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AVIVA-BERLIN.de im September 2017 - Beitrag vom 13.09.2017

Danielle de Picciotto & Sonae - Leise Fäden
Christina Mohr

Danielle de Picciotto und Sonae sind eigentlich Solokünstlerinnen, beide veröffentlichen ihre Musik auf Gudrun Guts Label Monika Enterprise. Das Minialbum "Leise Fäden" ist ihre erste gemeinsame Produktion.



"Leise Fäden / spinnen sich / um dein Gesicht" – ja, das gemeinsame Album von Danielle de Picciotto und Sonae hat etwas Spinnenhaftes. Leise zwar, dabei aber stark und zielstrebig, bis das große Ganze fertig ist. So gehen die beiden Musikerinnen vor, die über Gudrun Gut und deren Label Monika Enterprise verbunden sind: zuletzt erschien die Kollektiv-Compilation "Monika Werkstatt", auf der auch de Picciotto und Sonae zu hören sind. Bei den "Werkstatt"-Konzerten merkten die beiden, wie gut sie zusammen arbeiten, wie produktiv sich ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze auswirken.

Danielle de Picciotto wurde in Tacoma, USA geboren und lebt seit langem in Berlin – wenn sie nicht gerade mit ihrem Ehemann Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) um die Welt reist oder auftritt. 1989 rief sie mit Dr. Motte die erste Loveparade ins Leben, war in verschiedenen Bands wie den Space Cowboys aktiv und gründete mit Gudrun Gut den Ocean Club, eine Art open space für KünstlerInnen, aus dem unter anderem Guts Radiosendung gleichen Namens entstand. Sie arbeitet multimedial, zeichnet, veröffentlicht Bücher und Musik, ihr Album "Tacoma" von 2015 wurde von Kritik und Fans gleichermaßen geliebt.

Sonae ist DJ und Elektronikproduzentin, lebt in Köln und hat am dortigen Institut für Populäre Musik (Folkwang) vor kurzem ihr Masterexamen gemacht. Auch sie veröffentlicht Platten mit "wundervollster Flimmerelektrik" (so das Magazin Groove) auf Monika Enterprise, ihr Debüt "Far Away Is Just Around the Corner" erschien 2015.

Aus gemeinsamen Studiotagen in Berlin entstand das 8-Track-Album "Leise Fäden": De Picciotto und Sonae improvisieren mit Saiteninstrumenten – besonders präsent ist De Picciottos charakteristische Autoharp – und sanft pulsierenden Beats. In Kombination mit den geraunten, gehauchten Spoken-Word-Lyrics entsteht eine so geheimnisvolle wie ungemein anziehende Atmosphäre, mehr Hörspiel als Clubmusik. Elektronische Soundscapes bauen sich zu Strukturen auf, melodische Fäden werden eingewoben: Die Künstlerinnen bilden Imaginationsräume aus Klängen, die jedoch in kein Song-Korsett gezwungen werden. Alles fließt – und folgt doch einem inneren Plan, wie ein Spinnennetz.

AVIVA-Tipp: Soloalben von Sonae und Danielle De Picciotto sind für 2018 geplant – ihr gemeinsames Werk "Leise Fäden" ist weit mehr als eine Zwischenstation, sondern eins der wundersamsten und schönsten Alben dieses Herbstes.

Zu dem Album gehört eine Reihe von 30 Kunstphotographien der Künstlerinnen. Eine Auswahl dieser Bilder liegt den limitierten Editionen bei.
"Leise Fäden" ist digital, als CD und in Sondereditionen erhältlich.

Danielle de Picciotto & Sonae
Leise Fäden


Album Digital / CD / CD limited editions, 2017, 8 Tracks

Mehr Infos:

Danielle de Picciotto im Netz: www.danielledepicciotto.com

Sonae im Netz: sonaemusic.net

Danielle de Picciotto & Alexander Hacke im Netz: hackedepicciotto.bandcamp.com

Monika Enterprise im Netz:

www.monika-enterprise.de und www.facebook.com/monikaenterprise

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Monika Werkstatt - 20 Jahre Monika Enterprise
Zum zwanzigjährigen Jubiläum ihres Labels Monika Enterprise präsentiert Gudrun Gut eine kollektiv produzierte Künstlerinnen-Werkschau – getreu dem Motto Leben und Arbeiten, mitmischen und einmischen. (2017)

Danielle de Picciotto – Tacoma
Atmosphäre, das könnte ein Schlüsselbegriff für all die Projekte sein, an denen Danielle de Picciotto mitgewirkt oder die sie ins Leben gerufen hat. In ihrem gezeichneten Buch "We are Gypsies now" ging es unter anderem um die Atmosphären verschiedener Städte, und in ihrem autobiografischen Roman "The Beauty of Transgression" zeichnete sie die Atmosphäre des alten, vergangenen West-Berlin nach. (2015)

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Danielle de Picciotto – We are Gypsies now
We are Gypsies Now – Der Buchtitel sagt alles: Die Autorin, Multimedia-Künstlerin, Musikerin und Filmemacherin de Picciotto beschreibt in ihrem kürzlich erschienenen Graphic Diary das Experiment, auf einen festen Wohnsitz zu verzichten und sich auf die Suche nach einem neuen Lebensmittelpunkt, aber auch nach dem eigenen Selbst zu begeben. (2013)

Danielle De Picciotto - The Beauty of Transgression. A Berlin Memoir
Berlin 1987. Ein Geheimtipp für alle, die sich nicht anpassen wollen. Doch schon bald kommen gewaltige Veränderungen auf die geteilte Stadt und ihre Kulturszene zu. Ein spannendes Stück Underground-Geschichte! De Picciotto beschreibt die Wende und ihre Folgen aus der Sicht einer Frau, der sich trotz zahlreicher Hindernisse immer wieder neue Möglichkeiten auftun. (2011)




Music Beitrag vom 13.09.2017 Christina Mohr 

   




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