women for Climate Justice e.V. -für Geschlechtergerechtigkeit im Klimaschutz und einen starken Gender-Aktionsplan - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung Finanzkontor Regina Schmeken. Blutiger Boden
Aviva-Berlin > Public Affairs > Politik + Wirtschaft AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im November 2017 - Beitrag vom 27.10.2017

GenderCC - Women for Climate Justice e.V. -für Geschlechtergerechtigkeit im Klimaschutz und einen starken Gender-Aktionsplan
AVIVA-Redaktion

Vom 6.11-17.11.2017 findet die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23) in Bonn statt, bei der die Staats- und Regierungschef*innen zusammen kommen und über die Ausgestaltung des Klimaabkommens von Paris beraten. Erwartet wird die Verabschiedung des ersten Gender-Aktionsplans im internationalen Klimaprozess.



Obwohl dieses Mal ausnahmsweise die Geschlechtergerechtigkeit im Vordergrund stehen wird, "(...)müssen unbedingt die nötigen Ressourcen bereitgestellt und erreichbare Ziele, Zuständigkeit und Mechanismen zur Erfolgskontrolle festgelegt werden - sonst bleibt der Aktionsplan wirkungslos."
GenderCC – Women for Climate Justice e.V. fordert, dass der Gender-Aktionsplan die nationale Umsetzung von geschlechtergerechter Klimapolitik festschreibt und die notwendigen finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden. In der Klimapolitik muss die Geschlechterparität und die effektive Beteiligung von Frauen und benachteiligten Gruppen auf allen Ebenen sichergesellt werden.

"Die Verabschiedung eines starken Gender-Aktionsplan, der eine menschenrechtsbasierte und nachhaltige Klimapolitik weltweit vorantreiben will, wäre ein Erfolg", erklärt Gotelind Alber, Vorstandsmitglied von GenderCC, die sich schon seit der ersten Weltklimakonferenz 1995 in Bonn für Geschlechtergerechtigkeit einsetzt. "Die Verursachung des Klimawandels, der Umgang mit den Folgen und der Schutz des Klimas haben alle eine soziale Komponente, die nicht übersehen werden darf! Wir fordern, dass Genderaspekte im Klimaprozess durchgängig berücksichtigt werden, damit sich Geschlechterungerechtigkeiten durch den Klimawandel oder durch ungeeignete Klimaschutzmaßnahmen nicht noch verstärken!"

Dafür hat GenderCC- Women for Climate Justice e.V. am 26. Oktober 2017 gemeinsam mit vielen Aktivist*innen am Brandenburger Tor um 5 vor 12 unter dem Motto "Lasst uns nicht im Regen stehen, Klimaschutz kann nur mit uns gehen" demonstriert.

Klimawandel wirkt sich nicht auf alle Menschen gleich aus

Rentner*innen und alleinerziehende Mütter sind zum Beispiel häufiger von Energiearmut betroffen. Elektroautos sind vor allem der gut verdienenden Mittel- und Oberschicht zugänglich. An Hitzewellen, extreme Stürme und Überflutungen schließen sich Wiederaufbaumaßnahmen und verstärkte Sorgearbeit an - Felder in denen es auch bei uns eine deutliche geschlechtliche Arbeitsteilung gibt. Einkommen, Herkunft, Alter und nicht zuletzt Geschlecht sind einige der Faktoren, die Lebenssituation von Menschen, Lebensstil und CO2-Ausstoß, Betroffenheit von Klimawandel und auch von klimapolitischen Maßnahmen beeinflussen. Geschlechterunterschiede bei den Auswirkungen des Klimawandels und der entsprechenden Maßnahmen sind auf sozial konstruierte Geschlechterrollen, die traditionelle Arbeitsteilung und damit verbundene Ungleichheiten zurückzuführen. Diese zeigen sich z.B. in der Verfügbarkeit von Ressourcen wie Zeit und Geld, der Bewertung von Versorgungs- und Erwerbsarbeit oder im politischen Einfluss. GenderCC fordert, dass Genderaspekte berücksichtigt werden müssen, um eine Verstärkung von sozialen und Geschlechterungerechtigkeiten durch den Klimawandel zu vermeiden und stattdessen den Herausforderungen des Klimawandels wirkungsvoller zu begegnen.

GenderCC–Women for Climate Justice e.V. ist ein weltweites Netzwerk von Expert*innen und Aktivist*innen sowie Organisationen mit dem Ziel, Geschlechtergerechtigkeit in die Klimapolitik zu integrieren. GenderCC ist auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene aktiv, seit Jahren Beobachterorganisation im internationalen Klimaprozess (UNFCCC) und Initiatorin der "Women und Gender"-Gruppierung der zivilgesellschaftlichen Beobachterorganisationen. Das internationale Sekretariat sitzt in Berlin.

Weitere Informationen zum GenderCC-Women for Climate Justice e.V. finden Sie unter: www.gendercc.net und facebook.com/gendercc

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Ergebnisse der UN-Klimakonferenz enttäuschen Frauen- und Genderorganisationen
Ein "Gendertag", den das Klimasekretariat der Vereinten Nationen für den 27. November 2012 ausgerufen hatte, markierte den Beginn der Konferenz. Diese nahm außerdem einen Vorschlag an, der die Repräsentation und Beteiligung von Frauen in allen Gremien der Verhandlungen, Institutionen und Delegationen verbessern soll. (2012)

Klimaschutzgipfel in Kopenhagen und Stadtvertrag Klimaschutz in Berlin - Umweltschutz geht uns alle an
Der Schutz unseres Klimas sollte sich nicht nur für Regierungschefs und UmweltministerInnen Thema sein. Während auf dem Kopenhagener Klimaschutzgipfel getagt wird, setzt sich in Berlin der "Stadtvertrag Klimaschutz" dafür ein, die BerlinerInnen und Unternehmen von Klimaschutz und dem Umstieg auf erneuerbare Energien zu überzeugen. (2009)

Forderungen der Frauen des gendercc-Netzwerks für die Bali-Roadmap
Erstmals in der Geschichte der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC formuliert ein internationales Frauennetzwerk eine Geschlechterperspektive für die wesentlichsten Verhandlungsthemen der UN-Klimakonferenz: gendercc. Der weltweite Zusammenschluss von Frauen für Klimagerechtigkeit stellte auf der Klimakonferenz in Bali am 07.Dezember 2007 seine gemeinsamen Positionspapiere vor. (2007)

Klimaschutz auf der Basis von Gerechtigkeit
Erstmals wurden bei der Klimakonferenz in Montréal Aspekte der Geschlechtergerechtigkeit beim Klimaschutz auf breiter Basis diskutiert. Ein "Climate Talk" brachte Fortschritte im Diskurs. (2005)


Public Affairs > Politik + Wirtschaft Beitrag vom 27.10.2017 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken