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AVIVA-BERLIN.de im August 2017 - Beitrag vom 23.03.2017

Izo Fitzroy - Skyline
Silvy Pommerenke

Soul und Funk vom Feinsten: Izo Fitzroy ist eine absolute Entdeckung und dem Label Jalapeno sei gedankt, dass es diese unglaubliche Musikerin unter Vertrag genommen hat. Energetisch, rau und ehrlich geht es bei der Londonerin zu und l├Ąsst gar nichts, aber auch wirklich gar nichts vermissen!



Ihre Vorbilder sind Janis Joplin - von der Rauheit der Stimme steht sie der Texanerin in nichts nach -, Bill Withers, Otis Redding oder Prince und nat├╝rlich die kreativen K├Âpfe von Motown-Record. Die zeitgen├Âssischen Einfl├╝sse sind f├╝r sie Jane Monheit (was ein wenig erstaunt) und Lalah Hathaway (was definitiv zu ihrem Soul-Programm passt). Die Dynamik, die sich in den Songs von Izo befindet, geht sofort ins Tanzbein, hebt die Laune und die Magie der K├╝nstlerin ├╝bertr├Ągt sich automatisch auf das Publikum. Wie sie am 15. M├Ąrz 2017 in der stylischen Berliner "Bar Tausend" unter Beweis gestellt hat. Der Club, in dem normalerweise gepflegt Cocktails bei dezenten Hintergrundmelodien geschl├╝rft werden, wurde durch das Energieb├╝ndel Fitzroy mit ihrer Band und ihren ph├Ąnomenalen Backgrounds├Ąngerinnen in einen wilden Soul-Club verwandelt, wo kein Fu├č stillstand und ausgelassen zu der Live-Musik getanzt wurde.

Dabei erinnert Izo sehr stark an die (leider) k├╝rzlich verstorbene Sharon Jones mit ihren Dap-Kings oder die deutsche Soulband Rhonda mit Frontfrau Milo Milone, die ebenfalls das musikalische Feuer im Blut tragen. Aber auch Vergleiche mit Aretha Franklin und James Brown sind durchaus angebracht und lassen darauf hoffen, dass Fitzroy nach diesem grandiosen Deb├╝talbum noch etliche andere Alben folgen l├Ąsst. Aufgrund der kratzigen und tiefen Stimmlage k├Ânnte Fitzroy aber auch eine Schwester im Geiste von Marianne Faithfull sein. Und nicht nur das, auch zum Verwechseln ├Ąhnlich sehen sich die beiden Frauen in ihren jungen JahrenÔÇŽ

Erstaunlich ist nur, dass Fitzroy erst jetzt ihr erstes eignes Album herausgebracht hat. Im Netz ist (bislang) kaum etwas zu ihr zu finden. Die biographischen Details aus der Pressemitteilung sagen nur wenig ├╝ber sie aus. Lediglich, dass sie in London geboren und aufgewachsen ist, um die drei├čig sein m├╝sste, ihre Wurzeln im Gospel hat - wo sie seit ihrem zehnten Lebensjahr auch in einem Gospelchor gesungen hat -, bislang als Leads├Ąngerin zahlreicher Ch├Âre weltweit aufgetreten ist und als professionelle Vokalistin "erst" mit 23 Jahren angefangen hat. Bei dem Talent und der Ausdrucksst├Ąrke der Britin ist es also l├Ąngst ├╝berf├Ąllig, dass sie sich mit pers├Ânlichem k├╝nstlerischem Material einen Namen in der internationalen Musikszene macht. Izo Fitzroy ist ein Name, der es verdient, gemerkt zu werden!

Wodurch sich Izo Fitzroy von anderen Soul- und Funk-K├╝nstlerinnen abhebt, ist unter anderem, dass sie neben ihrem au├čerordentlichen Gesang auch das Klavier bzw. die Fender Rhodes aufs Dynamischste zu spielen versteht, und dass sie sich textlich unter anderem politischen und schwierigen Themen widmet. Sei es, dass sie sich in einem Blues-Song ├╝ber die Auswirkungen der Erderw├Ąrmung und dem Hurricane Katrina in New Orleans auseinandersetzt ("Day by Day") ÔÇô vielleicht auch ein Grund, warum sie das Album in selbiger Stadt mit Producer Dr. Rubberfunk aufgenommen hat -, dass sie sich dem Thema Depressionen widmet ("Shadowlands"), oder sie den Aufruf startet, sich gegen die wachsende Angst und den Hass in der Welt zu positionieren ("Phoenix"). Izo Fitzroy ist ein erstaunliches Gesamtpaket: musikalisch ungemein beeindruckend und mitrei├čend, textlich tiefsinnig und aufr├╝ttelnd. Auch ihre Video-Clips und Live-Mitschnitte, die im Netz zu finden sind (z.B. im The Troubadour oder im The Blues Kitchen in London), sind absolut sehenswert und vermitteln die Originalit├Ąt & Ausdruckskraft dieser ├Ąu├čerst ungew├Âhnlichen S├Ąngerin.

Live ist Izo Fitzroy allerdings nicht mehr in Deutschland zu sehen. Die Konzerte in Berlin, Frankfurt oder Stuttgart geh├Âren schon der Vergangenheit an, demn├Ąchst ist sie daf├╝r in ihrem Heimatland, dem Vereinigtem K├Ânigreich, zu sehen und zu h├Âren.

AVIVA-Tipp: Izo Fitzroy sticht gleich vom ersten Ton an ins Herz, ins Tanzbein und in die Seele. Funk und Soul gepaart mit einer fantastischen Energie und einer Reibeisenstimme, die es seit Janis Joplin kaum wieder gegeben hat. Sie verursacht G├Ąnsehaut und wird die Repeat-Taste des CD-Players zum Schmoren bringen. Ein must-have!

Izo Fitzroy
Skyline

Label: Jalapeno Records (JAL 228)
V├ľ: Februar 2017

Izo Fitzroy im Netz: www.izofitzroy.com

Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

Marianne Faithfull - No exit Die Grande Dame des Rock┬┤n┬┤Roll, das ehemalige Enfant terrible, pr├Ąsentiert ihre besten Songs der letzten 50 (!) Jahre auf der B├╝hne und wirkt unglaublich anr├╝hrend, wie sie mit Gehstock auf die B├╝hne schreitet begleitet durch eine vierk├Âpfige Band, von der einige Mitglieder gut als ihre Enkel durchgehen k├Ânnten (das Publikum mit ergrautem Haar ist selbstredend auch in die Jahre gekommen, und statt ausgelassenem Tanzgemenge wird gepflegt auf Bestuhlung gesessen und bestenfalls mit der Fu├čspitze gewippt).Sessions (2016)

Jane Monheit. Taking a Chance on Love
Elf wunderbare Songs aus legend├Ąren MGM-Film-Musicals der 40er und 50er Jahre. Die Jazz Award-Gewinnerin pr├Ąsentiert Evergreens wie "Dancing In The Dark" und "Somewhere Over The Rainbow" (2004)

Music Beitrag vom 23.03.2017 Silvy Pommerenke 

   




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