Lilly Among Clouds - Aerial Perspective. Record Release Konzert am 14.11.2017 in der Kantine am Berghain
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AVIVA-BERLIN.de im September 2017 - Beitrag vom 23.08.2017

Lilly Among Clouds - Aerial Perspective. Record Release Konzert am 14.11.2017 in der Kantine am Berghain
Silvy Pommerenke

Englischsprachiger Pop aus deutschen Landen. Die Wahl-W├╝rzburgerin Elisabeth Br├╝chner, die sich hinter dem Bandnamen Lilly Among Clouds verbirgt, bietet auf ihrem Debut-Album alles, was das musikalische Herz begehrt: tiefsinnige Texte, melancholische Melodien, akustische Kl├Ąnge und eine Stimme zum Niederknien!



Diese liegt irgendwo zwischen Lana del Rey, Agnes Obel und Elena Tonra (der Leads├Ąngerin der englischen Indie-Folk-Band Daughter). Aber nat├╝rlich bleibt jeder Vergleich unzul├Ąnglich, da Lilly ihre ganz eigene und individuelle Art des Gesangs hat. Dabei hat sie nie Unterricht genommen und in einem Interview verr├Ąt sie nach einigem Z├Âgern, dass dies ihrer Stimme und dem eigenen Stil wohl eher zutr├Ąglich war, denn "wenn man f├╝r sich selbst herausgefunden hat, was sich mit einer Stimme alles machen l├Ąsst und wie das geht, dann bist du freier in deinen Entscheidungen". Dass sie scheinbar frei in ihren Entscheidungen ist, wird letztendlich auch in ihrer Musik deutlich, die so gar nichts mit dem musikalischen Pop-Geschehen heutiger Tage gemein hat. Lilly w├Ąhlt einen fast schon anachronistischen - ├╝berwiegend akustischen ÔÇô Musikstil, der handgemacht ist und ehrlich r├╝berkommt. Ohne viel Geschn├Ârkel, daf├╝r mit ganz viel Emotionen.

Mit "Aerial Perspective" pr├Ąsentiert Lilly nun ihr Debut-Album, nachdem sie bereits im September 2015 eine EP herausgebracht hat (von der alle Songs auf dem aktuellen Debut wiederzufinden sind), 2014 den Preis f├╝r junge Kultur der Stadt W├╝rzburg gewann und mindestens seit 2011 unter dem Namen "Lily Among Thorns" aufgetreten ist. Als Senkrechtstarterin kann sie also nicht bezeichnet werden, aber gl├╝cklicherweise ist sie dabeigeblieben und hat sich vor allem ihren eigenen Vorbehalten gestellt. Denn sie sagt von sich selbst, dass sie kein "Mittelpunktmensch (ist). Das war nie ein gro├čer Traum von mir, S├Ąngerin zu werden und auf der B├╝hne zu stehen". Wie gut, dass sie diesen nicht vorhandenen Traum dennoch umgesetzt hat!

Das Album enth├Ąlt durchweg gro├čartige Songs, von denen hier nur einige exemplarisch herausgegriffen werden sollen: "Mother Mother" geht dank Lillys fragil-br├╝chiger Stimme tief unter die Haut, wird nur sparsam vom Klavier begleitet und im Verlauf des Songs durch Schlagzeug und Cello erg├Ąnzt. Lilly braucht nicht viel, um Emotionen zu transportieren. "Blood & History" erinnert vom Piano-Solo-Intro her stark an Philipp Poisel "Ich will nur", l├Âst sich dann aber sp├Ątestens bei der Stimme von Lilly auf. Die erstaunlich wandelbar in den einzelnen Songs ist. "Listen to your Mama" f├Ąllt musikalisch aus dem Rest der Platte heraus, da es ein temporeicher Tanzsong ist, der mit Synthesizer und elektronischen beats daherkommt. Dank eing├Ąngiger Hookline ist dieser Song pr├Ądestiniert f├╝r eine Single-Auskoppelung.

Daf├╝r, dass die Twenty-Something von sich behauptet: "Ich habe noch keine Ahnung, wer ich bin. Ich muss das noch herausfinden," klingt sie auf ihrem Album doch schon sehr abgekl├Ąrt und reif. Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und nach ihrem Studium der Political and Social Studies hat sie nun auch offenbar mehr Zeit, sich der Musik und der Ich-Findung zu widmen. Die Fans profitieren davon, denn live l├Ąsst es Lilly in diesem Jahr richtig krachen. Nicht nur, dass sie zweimal in Berlin auftritt, sondern insgesamt sind es ├╝ber drei├čig Konzerte, die die W├╝rzburgerin im In- und Ausland absolviert.

AVIVA-Tipp: Die Wahl-W├╝rzburgerin Elisabeth Br├╝chner kann locker mit ihren internationalen Kolleginnen wie Lana del Rey oder Daughter mithalten. F├╝r Liebhaberinnen der handgemachten und gef├╝hlvollen Singer-Song-Writer-Musik ist die junge Musikerin eine Offenbarung. F├╝r alle anderen einfach nur das next big thing!

Lilly Among Clouds
Aerial Perspective

Label: PIAS
V├ľ: August 2017

Lilly Among Clouds im Netz: www.lillymusic.com und auf Facebook: www.facebook.com/music.lilly

Lilly Among Clouds auf der B├╝hne:

31.08.2017 Kassel, Boreal
01.09.2017 Ingolstadt, Open Flair - VielF├╝hlFestival, Tentstage
29.09.2017 Wien, Waves Vienna Festival, Austria
25.10.2017 Wawern, Synagoge
26.10.2017 Augsburg, Soho Stage
27.10.2017 Regensburg, W1
01.11.2017 Cronulla Beach, Australian Music Week, Australia
13.11.2017 Bremen, Tower
14.11.2017 Berlin, Kantine am Berghain
15.11.2017 Hamburg, Prinzenbar
16.11.2017 Bochum, Bahnhof Langendreer
17.11.2017 Frankfurt, St. Peter Caf├ę
18.11.2017 Schorndorf, Manufaktur
19.11.2017 M├╝nchen, Kranhalle
31.01.2018 Bielefeld, Bunker Ulmenwald
04.02.2018 M├╝nster, Pension Schmidt

Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

Lana Del Rey - Lust for Life
"Lust for Life" - will Lana Del Rey ("Born To Die", 2012, "Ultraviolence", 2014, "Honeymoon", 2015) - ihre Fans mit diesem Albumtitel auf den Arm nehmen? Schlie├člich steht die 32-j├Ąhrige Kalifornierin seit vier Alben f├╝r melancholische Lethargie aber mag die Welt von Elizabeth Woolridge Grant alias Lana Del Rey auch aus vielen popkulturellen Zitaten bestehen (wie eben die Referenz an Iggy Pops Hit "Lust for Life"), eins ist sie ganz sicher nicht: eindeutig. (2017)

Agnes Obel - Citizen of glass Transzendent, sph├Ąrisch, wie von Elfen komponiert ÔÇô so k├Ânnte die Musik der Wahlberlinerin Agnes Obel zusammengefasst werden. Auf ihrem dritten Album bleibt sie sich selbst treu und verleiht dem Herbst die richtige musikalische Note. (2016)


Music Beitrag vom 23.08.2017 Silvy Pommerenke 

   




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