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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2017 - Beitrag vom 21.12.2016

Rudi. Discovering the Weissenstein Archive. Herausgegeben von Anna-Patricia Kahn, Ben Peter, Michal Amram
Sharon Adler

Anl├Ąsslich des 80. Geburtstags des Archivs von Rudi Weissensteins, der gemeinsam mit seiner Frau Miriam 70 Jahre lang das Pri-Or PhotoHouse in Tel Aviv gef├╝hrt hatte, zeigt der Bildband bislang unver├Âffentlichtes Bildmaterial des israelischen Fotografen.



Rudi Weissenstein (1910 ÔÇô 1992) war der prominenteste Chronist des Lebens, Alltags und des politischen Geschehens im noch jungen Staat Israel ÔÇô fu╠łr das Verst├Ąndnis der Sozialgeschichte des Landes sind seine authentischen Schwarz-Wei├č-Fotos von beachtlicher Bedeutung. Sie bezeugen vor allem den Idealismus und Hoffnung dieser Zeit, die Dynamik beim Aufbau des Landes und lassen in jeder Aufnahme die Liebe des Fotografen zu seinem Beruf sichtbar werden.

Rudi Weissenstein, als Shimon Rudolph Weissenstein in Iglau/Jihlava im heutigen Tschechien geboren, studierte von 1929 bis 1931 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien Fotografie.
Als er 1936 in Pal├Ąstina einwanderte, besa├č er nur seine Kamera, einen Presseausweis und zehn Lira. Er arbeitete als freier Fotojournalist f├╝r Zeitungen im Land und die j├╝dische Presse im Ausland - u.a. f├╝r die Berliner "J├╝dische Rundschau".
1940 heirateten Rudi und die T├Ąnzerin Miriam Arnstein (1913 ÔÇô 2011). Im gleichen Jahr u╠łbernahmen sie das Pri-Or PhotoHouse in Tel Aviv, das sich schnell zu einer anerkannten Kulturinstitution entwickelte.



Rudi und Miriam Weissenstein f├╝hrten das "Zalmania Pri-Or" in der Allenby-Stra├če 30 gemeinsam. ├ťber 70 Jahre lang arbeiteten sie hier Hand in Hand. Er machte die Fotos, sie k├╝mmerte sich um den Laden. Einige der bekanntesten Fotos der israelischen politischen F├╝hrungsriege der ersten Stunde an hatte Rudi vor seiner Kamera und lange befanden sich die unersetzlichen Negative der Fotos der Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung bei Rudi und Miriam zu Hause. Gemeinsam dokumentierte das Paar die Geschichte und die Pers├Ânlichkeiten des jungen Staates ├╝ber Jahrzehnte. Wer als gro├čes Portrait im Schaufenster ihres Ladens hing, wurde gew├Ąhlt ÔÇô dar├╝ber waren sich alle einig. Doch ob Aufnahmen von Stra├čenkreuzungen wie Ben Yehuda/Allenby aus dem Jahr 1946, bis zu Landschaften wie dem See Kinneret (1952) oder die verschiedensten Gesichter ÔÇô sie alle spiegeln den Melting Pot Israel auf authentischste Weise wider.

Rudi Weissenstein erhielt zahlreiche Auszeichnungen fu╠łr seine Arbeit, darunter den ersten Preis der internationalen Fotografieausstellung in Moskau.



Heute wird das Pri-Or PhotoHouse, das mit u╠łber einer Million Negative das gr├Â├čte private Bildarchiv des Landes ist, von Enkel Ben Peter Weissenstein betreut. Zur Feier seines 80. Geburtstags wird das Archiv neu entdeckt und viele seiner Glanzstu╠łcke hier zum ersten Mal ver├Âffentlicht. Weissensteins Nachlass wird von der CLAIR Gallery vertreten, ihre Direktorin Anna-Patricia Kahn ist Mitherausgeberin dieses Buches.

Rudi starb 1992, Miriam 2011. Das Pri-Or PhotoHouse existiert noch heute.



Tamar Tal, Fotografin und Dokumentarfilmerin aus Israel, hat in ihrem Film "Life in Stills" Miriam Weissenstein portraitiert und der Arbeit des Ehepaars ein filmisches Denkmal gesetzt. Die Doku wurde u.a. mit dem Publikumspreis des 18. J├╝dischen Filmfestivals ausgezeichnet.

AVIVA-Tipp. Jedes der Fotos von Rudi Weissenstein erz├Ąhlt eine Geschichte. Die Jahrhundertaufnahmen stehen als Zeitzeugen einer ├ära in der Historie des Staates Israel, der in dieser Form heute nicht mehr existiert. "Rudi. Discovering the Weissenstein Archive" ist somit ein wertvolles Zeitdokument.

Rudi
Discovering the Weissenstein Archive

HerausgeberInnen: Anna-Patricia Kahn, Ben Peter, Michal Amram
AutorInnen: Amir Kliger, Anna-Patricia Kahn, Ben Peter
K├╝nstler: Rudi Weissenstein
Interview mit Ben Peter: Anna-Patricia Kahn/ CLAIR
Gestaltet von Michal Amram
Kehrer Verlag, erschienen 2016
Festeinband, 24 x 28 cm, 160 Seiten, 96 Duotonabbildungen
Englisch
ISBN 978-3-86828-745-5
Euro 45,00
www.artbooksheidelberg.com

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Life in Stills. Die u.a. mit dem Publikumspreis des 18. J├╝dischen Filmfestivals ausgezeichnete Doku erschien am 11. Januar 2013 als Kauf-DVD bei GMfilms/good!movies
Im Interview: Tamar Tal, Fotografin und Dokumentarfilmerin aus Israel ├╝ber ihren Film, der die toughe 96-j├Ąhrige Protagonistin Miriam Weissenstein und das legend├Ąre Photo House in Tel Aviv in den Mittelpunkt ihres Sujets und sieben Jahre andauernden Recherche r├╝ckt.



Quelle: Kehrer Verlag
Copyright Fotos vom Pri-Or PhotoHouse in Tel Aviv: Sharon Adler, 2016

Literatur > Juedisches Leben Beitrag vom 21.12.2016 Sharon Adler 

   




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