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AVIVA-BERLIN.de im Februar 2017 - Beitrag vom 11.12.2016

Jüdische weibliche Identitäten sichtbar machen
Sharon Adler, Merle Stöver

Am 17. November 2016 fand die Vorstellung der Stipendiatinnen aus dem Förderzweig "Jüdische weibliche Identitäten heute" in den Räumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) statt. Der dort präsentierte Katalog ist nun erhältlich.



Schon in den einleitenden Worten wurde schnell deutlich: Die eine jüdische Identität gibt es nicht.

Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", stellte einleitend die Frage, um welche Identitäten es ginge: Selbstbestimmte oder zugeschriebene, kollektive oder individuelle? Dieser Auseinandersetzung mit Identitäten, die dem gesamten Förderzweig zugrunde lag, schloss sich auch die Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN, Sharon Adler, an. Sie fragte, ob die Zugehörigkeit zum Judentum die Identität bestimme oder ob es genau andersherum sei. In einem waren sich allerdings alle einig: Es geht in der Förderung und Arbeit der Stiftung ZURÜCKGEBEN vor allem darum, jüdische weibliche Identitäten sichtbar zu machen. Hierzu betonte Hilde Schramm, Mitbegründerin der Stiftung ZURÜCKGEBEN, dass der Name schließlich auch ein "Ich möchte zurückgeben" beinhalte.

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN (www.stiftung-zurueckgeben.de) unterstützt seit ihrer Gründung 1994 jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen. Sie tut dies vor dem historischen Hintergrund der Zerstörung von Arbeits- und Lebensmöglichkeiten im Nationalsozialismus.

Seit 1996 erhielten weit über einhundert Künstlerinnen (darunter Bildende Künstlerinnen, Filmemacherinnen, Schriftstellerinnen, Tänzerinnen und Choreographinnen) und Wissenschaftlerinnen (darunter u.a. Physikerinnen, Historikerinnen und Musik- und Sozialwissenschaftlerinnen, Kulturanthropologinnen) eine Einzelförderung in Höhe von 700 bis 11.000 Euro).
Im Förderprogramm "Jüdische weibliche Identitäten heute" konnten zusätzlich in den Jahren 2012 bis 2015 unterschiedlichste Projekte mit Mitteln der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) gefördert und umgesetzt werden. Im Rahmen der Präsentation am 17. November haben einige der Stipendiatinnen ihre Projekte vorgestellt. In einer Abfolge von Lesungen, Erzählungen und Filmpräsentationen stellten die Stipendiatinnen Lara Dämmig, Diana Zolotarova, Marina B. Neubert, Nea Weissberg und Shlomit Lehavi ihre Arbeiten vor.

Alle neun Stipendiatinnen des Förderzweigs "Jüdische weibliche Identitäten heute" werden ausführlich in einem Katalog vorgestellt, der von Sharon Adler und Judith Kessler mit Unterstützung der Stiftung EVZ erstellt wurde. Dieser Katalog beschreibt auf mehr als 40 Seiten nicht nur die Projekte und Intentionen der Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, sondern eröffnet außerdem den Blick auf biografische Details und die ganz persönlichen jüdischen Identitäten der vorgestellten Frauen.



Die Stipendiatinnen im Überblick

2012:

Sharon Adler: Writing Girls. Jüdische Frauengeschichte(n) in Berlin
Nea Weissberg: Kein Weihnachtsbaum und Osterhase – das erste deutsch-jüdische Bilderbuch
Lara Dämmig: Das Bet Debora Journal "Generationen"

2013:
Marina B. Neubert: "Vier Tage – Aufzeichnungen aus Mutterstadt"

2014:
Julia Poliak: Emigracija – eine Online-Plattform über Migration

2015:
Deborah Feldman: The Female Touch
Adi Kantor: Das mediale Jüdinnen- und Israelbild in der deutschen und israelischen Frauenbewegung
Diana Zolotarova: Diana Alla Anna – ein filmischer Roadtrip
Shlomit Lehavi: "Anzeigen als Spiegel der Zeit. Das Jüdische Adressbuch für Gross-Berlin von 1931"


Der Katalog steht kostenlos zum Download online unter:



www.stiftung-evz.de


Copyright Fotos der Stipendiatinnen: Sharon Adler. Copyright Foto von Sharon Adler: Shlomit Lehavi

Literatur > Juedisches Leben Beitrag vom 11.12.2016 AVIVA-Redaktion 

   




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